Archiv 2019 jdav

Klettertraining

Musik: Hand in Hand von FRAMETRAXX Gemafreie Musik


Sportklettern in Südtirol
„Astig!“

Nach einer kurzen „Erkundungsfahrt“ wurden wir sehr herzlich von der Familie Kofler empfangen. Als erstes Ziel zum einklettern,  machten wir uns zu den nahe gelegenen Klettergarten Truden / Mühlen auf. Dieser sehr gut eingerichtete Sportklettergarten bietet viele Routen von  4 bis 6c, meist mit Leistenkletterei am Kalkfels. Nach der Lebensphilosophie Wolfgang Güllichs: Man geht nicht nach dem Klettern einen Kaffee trinken, sondern Kaffee trinken ist Teil des Kletterns (Zitat) – machten wir noch kurz rast im nahe gelegenen Gasthaus. Bei 28° Grad Celsius fuhren wir wieder talwärts, die Panoramastraße Richtung Tramin entlang und suchten noch die Abkühlung im Kalterer See. Abends wurde in gemeinschaftlicher Runde gekocht und bis in die Nacht zusammen gesessen.

Das Highlight war der familienfreundliche Klettergarten in Fondo / Trentin. Die Kletterei ist senkrecht bis leicht überhängend an Auflegern, Leisten und Seitgriffen am Kalkfels. Mit dem Bus fuhren wir über den Mendelpass, auf dem sich ein atemberaubendes Panorama zeigte, Richtung Fondo im Trentino. Nach kurzem Zustieg konnten wir viele technische Passagen, Kraft zehrende Boulder und ausdauernde Kletterrouten durchklettern. Mit einer kurzen Regeneinlage ging es zum Schwimmen & Volleyball ins Traminer Erlebnisbad.

Zur Entspannung lud der Samstag ein. Bei wechselhaften Bedingungen besichtigten wir die Ruine der Leuchtenburg. Diese erhebt sich auf einem aussichtsreichen Hügel oberhalb des Kalterer Sees. Ein Blick über die Burgmauer und es öffnet sich ein faszinierender Ausblick auf den Kalterer See und die gesamte Umgebung. Anschließend bummelten wir durch Tramin und ließen den Nachmittag gemütlich ausklingen.

Am letzten Klettertag fuhren wir bereits am frühen Morgen Richtung Heimat und machten nochmal im Eisacktal Halt um zu klettern. Die Hohe Festung / Franzensfeste ist ein sehr schöner Klettergarten im unterer bis mittleren Schwierigkeitsgrad mit Plattenkletterei am Granitfels. Ein Runder Abschluss der Kletterfahrt war das gemeinsame Pizza essen unter Kastanienbäumen.

Bericht & Fotos
enzo


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Bouldern im schönen Zillertal
Sonne – Freunde – Spaß beim bouldern!


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Wildkräuter/Wildblumen Wanderung auf die Schwarzachenalm
Kindergruppe der jDAV

„wildwachsende Kräuter und blühende Wiesen überall“

Ganz im Zeichen von Wildkräutern und Wildblumen stand unsere Wanderung am 18.05.2019 zur Schwarzachenalm in Ruhpolding. Gerade mal 125 Höhenmeter gab es zu überwinden, die uns am Fischbach entlang direkt ins Almgebiet brachten und von allen gut zu schaffen waren.
Teilnehmer: 8 Kinder der jDAV, 3 Begleitpersonen

Kräuter- und Wildblumensafari:

Löwenzahn, Gänseblümchen, Giersch, Frauenmantel, Brennnesseln, Spitzwegerich, Sauerklee, Wacholder, Buchensprösslinge, Sauerampfer usw. waren schnell gefunden und benannt, sowie deren Verwendung erforscht und probiert. Aber auch giftige Pflanzen säumten den Weg und nicht alles was schön ist, ist auch genießbar.

Auf den Spuren der Tiere:

Nebenher haben wir noch die Gegend erkundet, viele kleine Tiere (Hirschkäfer, Ameisen, Spinnen, Blindschleichen, Eidechsen usw.) entdeckt und jeder konnte sein bereits vorhandenes Wissen einbringen.

  Brotzeit ist die schönste Zeit:

Auf dem Almgelände war dann eine ausgedehnte Brotzeit angesagt mit Zeit zum Spielen (Mandala aus Naturmaterialien, Kräuterjagd, Brunntrog fluten), Beobachten und Ratschen.

