Archiv 2018

Ehrenamtstag der DAV Sektion Teisendorf
Fast 70 aktive DAVler machten sich am Freitag, den 19. Oktober auf den Weg zur Unternberg Alm, nahe Ruhpolding. Zu Fuß, mit dem Rad oder auch mit der Sesselbahn bewältigten die 48 in der DAV Sektion Teisendorf tätigen Ehrenamtler den Anstieg zur Alm. Sie alle fanden sich dort ein, um für ihr Engagement im Ehrenamt für die DAV Sektion Teisendorf eine Anerkennung in Form eines geselligen Abends, inklusive Abendessen zu erhalten. Mit dabei waren auch zum Teil die Partner der ehrenamtlich Tätigen, denn selbst wenn diese nicht für die Sektion tätig sind, so stehen sie doch ihrem Partner/in zur Seite und machen vieles erst möglich.

Natürlich können damit kaum die vielen geleisteten ehrenamtlichen Stunden aufgewogen werden, es erwartet auch niemand eine Gegenleistung. Lohn der Arbeit ist das Wissen der Gemeinschaft gedient zu haben, sein kleines Scherflein beigetragen zu haben. So freut es den Tourenleiter, wenn eine lange Bergtour erlebnisreich und verletzungsfrei beendet ist, der Wegeteammitarbeiter ist zufrieden, wenn sein Weg nach massiven Wettereinflüssen wiederhergestellt wurde, der Hüttendienst ist glücklich, wieder genug Brennholz vor der Hütte zu haben und der Kindergruppenleiterin wird es warm ums Herz, wenn die Kleinsten mit leuchtenden Augen begeistert die Natur erkunden, nur um einige Beispiele zu nennen.

So wurde in geselliger Runde manches Glas geleert, die vom Wirt aufgetischten Speisen verkostet und der vom ersten Vorsitzenden Georg Eckart vorgetragenen Rede zum Ehrenamt gelauscht. Die Anwesenden nutzten die Gelegenheit, alte Bekannte wieder zu sehen und neue Gesichter kennen zu lernen. Der Abend verging viel zu schnell, aber da die meisten den Rückweg zum Parkplatz zu Fuß bewältigen wollten, löste sich die gesellige Runde gegen 21:30 Uhr auf.

Elke Weis
Schriftführerin


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Zweimal naß!
Grundkurs Eis am Sustenpass

Ein kalter Wind zieht vom Berg herab. Wir ziehen uns Jacken über die verschwitzten Shirts. Der tosende Gletscherbach rauscht so laut, dass wir uns kaum mehr Unterhalten können. In abgestuften blautönen schimmert das blanke Eis im Gletschertor! Mit einem wirklich beeindruckenden Naturschauspiel werden wir auf dem Steingletscher empfangen!
Da es in der Schweiz, auch auf Grund des ungünstigen Wechselkurses derzeit so teuer ist, habe ich diese privat und natürlich auch für Sektionstouren bewusst vermieden. Doch die Steinlodge am Sustenpass ist nicht ganz unverschämt und es hätte auch die Möglichkeit gegeben sich selbst zu verpflegen. Als wir am Sustenpass einchecken sagt der Wirt anfangs nichts, aber er hört genau zu was wir sagen. Wir hätten einen schönen Dialekt, dann sind seine ersten Worte! Ein herzlicher Empfang!
Gleich am Donnertag gehen wir noch den kurzen Weg auf den Gletscher und beginnen mit der Ausbildung: Die ersten Schritte mit Steigeisen, wie wann wo anseilen, einen T-Anker graben, eine Eisschraube setzen.

Am Tag darauf wird das bereits gelernte verfestigt und die Sicherungstechnik im steilen Gelände im laufenden Seil geübt. Am Nachmittag üben wir noch die Spaltenbergung mit der losen Rolle an einer Firnkante. Beim Abstieg erwischt uns leider ein Regenschauer und wir werden sehr naß. Nach einer warmen Dusche beim leckeren und reichlichen Abendessen ist dies aber schnell wieder vergessen. Das Frühstücksbuffet ist mit Caotina, Ovomaltine zum Trinken und als Brotaufstrich und leckeren Käse typisch für die Schweiz. Natürlich ist alles ein wenig teuer, als wir es in Deutschland gewohnt sind, aber wir werden fair behandelt: Es wird bei der Abrechnung der richtige Wechselkurs verwendet und vor der Heimreise dürfen wir sogar noch die Dusche benützen. Soviel Gastfreundschaft gibt es in der Schweiz leider nicht überrall!

