Archiv 2019

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MTB-Überraschungstour

…was spannendes, was zum spielen und Schokolade!

Okay, Schokolade gab es keine!
Dafür gutes Essen und hervorragenden Wein auf der Gufferthütte! Eine tolle Mountainbiketour, in super Gegend, mit perfekter Hütte, war den Teilnehmern der Überraschungstour versprochen worden. Mehr wurde nicht gesagt!
So waren schon alle sehr gespannt wo die Reise hingeht, als wir uns am Samstag früh morgens in Siegsdorf trafen. Da wurde kundgetan: Wir fahren nach Rottach-Egern und starten dort zum
Wallberg auf ein verspätetes Frühstück. Von dort ging es weiter nach Kreuth, durch die lange Au an die Brandenberger Ache, um zur Gufferthütte aufzufahren. Auf dieser wirklich hervorragend geführten Hütte der Sektion Kaufering, durften wir die Nacht verbringen.
Am Sonntag ging es rund um den Guffert, Mittags wurde im Kaiserhaus eingekehrt (sehr empfehlenswert) um dann in Richtung Valepp zu fahren.
Geplant war Spitzingsee und obere Fürstalm, was aber wegen einsetzendem Regen verworfen wurde. So fuhren wir direkt von Valepp in Richtung
Tegernsee und ließen die Tour auf der Moni Alm ausklingen. So wurde es ein ganz entspanntes Radlwochenende, ohne große technische Herausforderungen und keiner musste an seine Grenzen gehen. Die Teilnehmer waren sich einig, dass der Franz auch „ganz normale“ Mountainbike Touren kann!
Bericht Franz Trattler


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Berliner Höhenweg
eine hochalpine Bergtour in den Zillertaler Alpen

17 Mitglieder der Sektion Teisendorf, Ortsgruppe Waging, erleben in 4 Tagen eindrucksvoll die Schönheit der Zillertaler Alpen.

Ausgangspunkt der 4-tägigen Berg tour war die Bushaltestelle Kaserleralm nach dem Bergsteigerdorf Ginzling an der Zufahrtsstraße zum Schlegeisspeicher. Die Tagesetappen führten zum Friesenberghaus, weiter zum Furtschaglhaus, der Berliner Hütte und von dort über die Mörchenscharte in den Floitengrund und zurück nach Ginzling.Tourenleiter Heinrich Riesemann und Michael Kerle hatten mit Doris Riesemann, Kathi Haunerdinger, Ludwig und Marianne Winkler, Maria Glaser, Elsbeth Schmid, Anneliese Eisl, Christl Babl, Hedwig Barmbichler, Albert Mayer, Irmi Thaller, Anna Egelseer, Marianne Macho, Sepp Schreckenbauer und Rudolf Buchfellner eine überwiegend bergerfahrene Gruppe, die an den 4 Tagen viel Freude hatten und die gewaltigen 3000-er der Zillertaler Alpen in ihrer ganzen Pracht erleben durften.

Erster Tourentag:
Zuerst wurden nach einer knapp 2-stündigen Anreise mit dem AV-Bus und 2 Pkw`s die Autos so verteilt, dass bei der Rückkunft die Fahrzeuge ohne weite Wege erreicht werden konnten. An der Kaseleralm auf ca. 1000 Seehöhe war bei noch dichtem Nebel Abmarsch zur Birglbergalm. Es hatte nachts noch heftig geregnet. Doch schon nach kurzer Zeit öffnete sich bei blauem Himmel der Blick zum Zillertaler Hauptkamm mit den stark zerklüfteten Gletscher am Großen Möseler und Turnerkamp. Der steile, selten begangene Weg führte an der herrlich gelegenen Birglbergalm vorbei zur auf 2004 m hoch gelegenen Kesselalm. Der Almhirt erklärte uns das umfangreiche Stollennetz zur Zusammenführung der Gebirgsbäche in den Schlegeisspeicher, dessen Wasser über zwei Kraftwerke in die Ziller geleitet wird. Hier wird wertvoller Spitzenstrom erzeugt und auch in das deutsche Stromnetz geleitet. Der Aufstieg wurde immer wieder unterbrochen von den unzähligen, wohl schmeckenden Heidelbeeren., die ich in noch nie erlebter Dichte am Wegesrand wuchsen. An der nicht bewirtschafteten Kesselalm war eine wohl verdiente Mittagspause angesagt. Nun führte der Weg mäßig ansteigend vorbei am Schönlahner Kopf bis hinauf zum 2375 m hoch gelegenen Wesendkarsee. Von dort waren es noch knapp eine Stunde zum 2498 m hoch gelegenen Friesenberghaus. 7 Stunden war die Gruppe unterwegs und nach 1500 Hm Aufstieg froh, nach einem Gewitterschauer die sehr schön gelegene Hütte erreicht zu haben. Trotz der vollen Belegung war die Hüttenwirtin Susi mit ihrem Personal sehr freundlich, so dass wir uns gleich wohl fühlten. Einige Berghungrige bestiegen noch den hüttennahen Peterskopf unterhalb dem 3231 m hohen Hoher Riffler.