„Nichts bringt uns auf unserem Weg besser voran als eine Pause“ (Elisabeth Barrett-Browning)

Nach der Stärkung ging es dann gehend/laufend/spielend/probierend/lachend/erzählend und beobachtend zum Ausgangspunkt zurück.
Alles in allem ein gelungener Tag bei schönstem Wetter und bester Laune.

Bericht und Fotos
Bettina Köllerer
Katrin Fritzenwenger


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Jugendgruppe Skitour zum Liebeseck

Jugendgruppe machte eine Skitour in neuer Umgebung, die Radstätter Tauern.   Ziel war das Liebeseck mit dem 2303 Meter hohen Gipfel. Ausgangspunkt an der Tauernautobahn Flachauwinkel. Zum Aufwärmen gab eher einen flachen Start auf der Forststraße ins wunderschöne Marbachtal. Vorbei an den Marbachalmen gings über leicht bewachsene Lärchenwaldhänge hinauf ins weite Kar.  Ein letzter steiler Anstieg führte uns dann auf die Scharte mit traumhafter Fernsicht.

Die Abfahrt startete Anfangs eher im tiefen Neuschnee, der aber mit genügend Schwung und etwas Kraft gut zum Fahren war. So zogen wir unsere Spuren durch den Nassschnee, später aber auch durch schönen Firn! Somit eine gelunge Tour mit frühlingshaften Temperaturen und „fremder Tapete“.

Teilnehmer: Felix, Quirin, Elias, Jakob, Severin

Bericht Sepp


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Die Kindergruppe mach die Boulderhalle unsicher
Die letzte Veranstaltung führte acht Teilnehmer der Kindergruppe und ihre Jugendleiter in die Boulderhalle nach Teisendorf. Einige neue Gesichter bereicherten die bereits bestehende Gruppe, so dass wir mit einem Kennenlern-Spiel starteten. Nach Regel-Besprechung und Aufwärmen begaben wir uns in Kleingruppen an die Wand. Jeder probierte sich an den Griffen und Routen aus, manch einer zum ersten Mal, der Andere routiniert.
Nach einer kleinen Pause teilten sich die Gruppen auf drei verschiedene Stationen auf. An diesen mussten die Teilnehmer nicht nur körperliche Geschicklichkeit und Koordination zeigen sondern auch ihr künstlerisches Talent unter Beweis stellen. So mussten sie mit Kreide verschiedene Motive an eine hoch hängende Schiefertafel zeichnen oder während einer definierten Route mit dem ganzen Körper einen Hula-Hoop-Reifen durchsteigen.
Viel zu schnell verging der Nachmittag in der Boulderhalle, an den sich der ein oder andere Boulderer mit einem kleinen Muskelkater auch noch an den darauffolgenden Tagen erinnerte 🙂
Ein herzliches Dankeschön geht an Tanja von der Kinder-Bouldergruppe, die uns an diesem Nachmittag mit ihren Ideen und ihrem Wissen unterstützt hat.
Bericht und Fotos
Bettina Köllerer
Katrin Fritzenwenger


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jdav Vereinsmeisterschaft 2019
2. Auflage des Boulder-Cups

Großartige Bouldersession in der Mehrzweckhalle Teisendorf. Eva Abstreiter, Katha Schiller, Maxi Schiller und el Matador Jakob Kirchleitner siegen in ihrer Altersklasse.

Die zweite Auflage des Jugend-Bouldercup der DAV Sektion Teisendorf bot wieder Spannung bis zum letzten „Boulderzug.“ Besonders schön war die Erweiterung des Teilnehmerfeldes um die Bouldergruppe von Markus Bernrieder.

Eine besonders zahlreiche und stark besetzte Bouldergruppe stellte die U14 der Mädls, in dieser sich erst am letzten „Boulderproblem“ eine Entscheidung abzeichnete. Schlussendlich konnte sich im Schwesternduell Katha Schiller gegenüber Lena Schiller mit einem knappen Vorsprung den Sieg sichern.

Fulminant war auch die Darbietung der zweiten U14 Gruppe. In dieser wurden viele Male die Bonus-, Top- und Flashwertungen erreicht. Trotz beherzten Auftretens von Jakob Wadispointner und Isa Hunklinger lieferte Eva Abstreiter eine fast perfekte Bouldersession ab und sicherte sich damit den Tagessieg.