Am Samstag führt uns eine Übungstour, bei wieder hervorragenden Wetter auf den mittleren Tierberg (3.309 m). Nach einer weiteren Spaltenbergungsübung an einer echten Gletschespalte werden wir zweimal naß: Erst innerlich mit Kaffee und Bier auf der Terrasse der herrlich gelegenen Tierberglihütte und anschließend äußerlich bei den Bremsübungen im Firn.

Wir müssen leider langsam an die Heimreise denken und errinnern uns, dass wir zu Hause eine Hitzewelle haben. Aber am Sonntag gehen wir nocheinmal auf den auf den kühlenden Gletscher und üben das Bohren einer Eissanduhr und seilen uns ab. Die Kursteilnehmer haben immer wieder Details nachgefragt und waren so motiviert, dass ich den Kurs förmlich abbrechen musste. Jetzt gilt es das gelernte auf Touren selbständig zu üben! Die Grundlagen hierfür sind geschaffen und bei den tollen Bedingungen während des gesamten Kurses ist die Begeisterung für Hochtouren natürlich noch größer als diese ohnehin schon war!

Kursleitung, Fotos und Bericht: Stefan Stadler


Bergmesse „Indoor“

Aufgrund Dauerregens fand die diesjährige Bergmesse nicht auf dem Gipfelkreuz, sondern in der Teisendorfer Hütte statt. Geleitet wurde die Messe vom Teisendorfer Kaplan Haberl. Maier Hans und Fam. leisteten traditionell den Altardienst, leider zum letzten Mal. Festlich begleitet wurde die Messe von den Siegsdorfer Sängern und einem Bläserquartett der Marzoller Musikkapelle.
Nach der Begrüßung leitete der 1. Vorsitzende Georg Eckart seine Ansprache mit einem Zitat von Thomas Morus ein: „Tradition ist nicht das Halten der Asche, sondern das Weitergeben der Flamme“. Die Flammen der Begeisterung für die Berge und den Bergsport in alten und neuen Formen werde weitergereicht an immer mehr Mitglieder des wachsenden Vereins.
Jede Sitzgelegenheit nutzend wurde dann nach der Messe noch weit in den Nachmittag hinein zusammengesessen. Abwechselnd gab es dazu Blasmusik und Gesang. Auch moderne Themen, wie die Konflikte zwischen „Bikern und Jagern“, fanden sich in humorvoller Art in den Liedern der Sänger.
Kulinarisch bestens versorgt wurden die Teilnehmer der Bergmesse wie gewohnt von Hüttenwart Helmut Eigenherr und seinen zahlreichen Helfern. Eine reichliche Auswahl gab es auch an Nachspeisen durch die vielen Kuchenspenden der Mitglieder.
Die Enge in der Hütte sorgte für eine gesellige Atmosphäre was die Besucher mehr zusammenrücken lies als im Freien.
Somit hatte vielleicht der viele Regen an diesem Tag auch etwas Positives. Für die von Trockenheit geplagte Natur aber auf alle Fälle.


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Klettern rund um die drei Zinnen

„Jetzt sehe ich den Berg mit anderen Augen!“
12.-15. Juli 2018

Wir sind begeistert! Der Kamin hat exakt die richtige Breite um sich senkrecht nach oben zu stemmen. In der vierten Seillänge klettern wir in den Preußriss und stellen fest, dass es solch einzigartige Kletterei an künstlichen Kletteranlagen nie geben wird. Aber eigentlich ist der Preuß Riss kein Riss. Es ist ein Kamin! Und man fühlt sich darin entsprechend ein weinig wie ein Kaminkehrer!