Zweiter Tourentag:
Ziel war das Furtschaglhaus. Nach einem guten Frühstück ging es bei wieder schönem Wetter hinunter zum Friesenbergsee, der noch teilweise mit Gletschereis bedeckt war. Ein kurzer, steiler Aufstieg führte zu dem gutbegehbaren Höhenweg unterhalb der Gefrorenen Wand und dem Olperer mit herrlichem Ausblick zum Schlegeisspeicher und dem vergletschertem Hauptkamm. Nach gut 2 Stunden erreichten wir die 2389 m hoch gelegene Olperer Hütte. Ein guter Capuccino und ein unvergesslicher Talblick waren der Lohn für die ersten Mühen. Weiter ging die Tour über den `´Neuen Weg´´ zum Unterschrammachbach und von dort hinunter zum Zamser Bach. Nach bereits 5 Std. Marsch war am Schlegeisspeicher Mittagsrast angesagt. Doch die ersten Regenwolken drängten uns zum noch langen Marsch zum 2295 m hoch gelegenen Furtschaglhaus. Nach gut acht Stunden Gehzeit erreichten wir etwas durchnässt die voll belegte Schutzhütte der AV Sektion Berlin. Ein gutes Abendessen rundete die anstrengenden, aber herrlichen Tag ab.

Dritter Tourentag:
Ziel war die Berliner Hütte. Nach starken Regenschauer nachts waren die umliegenden Gipfel morgens noch teils in Wolken. Das Schlegeiskees zur Rechten mit Hochfeiler und Hoher Weißzint wirkten bedrohlich, als wir mäßig steil durch das Furtschaglkar Richtung Schönbichler Horn marschierten. Der Aufstieg zur Schönbichler Scharte ist steil, aber sehr gut mit Seilen gesichert. Nach gut 2 ½ Std. waren wir auf der 3081 m hoch gelegenen Schönbichler Scharte. Doris, Marianne und Rudolf hatten sich von der Gruppe getrennt und waren von der Hütte abgestiegen mit dem Ziel Pfitscher Joch Haus. Rudolf sein Gesundheitszustand war Besorgnis erregend und von einer weiteren Anstrengung wurde ihm dringend abgeraten.
Alle restlichen 14 Teilnehmer erreichten stolz den unweit von der Scharte liegenden Gipfel des 3135 m hohen Schönbichler Horns. Nach einer kurzen Gipfelrast stiegen wir den gut mit Seilen gesicherten Blockgrat hinunter zum Garbenkar. Der Blick nach rechts in das mächtige Waxeckkees und Hornkess war beeindruckend. Die einst rießigen Gletscher sind bereits weit zurückgegangen, stark ausgeapert und teils sehr spaltig. Nach etwa 3 Stun-den Abstieg mit einer Mittagsrast auf den abgeschliffenen Felsen erreicht wir den Zemmbach im gleichnamigen Zemmgrund und von dort nach einem kurzen Aufstieg die auf 2040 m hoch gelegene Berliner Hütte. Der Eindruck dieser feutalen Berghütte mit 180 Übernachtungsplätzen war überwältigend. Diese Hütte ist Zeugnis der elitären Geschichte und des Deutschtums im Deutschen Alpenverein in seinen Gründerjahren. Wir speisten im Frauensaal. Das Essen war bestens, die Bewirtung trotz der starken Belegung sehr freundlich und gut organisiert. Wir durften im neben dem Hauptgebäude liegenden Winterraum – früher wohl das Dienstbotenhaus – übernachten. Dieser bot uns viel Platz und der neben dem Gebäude abstürzende Zemmbach erforderte einen guten Ohrenschutz.