In der ersten U19 Gruppe konnte die Vorjahressiegerin Helena Bodensteiner leider nicht an den Start gehen. Hier sah es lange danach aus, dass zum Schluss die Zeit über den Tagessieg entscheiden sollte. Doch am vierten Boulder gelang Maxi Schiller gegenüber Lena Dorn-Busch der Flash und konnte somit hauchdünn auf Platz eins bouldern.

Bei der II. Auflage war el Matador Jakob Kirchleitner  mit am Start. Doch in welcher Form befindet sich der Vorjahressieger Elias Schillinger? Auch hier in dieser  zweiten U19 Gruppe herrschte ein dichtes Leistungspulk. Jakob kletterte konzentriert vom ersten bis zum vierten Boulder und ließ somit der Konkurrenz wenige Möglichkeiten auf den Tagessieg. Die Spannung hielt sich auch hier bis zum Schluss. So kletterte Elias noch auf den zweiten Platz, jedoch dicht gefolgt von der Startergruppe.

Es war eine schöne Bouldersession für alle Teilnehmer mit vielen sportlichen Highlights und Spaß unter Freunden.

Ich bedanke mich sehr herzlich für die Unterstützung bei RIAP SPORT, Bad Reichenhall und Glaser Haushaltsgeräte, sowie den Helfern.

Bericht & Fotos
enzo


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Skitour auf das Häuselhorn

Am Samstag, den 16.02.2019 gingen wir mit der Jugendgruppe unsere erste Tour in diesem Jahr. Geplant war eigentlich die Rossgasse, aber bei diesen perfekten Bedingungen waren wir uns schnell einig, ein interessanteres Ziel auszusuchen. So gingen wir auf das Häuselhorn auf der Reiter Alm. Um 8 Uhr starteten wir von Reith aus. Für den Aufstieg, inklusive Pausen benötigten wir fünf Stunden. Nach einer ausgiebigen Gipfelbrotzeit, bei herrlicher Fernsicht, fuhren wir über die teils steilen Kare und gutem Pulverschnee auf die Hochfläche der Reiter Alm zurück. Nach einem sehr anstrengenden Gegenanstieg konnten wir bei immer schlechter werdenden Schnee, über den Wald zurück zum Bus fahren. Müde und hungrig kamen wir nach diesen fast 2000 Höhenmetern nach Hause. Insgesamt waren es 6 Teilnehmer.

Bericht: Severin Schillinger


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Wanderung zur Wildtierfütterung im Nationalpark Berchtesgaden

Bei unserer ersten Veranstaltung im Jahr 2019 ging´s ins verschneite Klausbachtal im Nationalpark Berchtesgaden. Nach einer abenteuerlichen Busfahrt über das schneebedeckte Wachterl kamen wir wohlbehalten am Klausbachtal an. Dort starteten wir mit einem Aufwärm-Spiel, sammelten Begriffe zu den dort lebenden Tieren und besprachen die Besonderheiten, zum Beispiel welche der Tiere sich gerade im Winterschlaf befinden. Auch lernten wir den Unterschied zwischen einem Wald und einem Nationalpark kennen.

Unser Weg führte uns vorbei an einem Berghang, an dem eine Lawine vor 20 Jahren alle Bäume mit sich gerissen hat. Wir konnten deutlich erkennen, wo die Lawine abgegangen ist. Inzwischen wächst an diesem Hang ein neuer Mischwald.

Nach einer stärkenden Brotzeit ging´s zum Winterquartier der Wildtiere, wo wir das Rotwild an den Futterkrippen beim Fressen beobachten konnten. Auch Gämse zeigten sich an den Berghängen. Zwei Jäger vom Nationalpark halfen uns nicht nur beim Blick durch´s Fernrohr, sondern zeigten uns auch Tierschädel, die wir den jeweiligen Tieren zuordnen musste.

Am Ende unserer Wanderung konnten wir uns an der Infostelle aufwärmen und nebenbei die Ausstellung zur Artenvielfalt erkunden, bevor wir den Nachhauseweg antraten.

Ein herzlicher Dank geht an Barbara von der Umweltbildung der Nationalparkverwaltung, die uns auf unserem Weg begleitete und uns durch viele Infos zum Nationalpark und den dort lebenden Tieren den Tag zu einem besonderen Erlebnis machte.

Bericht und Fotos
Bettina Köllerer
Katrin Fritzenwenger

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