Seitlich der kleinen Zinne steht ein Turm mit einer senkrechten Nordwand, die durch eine markanten Kamin in zwei Hälften geteilt ist. In der fünften Seillänge wird es dann eng und beklemmend, da man irgendwie immer den Weg in den vermeintbar sicheren Kamingrund sucht. Doch die Lösung ist schnell klar: Wir müssen weiter raus bis an die überhängende Kante, dort wo der Kamin wieder eine gut kletterbare Breite hat. Extrem luftig kann man sich dort wieder Schritt um Schritt nach oben spreizen. Der Blick zwischen den Beinen nach unten ist beeindruckend: Das Seil läuft aus dem tief eingeschnittenen Kamin heraus und an den scharfen Kanten geht es mehrere hundert Meter senkrecht nach unten! Dann lehnt sich die Wand etwas zurück und in zwei weiteren Seillängen erreichen wir den Gipfel des Preussturm. Zuerst auf der Südseite und dann in der Schlucht zwischen Preussturm und Punta Frida seilen wir uns ab. Zu Fuß geht es in wenigen Minuten zurück zum Einstieg, wo wir unserer Rucksäcke deponiert hatten. Auch wenn der Preussturm über 200 Meter hoch ist, braucht man von der einen Seite zur anderen tatsächlich nur wenige Minuten. Er hat eben beidseits senkrechte Felsen, wie es in den tollen Dolomiten nicht unüblich ist!

„Jetzt sehe ich den Berg jetzt mit anderen Augen!“ Bekomme ich zu hören als wir am Abend an der Dreizinnenhütte das einmalige Panorama genießen! So toll die Kletterei auch war, die Route jetzt mit Cappuccino und Apfelstrudel von der Hüttenterrasse zu sehen ist jetzt mindestens genauso schön. Alles zu seiner Zeit!
Bei der Anreise haben wir Türme gesammelt und sind am Mesurina See schon auf die Guglia Edmondo de Amiciis und kurz vor der Dreiiinnenhütte auf das Frankfurter Würstel geklettert! Für den Samstag haben wir die Nordwestkante auf den Paternkofel ausgewählt. Obwohl dies eine Klettertour entlang einer Kante ist, war auch hier eine ganze Seillänge in einem Kamin zu bewältigen. Dazu waren wir nach dem Preuß Riss am Freitag natürlich bestens vorbereitet. Der Abstieg auf dem Klettersteig führt uns durch einen Stollen, welcher im 1. Weltkrieg errichtet wurde. Auch verrosteter Stacheldraht am Wegesrand errinnert uns an das sinnlose leiden und sterben der Soldaten.

Am Sonntag ist der Himmel leider voller Wolken und es sind ab Mittag Gewitter prognostiziert. So fällt es uns nach drei schönen Tagen mit tollen Touren nicht besonders schwer vorzeitig die Heimreise anzutreten. Die schönen Erinnerungen bleiben und ich bin mir sicher, dass ich noch öfters mit großer Begeisterung in die Dolomiten fahren werde!

Tourenleitung, Fotos und Bericht: Stefan Stadler


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Almenrunde Großarl

Das Großarltal wird nicht umsonst Tal der Almen genannt. Von den 40 bewirtschaftete Almen in diesem Tal, das im Salzachtal beginnt und an der Ankogelgruppe im Tauernhauptkamm endet sind 20 mit dem Mountainbike zu erreichen.

Franz Trattler, unser frisch gebackener DAV-Fachübungsleiter Mountainbike lud zu einer Radlrunde in den noch von Skiliften freien Bereich zwischen dem Groß- und dem Kleinarltal ein. Zu zehnt starteten wir in Au, kurz vor Großarl und erreichten nach 1 ½ Std. die erste bewirtschaftete Maurachalm zum zweiten Frühstück bei Kaffee und Kuchen. Unterhalb Gabler, Penkkopf und Gründegg, im Winter Skitourengipfel von der Kleinarler Seite aus, ging’s nun oberhalb der Waldgrenze aussichtsreich an verschiedenen Almen vorbei zur Großwildalm. Nicht ohne in die Karseggalm, in der noch der Kessel über dem offenen Feuer hängt, reinzuschauen.

Damit es eine Rundtour wird, entschied sich Franz für den Weiterweg über die Kleinwildalm. In einer knappen halben Stunde war diese Schiebe- Tragestrecke gemeistert, ein ewig langer Gegenanstieg vermieden und dem Weiterweg auf Forststraßen zum Endpunkt, der Saukaralm, stand nichts mehr im Weg.