Vierter Tourentag:
Ziel war die Mörchenscharte und die Wanderung durch das Floitental zurück zum Ausgangspunkt Ginzling.
Der blaue Himmel am Morgen ließ einen guten Tag erwarten. Nach einem guten Frühstück vom Buffet wanderten wir zum auf 2472 hoch gelegenen Schwarzsee. Maria und Sepp stiegen verkürzt durch den Zemmgrund hinunter zum Breitlahner. Rudolf musste vom Pfitscherjochhaus mit dem Hubschrauber nach Bozen geflogen werden, um sich dort ärztlich behandeln zu lassen. Doris und Marianne wählten von der Pfitscher Joch Hütte aus den Weg Nr. 528 über die Oberschrammachbäche zum Unterschrammachkar und von dort hinunter zum Schlegeisspeicher. Wir erreichten nach 1 ½ Stunden den traumhaft gelegenen Schwarzsee. Eine Fotopause war zwangsläufig. Der Blick zu den noch verbliebenen Gletschern Waxeckkees, Hornkees, Schwarzensteinkees mit dem Großen Möseler, Turnerkamp, den Hornspitzen und dem Schwarzenstein war überwältigend.
Wir hatten noch einen langen Weg vor uns. Auf gutem Weg ging es mäßig steil hinauf zur 2870 m hoch gelegenen Mörchenscharte. Nach gut 3 Std. Aufstieg war auf der Scharte eine Mittagspause angesagt. Nun führte ein gut gesicherter Steig zum 1000 Hm tiefer gelegenen Floitbach. Über uns die 400 Hm höher gelegene Greizer Hütte. Nach 2 ½ Stunden Abstieg wartete noch ein 2 Stunden langer Marsch entlang dem Floitenbach hinaus bis zur Jausenstation Tristenbach. Dort warteten auf uns bereits Maria, Sepp, Doris und Marianne.
Sie brachten uns die beiden Autos, die am Ausgangspunkt an einer Alm mit Zustimmung des Alminhabers abgestellt waren. Wolfgang von der Tristbachalm hatte mit seiner Frau extra für uns einen Preiselbeerkuchen gebacken, der köstlich zum guten Kaffee schmeckte. Eine sehr schöne, aber anstrengende, Tour war zu Ende gegangen mit einer prima Gruppe. Dank an alle Teilnehmer, insbesondere an Michi für die umsichtige Mithilfe bei der Tour und der Tourenplanung.
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Über den Hohen Sarstein
Klassische Panoramatour im Salzkammergut

Bei morgendlicher Kühle beginnt für uns, die  21 Teilnehmer,  der nordseitige Aufstieg zum Hohen Sarstein. Zuerst geht es flach durch schattigen Bergwald, dann wird das Gelände mit zunehmender Höhe steiler. Als „Schlüsselstelle“ ist eine kurze drahtseilversicherte Querung zu überwinden, die jedoch keinem der Teilnehmer Probleme bereitet.

Am Sattel zwischen Sarstein und Schwarzkogel wird eine Pause eingelegt, bevor wir bei strahlendem Sonnenschein die letzten Meter zum Gipfel ersteigen. Hier auf 1975 m Seehöhe eröffnet sich ein unvergleichliches Panorama von den Berchtesgadenern im Westen, dem Großen Traunstein und dem Toten Gebirge im Norden und Osten, und Tiefblicken zu verschiedenen Seen des Salzkammergutes. Landschaftlicher Höhepunkt ist jedoch im Süden der nochmals 1000 Meter höhere Große Dachstein mit seinen leuchtenden Schneefeldern auf dem Hallstätter Gletscher.