Zwei Stunden ließen wir uns auf der Hüttenterrasse Zeit und genossen nicht nur die Almschmankerl, sondern auch die Aussicht auf Schuhflicker, Höllwand, Hochkönig und die Ankogelgruppe im Süden. Den Abschluss bildete dann die 1000-Hm-Abfahrt zum Ausgangspunkt ohne einen einzigen Meter Gegenanstieg. Ein schöner Tag, eine runde Sache. Hoffentlich hat Franz noch viele solcher Schmankerl auf Lager!
Wer die Fahrt wiederholen möchte: die ausführliche Beschreibung mit GPS-Track findet sich auf https://www.gps-tour.info/de/touren/detail.164514.html

Bericht und Fotos: Alois


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Dolomit statt Dachsteinkalk
Alpinklettern im Grödner Tal

„Klettern am Gosaukamm mit Stützpunkt Hofpürglhütte“, so lautete die Ausschreibung. Aber die Wetteraussichten waren nicht passend und wir planten deshalb um: In den Dolomiten schaut’s besser aus, da fahr ma hi. Eine nette Pension in St. Christina im Grödner Tal war schnell gefunden und schon war alles klar.

Bei der Anreise wurde gleich durchgestartet bis zum Grödner Joch. Die „Demez“-Führe (Südostkante, IV+) auf den Gran Cir (Große Tschierspitze) wählten wir während der Anreise als erstes Ziel aus. 9 Seillängen mit luftigen Querungen und einer kurzen Abseilstelle waren nötig um auf den 2592m hohen Gipfel zu gelangen. Der Abstieg ging über einen zum Teil versicherten Steig und war dagegen einfach.

Für den Samstag planten wir eine Überschreitung der Sellatürme. Auf den 1. Sellaturm (2533m) gelangten wir über die „Steger“-Führe (Westkante) mit einer „hochglanzpolierten“ V- Stelle kurz vor dem Gipfel. Von der Scharte zwischen 1. und 2. Sellaturm ging es über die Kostner-Verschneidung (III+) auf den 2. Sellaturm (2598m). Abseilend und abkletternd erreichten wir den Einstieg zum Sattel zwischen Ciavazes und 2. Sellaturm. Um nun zum Einstieg der „Jahn“-Führe (VI-) auf den 3. Sellaturm zu gelangen musste erst auf den Sattel hochgeklettert und anschließend auf der Westseite abgeseilt werden. Georg zog es vor, hier die Tour zu beenden, und so ging es nun in einer Dreierseilschaft weiter. Leider musste auf dem Sattel sehr lange der Abseilstand gesucht werden und daher wurde für einen Aufstieg auf den 3. Sellaturm die Zeit zu knapp. Abseilend und absteigend, zum Teil durch Eis und Schnee, ging es deshalb durch einen Schluchtkamin auf die Westseite und dort zurück zum Sellajoch.

Aufgrund einer Radveranstaltung und der Sperre der Passstraße wurde am Samstag die „Dibona“-Führe (Südwestkante, IV-) auf den Sas de Mesdi (Geissler Gruppe, 2762m) ausgewählt. Wir konnten gleich zu Fuß von der Pension aus starten und über die Regensburger Hütte gelangten wir zum Einstieg. Georg hatte sich entschieden, diesen Tag nicht zu klettern und stieg daher über den Normalweg auf. Am Gipfel traf man sich wieder und anschließend ging es wieder gemeinsam bergab bis zur herrlich gelegenen Juac-Hütte. Die Abendstimmung genießend blieben wir dann dort sitzen bis die Sonne sich langsam auf die höchsten Gipfel zurückzog.

Als Abschluss des verlängerten Kletterwochenendes suchten wir uns die Fünffinger-Spitze in der Langkofelgruppe aus. Den Zustieg verkürzten wir uns gegen null durch die Benutzung der Bahn auf die Demetz-Hütte in der Langkofel-Scharte. Über den „Normalweg“, der den Grad III+ erreicht und der sich über die meiste Strecke auch in diesem Grad bewegt, geht es dort hinauf über die Nordwand, östlich vorbei am Daumen,und über den Daumenballen zur Scharte zwischen Daumen und Zeigefinger. Nun wieder nordseitig steigt man auf das oberste Fingerglied des Zeigefingers und quert über die Südostseite auf die Scharte zwischen Zeige und Mittelfinger. Von hier ist es nur noch eine kurze Seillänge zum Gipfel auf dem Mittelfinger, immerhin 2998m hoch. Verständlich, dass uns bei dieser Höhe selbst beim Klettern nicht richtig warm wurde. Größtenteils abseilend erreichten wir dann die Demetzhütte noch kurz bevor von dort die Bahn ihren Betrieb einstellte. Somit hatten wir auch so gut wie keinen Abstieg.

Danke an Stefan Stadler, der im Wesentlichen die Touren organisiert und geleitet hat.

Bericht: Georg Eckart

Bilder: Teilnehmer


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Skitour Hocheiser

Treffpunkt war bereits um 4Uhr morgens und pünktlich um 5:45 Uhr marschierten wir vom Parkplatz Enzingerboden los.

Die 8 Teilnehmer mussten die Ski erst durch den Tunnel tragen bevor sie anschließend gleich angeschnallt werden konnten.

Der erste Teil der Tour verlief auf der Bergwerksstraße bis zum Tauernmoos-Stausee, von hier aus ist das Ziel schon in Sicht.

Nach gut 4 Stunden und 1700hm standen alle 8 Teilnehmer auf dem Gipfel und hatten einen traumhaften Rundumblick. Der Gipfelgrat wurde für ein ausgiebiges Fotoshooting genutzt.

Pulver und Firn sorgten für ein ausgiebiges Abfahrtsvergnügen.

Für die meisten Teilnehmer war dies die letzte Skitour der Saison, die eindrucksvollen Toureneindrücke wurden beim Einkehrschwung in Schneizlreuth zufrieden abgeschlossen.

Bericht: Klaus Ober
Fotos: alle Teilnehmer


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Skitour Große Reibn
Bilder und Feedbacks der Teilnehmer sagen mehr als tauschend Worte …..

Karin
Also:  Eine lang ersehnte Tour bei den allerbesten Bedingungen. ☀⛄Dank Klaus mit lauter netten Gleichgesinnten? endlich in Erfüllung gegangen.? Beste Betreuung, tolle Planung (Wetter), für mich angenehmes Tempo, so dass ich auch fotografieren und Zeit zum Schauen hatte.
Benotung alles in allem 1 mit Stern???
Lg Karin

Marion
Hallo. Da stimm ich der Karin voll zu ?. Ich hab’s genau so empfunden – war ein unvergessliches Erlebnis  – dank der guten Planung vom Klaus, der super Gruppe und dem Wahnsinns-Wetter und -Schnee ?☀… Von mir gibts auch eine 1 ??

Franz
…..no, no, no: Mir ham immerhin nach zehne nix mehr zum dringa kriagt, so wo’s derf ma in der Bewertung ned vergessen ???

Steffi
a Wahnsinnstour bei perfekten Bedingungen mit vielen endlos genialen Ausblicken! Gekrönt wurde das Ganze mit einer super netten Gruppe u einer hervorragenden Planung/Führung vom Klaus!!! 
Danke für a unvergesslich schene Tour!

Barbara
Die Steffi hats perfekt geschrieben! I werds nimma geh weil besser geht’s nieeeeee mehr…naja viell. wenn de Hüttnruah auf 23.30Uhr verschoben wird???Danke Klaus und Franz für die guade Organisation, Führung und Aufpassen – da fühlt man sich wohl????