Nach ausgiebiger Pause mit dem Genuss einer einmaligen Aussicht geht es weiter über den breiten und weitläufigen  Rücken des Berges südwärts in Richtung Obertraun. An der idyllischen gelegenen  Sarsteinhütte – hier genießt man den besten Dachsteinblick –   pausieren wir noch einmal, bevor es an den langen Schlussabstieg nach Obertraun und ans Südende des Hallstätter Sees geht.


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Jaja!
Grundkurs Eis am Brandenburger Haus
01.-04. August 2019

Erst nachdem nochmal alles durchgecheckt ist, wird die Selbstsicherung ausgehängt. Der Wind bläst kalt über die Felskante und lässt uns selbst in den dicken Jacken frieren. Wir können auf die Handschuhe nicht verzichten, was das ohnehin schon schwerfällige Handling mit Seil und Karabinern nochmal erschwert. Vorsichtig wird der Prusikknoten gelockert und Zentimeter für Zentimeter Seil in den Tube gelassen. Erst weit unten liegt das Seilende auf einem Schneefeld. Da es durchaus vorkommen kann, dass man sich auf einer Hochtour auch mal abseilen muss, üben wir nachdem wir uns im Brandenburger Haus aufgewärmt hatten am Nachmittag an einem Felsen über der Hütte noch das Abseilen. Jaja, Jaja muss sich jemand selbst motivieren! Aber das darf man auch, wenn man exponierte Felsen nicht gewohnt ist und sich zum ersten Mal abseilt. Aber da alle gut aufgepasst hatten, wird kein Sicherheitsrelevanter Fehler gemacht!

Am Donnerstag fahren wir früh am Morgen ins Kaunertal bis über den Gepatschstausee. Dank des hohen Ausgangspunktes erreichen wir schon nach gut einer Stunde den Gepatschferner und wagen die ersten Schritte mit Steigeisen auf dem aperen Gletscher. Der weiter oben liegende Gletscherbruch ist beeindruckend, aber hier führt kein Weg durch. Deshalb geht der Anstieg weiter zur Rauekopfhütte, wo Georg Bayerle von Bergauf Bergab einige Wochen ehrenamtlich Hüttenwirt ist. Der obere Gepatschferner ist sehr flach und gehört zur größten zusammenhängenden Gletscherfläche der Ostalpen. Das schon seit Tagen schöne Wetter lässt den Schnee schmelzen und wir brechen immer wieder mal ein und stehen dann im Wasser. Jaja, auch so kann Gletscher sein!

Am Freitag ist das Wetter schlecht und wir beginnen mit einer Theorieeinheit. Doch schon am Vormittag reist es auf und wir gehen sofort raus um an einer Wechte die Spaltenbergung zu üben. Später zeige ich noch wie sich eine Seilschaft am laufenden Seil sichern kann und werden knallhart von einem Graupelschauer überrascht. Bei Schneefall suchen wir den Weg zurück zum Haus.

Das Brandenburger Haus ist noch eine ursprüngliche und urige Bergunterkunft und wird von einem neuen, sehr netten Team gut geführt. Das Essen ist gut und man bekommt auf Fragen hilfreiche Antworten.

Nach ebenfalls durchwachsenen Wetter am Samstag, zeigen sich am Sonntag die Ötztaler Alpen vom Sonnenaufgang an von seiner schönsten Seite. Diesmal ist der flache Gletscher zum Glück noch gefroren und wir erreichen trockenen Fußes die Rauekopfhütte und den unteren, blanken Teil des Gletschers. Bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen legen wir eine letzte Übungseinheit ein, bevor wir den restlichen Abstieg über die Gletscherzunge zurück zu den Autos bewältigen. Jaja resümieren wir, so schnell sind vier sehr erlebnisreiche Tage wieder vorbei!