Sonja
Große Reibn – unvergesslich bleibn
Gruppe, Wetter, Eindrücke nicht zu toppen
wir Mädls waren nicht zu stoppen
Stahlhaus – leider war um 21.00 Uhr die Feier aus
Gamsbraten und Kaiserschmarrn im Magen
den Aufstieg zum Schneibstein wagen
Windschartenkopf, Hagengebirge, Kallersbergnieder
Fälle auf und ab – immer wieder
Wildamriedl – am Eisgraben nicht liegen
mit sicherer Skitechnik siegen
Demutspassage überstanden
in der langen Gasse landen
Niederbrunnsulzen, nein ich passe
2579 m Funtenseetauern ist das Ziel
Sonne, Gipfelglück, ich weiß was ich will
traumhafte Abfahrt zum Funtensee
35 Grad steile Hänge ich hinter mir lasse 
Am Kährlingerhaus angekommen
freundlich in Empfang genommen
in der Rettungsdecke ich stecke in der Nacht
morgens bei – 16 Grad die Sonne lacht
Ingolstädter Haus, Querung Dießbacheck und Hundstodscharte
Hochwiesabfahrt ich warte
perfekt geneigter Hang
400 hm kein BangKematenschneid – 
nun ist es nicht mehr weit
Klaus ließ uns lehren
den Grat einzeln zu queren
Loferer Seilergraben und Wimbachschloss
pures Abfahrtsvergnügen
doch leider kein kühles Bierchen floss
es gibt nichts zu lügen
wir hatten traumhafte Tagetausend 
Dank an Klaus und Franz ich sage
Zusammenstellung Klaus Ober

Fotos alle Teilnehmer


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Premiere geglückt!
1. Jugend- Boulder- Cup

Boulder-Krimi in Teisendorf: Emma Prokscha, Helena Bodensteiner und Elias Schillinger siegen in ihrer Altersklasse.

Der erste Jugend- Bouldercup der DAV Sektion Teisendorf und der Ortsgruppe Waging startete fulminant. In den jeweiligen Gruppen lieferten sich die Athleten packende Duelle bis zum letzten Boulderzug.

Bei der sehr zahlreich besetzten Mädls U15 Gruppe lieferten sich Carolin Mühlbauer und Emma Prokscha ein starkes Duell bis zum Ende, bei dem „Speed Queen“ Emma Prokscha den Tagessieg im direkten Vergleich der Zeitmessung für sich behaupten konnte.
In der stark besetzten Gruppe der U19 Mädls machten nur wenige Zentimeter den Unterschied. Gleich zu beginn konnte Helena Bodensteiner ihre Körpergröße geschickter im ersten Boulder einsetzen. Lena Dornbusch ließ nicht locker. Sie kletterte TOP für TOP, doch für den Tagessieg reichte es leider nicht mehr.

Bei den Jungs U19 fiel leider Titelaspirant Jakob Kirchleitner verletzungsbedingt aus. Hierbei entwickelte sich während des Showdowns ein echter Krimi, bei dem am Ende Elias Schillinger als lachender Tagessieger knapp vor Maxi Schiller gewertet wurde. Beide Punktgleich, trennten am Ende sechs Sekunden der Boulderzeit von einander.

Die Premiere ist geglückt. Für alle Teilnehmer war es ein schönes Event mit sportlichen Erfolgen, Spiel & Spaß.

Ich Bedanke mich sehr herzlich für die Unterstützung bei 
RIAP SPORT, Bad Reichenhall und Glaser Haushaltsgeräte
sowie den Helfern Verena Baumgartner, Kirchleitner Thomas und Claus Prokscha.

Bericht & Fotos
enzo


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Skitouren Hohe Tatra
Mit Robben besiegen!
17.-25. Februar 2018

Bei uns kann man doch auch schöne Skitouren machen, wieso muss man so weit fahren? Diesen Satz bekomme ich oft zu hören, wenn ich von meiner Skitourenreise in die Hohe Tatra erzähle.

Vom Wintersportort Strbske Pleso teilen wir uns am 1. Tag die flache Langlaufloipe mit vielen Wanderern mit und ohne Ski und gehen dem Krivan [Krummhorn] entgegen. Weiter auf dem gut eingetretenen Wanderweg kann man den dichten Wald und Latschengürtel gut überwinden und so erreichen wir einen Rücken. Die Spuren verlieren sich, wir sind jetzt auf uns gestellt und weil sich der Berg immer nur kurz zeigt, sind wir mit Landkarte und GPS gut beschäftigt den richtigen Weg zu finden. Über einen steilen Grat, teils die Ski tragend erreichen wir den Gipfel, der jetzt über der Wolkendecke liegt! Wir sind von der tollen Aussicht begeistert und stellen fest, dass die bis ca. 2.600 m hohen Gipfel in der hohen Tatra wirklich hochalpin sind! Dank der vielen hilfreichen Tipps vom Nori wissen wir, dass wir im unteren Bereich auf eine Skipiste queren können und uns so nicht durch die Latschen kämpfen müssen. DANKE!