Kursleitung, Fotos und Bericht: Stefan Stadler


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tatsächlich!
Alpine Klettertouren in den Urner Alpen
13.-16. Juli 2019

Wir haben im ausgeprägten schwyzerdütsch der netten Wirtin mal wieder nichts verstanden und wissen jetzt nicht recht was tun? Unsere Augen schielen unauffällig auf die Nachbartische: Tatsächlich! Das Apfelmus wird zusammen mit den Nudeln gegessen. Älplermaccaroni, eine für uns ungewöhnliche, aber sehr leckere schweizer Spezialität! 

Mit nicht idealen Wetterbericht, aber viel Motivation und guter Laune sind wir auf den Furkapass gefahren und in einer Stunde zur kleinen, gemütlichen Siedelenhütte aufgestiegen. Nach wenigen Klettermetern am plattigen Übungsfels wird es uns zu langweilig, sodass wir am ersten Tag noch auf das Chli Kamel klettern. Dieser markante Turm ist auch aus der Mammut Werbung bekannt. Wir sind schon mal begeistert. Am Sonntag hängen die Wolken im Tal und wir können über diesen im grandiosen Ambiente unsere Königstour machen. Für den markanten und gut abgesicherten Südostgrat auf den Galenstock muss man nicht nur gut Felsklettern können, sondern es ist am Gipfelgrat auch noch eine Steilstelle im Eis mit Steigeisen zu überwinden. Am Abend gab es Spaghetti Bolognese, die wir souverän meistern. 

Der Blick am nächsten Morgen aus dem Fenster lässt die Stimmung sinken: 10 cm Neuschnee! Doch der Wirt meinte optimistisch, dass der Schildkrötengrat immer geht. Unsere Augen schielen rüber zum chli Bielenhorn, doch eine dichte Nebelwand lässt uns zusätzlich zweifeln! Auch ein einheimischer Kletterer motiviert uns, dass wir eventuell schon am Nachmittag, aber spätestens Morgen wieder an den Fels können! Er sollte recht behalten und der Schnee schmilzt schnell! Tatsächlich ist es Mittags weitgehend trocken und wir gehen zum Einstieg. Sehr exponiert, an spitzen Zacken vorbei und hinauf klettern wir mit besten Urner Granit in den Händen über den Schildkrötengrat auf das Chli Bielenhorn. Wir sind begeistert, dass klettern im “nur” 4. Schwierigkeitsgrad so toll sein kann! Am letzten Tag nehmen wir uns vor der Heimreise noch die 6 Seillängen auf den Hannibal vor. Aus dieser Perspektive zeigt sich das Chli Kamel von seiner schönsten Seite und so schließt sich der Kreis. Wir sind uns auf der Heimfahrt einig, dass sich die doch etwas weite Anfahrt tatsächlich gelohnt hat und schmieden schon Pläne für das nächste Jahr! 

Tourenleitung, Fotos und Bericht: Stefan Stadler


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Am Predigtstuhl – Draht zum Herrgott neu belebt

80 Bergfreunde der Sektion Teisendorf bei Berggottesdienst mit Diakon Peter Walter

Teisendorf/Bad Reichenhall – Zum traditionellen Berggottesdienst trafen sich am Sonntag trotz extremer Hitze und vieler Parallelveranstaltungen gut 80 Bergfreunde der DAV-Sektion Teisendorf. „Ich bin der Notnagel, aber ich bin als gebürtiger Reichenhaller gerne da“, scherzte Diakon Peter Walter: Da alle Priester im Einsatz waren bei den vielen Festen, leitete er am festlich geschmückten Berg-Altar unter dem Kreuz einen Wortgottesdienst mit Kommunionausteilung.

    Für eine würdevolle, feierliche Umrahmung sorgten die Siegsdorfer Sänger. Sie sangen Teiler der Fischbachauer Messe und begleiteten den gemeinsamen Gesang des Taizé-Lieds „Laudate omnes gentes“ sowie der Gottesloblieber „Lobe den Herren“ und „Großer Gott, wir loben dich“.

    Einleitend verlas der Zweite Vorsitzende Thomas Kirchleitner ein Grußwort des Ersten Vorsitzenden Georg Eckart, dem eine Fußverletzung die Teilnahme unmöglich machte. Eckart wünschte seinen Sektionsfreunden einen schönen Gottesdienst und gemütlichen Tag an der Teisendorfer Hütte und sprach seinen Dank alles Helfern und Mitwirkenden und auch der Predigtstuhlbahn aus. Als Ehrengäste feierten deren Betriebsleiter Andreas Hallweger sowie Investor Max Aicher mit seiner Gattin Evelyne den Gottesdienst mit.   

    Um die Freiheit in  Christus und das Leben im heiligen Geist ging es im Brief des Apostels Paulus an die Galater und um konsequente Christus-Nachfolge im Evangelium nach Lukas. In seiner Ansprache ging Walter einleitend darauf ein, dass im typischen Smalltalk Themen wie Gott oder Jesus ausgeklammert werden. „Welche Rolle spielt eigentlich der Herrgott in deinem Leben?“; fragte er in die Runde.

    „Wir haben unseren Besitz vervielfacht, aber unsere Werte reduziert“, gab er zu bedenken. „Beten ist nur was für oide Leut“ – dieser Meinung stellte er die Aussage vieler seiner 120 Firmlinge aus dem Pfarrverband Anger-Aufham-Piding gegenüber: Es sei gut, jemanden zu haben, dem man was anvertrauen kann, und der nichts weitersagt.

   Immer mehr Menschen hätten sich heute bezüglich der Verbindung zu Gott in ein „Funkloch“ begeben – sei es wegen der Negativschlagzeilen zur Kirche, schlechter Erfahrungen mit dem „Bodenpersonal“ oder aus Bequemlichkeit. „Wann hast du das letzte Mal versucht, Gott zu erreichen?“, fragte er die Gläubigen. „Bei einem Notruf, bei einem kirchlichen Event oder einer religiösen Pflichtveranstaltung – oder regelmäßig, weil dir der Kontakt mit ihm wichtig ist?“

    Der Diakon lud die Gottesdienstgemeinde ein, sich vorzustellen, Gott versuche tatsächlich, per Telefon oder Handy anzurufen. Er regte sie an, sich zu fragen: Wir würde ich  da reagieren? Etwa so: „Leider kann ich Ihren Anruf momentan nicht entgegennehmen…“ Würde ich den Anruf abhören oder gleich löschen, oder aber  neugierig entgegen nehmen? Was würde mir der Herrgott sagen wollen? Und was würde ich ihm sagen mögen?

    Auch seine Sorge um die Entchristianisierung Europas brachte Walter zum Ausdruck. Als er im Sudan war, sei ihm von hohen Vertretern der islamischen Regierung versichert worden, man lege größten Wert darauf, dass ihre europäischen Gesprächspartner sich als Christen zu erkennen gäben, denn ein Gottloser sei schlimmer als ein Tier. „Wir sind schwächer als die Muslime, weil wir nicht mehr glauben“, betonte der Prediger.

    Vielleicht würde ich Gott, wenn er bei mir anriefe, einfach nur „Danke“ sagen, spann er den gedanklichen Faden fort. Nichts sei selbstverständlich – in einer traumhaft schönen Gegend zu wohnen, einen Partner, Kinder, Enkel, Familie zu haben, Frieden im Land und den Glauben frei ausüben zu können… Mit dem Aufruf Jesu zur Nachfolge sei „jeder und jede von uns“ gemeint. „Wir sind die einzige Bibel, die die Öffentlichkeit noch liest. Wir sind Gottes letzte Botschaft, in Taten und Worten geschrieben“, schloss er. Die Fürbitten trugen Sektions-Vertreter vor.

An der Teisendorfer Hütte spielte die vierköpfige Angerer Besetzung der „Trumpf- oder-Kritisch-Musi“ zünftig auf. Lange noch genossen die Sektionsmitglieder und Bergfreunde bei Brotzeiten, kühlen Getränken, Kaffee und selbst gebackenen Kuchen den perfekten Sommertag.       