Vom Lawinenlagebricht kann man eigentlich nur die Gefahrenstufe, Höhenlage und Exposition dank der europaweit einheitlichen Piktogramme erkennen. Aber google.de hilft weiter und wir wissen, dass wir mit Federkissen, aufgeblasenen Brettern, Bettlacken und Hartfaserplatten rechnen müssen! Da die meisten Touren in der Hohen Tatra anspruchsvoll sind, macht die angespannte Lawinenlage die Tourenplanung schwierig. Bei bestem Wetter gehen wir am nächsten Tag durch das Velka Sutdena Dolina [langes kaltes Tal] zur Zbojnicka Chata [Räuberhütte] und von dort steigen wir weiter an auf den Svistovy Stit! Wir können alle Berge der Tatra überblicken und stellen fest, dass die Tatra nicht nur hochalpin, sondern auch klein ist. Es ist vollkommen berechtigt, dass die Hohe Tatra als das kleinste Hochgebirge der Welt bezeichnet wird! Die Gruppe ist voll motiviert, topfit und so können wir jeden Tag mehrere Ziele erreichen. Erst die anbrechende Dunkelheit stoppt uns und wir fahren mehrmals bei fantastischen Abendstimmungen zurück in´s Tal.

Nach 5 Tagen auf der slowakischen Seite wechseln wir die Unterkunft und beziehen im polnischen Zakopane unser Quartier. Aber polnisch ist auch nicht besser: Die Übersetzung im Internet unserer geplanten Tour sagt uns, dass wir einen Abschnitt mit Robben besiegen und später mit Krebse ansteigen werden!??? Die Lawinenlage entspannt sich, aber das Wetter wird leider unbeständiger und wir haben mit viel Nebel und tief hängenden Wolken zu kämpfen. Wir gehen dennoch jeden Tag raus, müssen aber leider von den geplanten Touren auf weniger begehrte Ziele ausweichen.

Am Ende einer sehr erlebnisreichen Woche ziehen wir Fazit, dass wir mit den durchgeführten Touren mehr als zufrieden sein können und dass sich für uns Entdecker die eintägige Anreise für diese Skitourenabenteuer in die wilde, hohe Tatra absolut gelohnt hat!

Tourenleitung, Fotos und Bericht: Stefan


Ehrung Ehrenamt

Franz Waldhutter & Manuela Aicher 
wurden für ihr langes Engagement im Ehrenamt als Vorstände in der DAV Sektion Teisendorf am 25.01.2018 geehrt

Für je über 20 Jahre ehrenamtlicher Tätigkeit wurden Franz Waldhutter und Manuela Aicher von der Gemeinde durch Bürgermeister Gasser geehrt. Franz ist nun das 18. Jahr 1. Vorstand unserer Sektion und war vor dieser Amtszeit schon 8 Jahre als 2. Vorstand tätig. Manuela, die ebenfalls bereits 18 lange Jahre als 1. Schatzmeisterin wirkt, hatte sich zuvor 4 Jahre als KLJB-Jugendleiterin ehrenamtlich in die Jugendarbeit eingebracht.

Beide treten nun im März im Zuge der Neuwahlen zurück und wechseln vom Sektions-Vorstand in den Sektions-Ruhestand. Beispiellos werden ihre Verdienste in den über 18 Jahren aber bleiben: Mehr als eine Verdreifachung des Mitgliederstandes, die Pacht und den Ausbau der Teisendorfer Hütte, die Anschaffung des Sektionsbusses, der Bau der Kletterwand in Waging und zuletzt die Einrichtung der Boulderhalle in Teisendorf und die Renovierung unserer DAV- Geschäftsstelle.

In der nächsten Hauptversammlung am 16.03. endet nun beider Ära.

Ein voller Saal in der „Alten Post Teisendorf wäre eine schöne Anerkennung für beide.

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