 Veronika Mergenthal

Fotos:

(Bergmesse_Saenger) Die Siegsdorfer Sänger schufen mit Gesängen aus der Fischbachauer Messe einen feierlichen Rahmen.

(Bergmesse_Diakon) Diakon Peter Walter lud die Gottesdienstgemeinde ein, sich vorzustellen, Gott riefe bei jedem einzelnen auf dem Handy oder Telefon an.

(Bergmesse_Volk) Gut 80 Bergfreunde der DAV-Sektion Teisendorf feierten den Berggottesdienst auf dem Predigtstuhl.

(Bergmesse_Huette) An der Teisendorfer Hütte spielte die „Trumpf-pder-Kritisch-Musi“ zünftig auf.

 Fotos: Veronika Mergenthal


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…und ewig grüßt der Ortler

Bergradeln im Nationalpark Stilfserjoch

Von Franz Trattler

Traumhafte Gegend, super Wetter, perfekte Unterkunft, lässiger Wirt, coole Truppe und zum biken prädestinierte Wege, waren die Zutaten für vier wahnsinns Bike-Tage im Val de Fraele!

Eine fünfzehn Mann (Frau) starke Gruppe mit zwei Guides (Danke an Marc, unseren Berliner/Münchner „Leihguide“!!!)  machte sich in Mals im Vinschgau auf in Richtung Lago di San Ciagomo de Fraele, bzw. Lago di Cancano. Geplant war die Auffahrt über den Umbrailpass und die Bochetta de Forcola, was aber wegen geschlossener Schneedecke auf 2700Metern verworfen werden musste. Nicht minder übel ging`s aber übers Val Müstair, Döss Radond und Val Mora ins Val Fraele.

Das Val Mora ist in etwa das, wie  sich ein Mountainbiker in seinen kühnsten Träumen die ideale Tour vorstellt! Leicht kopiert auf schmalen wegen ohne Hindernisse zwischen Kiefern an einem Fluss entlang

immer leicht bergab. Bis zum Stausee, wo schon ein Wasserfall zum Duschen für alle wartete.

Das Rifugio Val Fraele war schon perfekt auf uns fünfzehn vorbereitet. Nur für uns fünfzehn, was auch die restlichen Tage so blieb. So wurden wir hervorragend versorgt und bekocht vom Wirt Giacomo und seiner Familie.

Am zweiten Tag ging es auf perfekten Trails durch Val Trela rüber nach Livignio. Dort nutzten einige die Möglichkeit, um mit der Bahn auf den Carusello 3000 aufzufahren um die „Flow-Trails“ von Livignio zu testen.

Zurück ging es über den Passo Alpisella und einem weiteren Hammertrail, runter ins Val Fraele.

Am dritten Tag fuhren wir ab nach Bormio, drehten eine Talrunde auf dem Senterio della Pace um dann über das Val di Dentro zur Decauville Straße, einer zehn Kilometer langen, topfebenen ehemaligen Bahnlinie auf 1900hm, zurück zum Torri de Fraele zu fahren.

Am letzen Tag erfolgte die Rückfahrt nach Mals über das Val Mora, zur Malga Bufallora, Ofenpass, Alp de Munt, Alp Campatsch ins Val Müstair und ins Vinschgau.

Zurück bleiben Erinnerungen an traumhafte, unfallfreie Radltage, in einer traumhaften Bergkulisse, unglaublich blühende Bergwiesen, perfekte MTB-Trails, super Unterkunft, einen Wirt der auf Hardrock steht, echte italienische Küche und natürlich den Ortler, der uns ständig grüßte!


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perfekt ergänzt!
Skitouren auf Senja und rund um Tromsö
05.-16. April 2019

Auf den letzten Metern bis auf den Keipen, dessen Gipfel wie hier in Norwegen üblich mit einem Steinmann geschmückt ist, werden die noch fehlenden Abschnitte des überwältigenden 360 Grad Panorama perfekt ergänzt: Unsere Blicke schweifen über blaue Fjorde und dunkle, senkrecht aus dem Meer ragende Felswände. Diese aneinandergereiht wirken wie angsteinflößende Zähne eines Haifisches. Doch überraschenderweise besitzen viele der Tinden, wie die Gipfel hier genannt werden, auf den Rückseiten gutes Skigelände. Dazwischen liegen auch sanfter Hügel, sodass es auf Senja eine große Auswahl an Skitourenmöglichkeiten gibt. Doch die einzigartig, bizarre Landschaft sollte die größte Motivation sein, um die Berge auf der Insel mit Ski zu entdecken. Wir haben perfektes Wetter, guten Schnee und können so herrliche Touren machen, sodass wir jeden Tag aufs Neue überwältigt sind. Auf dem zweiten Teil der Reise beziehen wir Quartier in Tromsø, doch leider lässt uns das Wetter hier im Stich und wir können nur noch kurze Touren unternehmen. So verlagert sich unser Betätigungsfeld mehr und mehr in die Küche unserer Ferienwohnung, wo jeden Tag mehrgängige Menüs gezaubert werden! Unser noch fehlendes Wissen, über die Zubereiteitung der Köstlichkeiten, wird vom Chefkoch Nori perfekt ergänzt.

Organisation, Fotos und Bericht: Stefan Stadler


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Traumtage im Martelltal
31.03.2019-03.04.2019

Man nehme ein lohnendes Ziel, tolle Tourenleiter, Kaiserwetter und eine starke Frauenpowergruppe – das Garantieerfolgsrezept für unvergessliche Skihochtourentage.
Das Martelltal liegt im Stilfser Joch Nationalpark und ist umgeben von den Bergen des Cevedale- und Ortlermassivs. Es gehört zu den schönsten Seitentälern und Skitourengebieten Südtirols.

Die Zufallhütte (2265 m)  „unser Basislager“, Etagenduschen, Hüttenwirt Ulis nicht nur „kulinarische Südtiroler Kredenzen“, ein perfekter Ausgangspunkt und absolut weiter empfehlenswert.

Tourenleiter Klaus: Planung, Organisation, Professionalität und Spass, wie immer perfekt, Klaus, so kennen und mögen wir dich
Guide Franz: unschlagbar, lustig, charmant, hilfsbereit, vielen Dank nochmals für Deine Unterstützung beim Seil schleppen

Aufgrund eines angekündigten Wetterumschwungs starteten wir bereits 1 Tag früher, unsere Königsetappe den Cevedale konnten wir daher am Montag in Angriff nehmen. Im Gedächtnis noch verbleibend, die Prusiktrockenübungen des Vorabends, gings nun schon am Seil über den Zufallferner. Der steile Nordhang war mit Harscheisen gut zu bewältigen, unsere Steigeisen erwiesen sich die letzten Meter am Grat zum Gipfel als sinnvoll.

Belohntes Gipfelglück am Monte Cevedale (3769 m), dieser ist nach Ortler und Königsspitze der dritthöchste Berg der Ortler Alpen. Ein grandioser Rundblick, unbeschreibliche Gefühle, für manche Teilnehmerin war dies der 1. 3000er!

Abenteuerlich gings dann ins Abfahrtsvergnügen über den Fürkeleferner, hier musste erst mal eine mögliche Abfahrtsspur gefunden werden.

Wir „Prusik- und Proseccomädls“ waren nicht zu stoppen und zu toppen.
Konditionsstark und nicht wortkark, eine harmonische Gruppe, u.a. auch die Köllkuppe war ein Ziel, die uns gleich mit 2 Gipfelkreuzen ins Auge fiel.

Eine Hochtour mit unvergesslichen Tagen ging zu Ende
Die Busfahrt nach Hause war die abschließende Wende
Der Tacho am Limit stand
Franz doch noch eine Tankstelle fand
Zum Abschluss in Kufstein
gabs noch Pizza und Wein

Bericht: Sonja Ramsperger
Teilnehmer und Fotos: Steffi, Marion, Karin, Barbara, Sonja, Klaus und Franz


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Faschingsski(hoch)touren
3000m, drunter und drüber

Das Rezept zu vier schönen Tagen Faschingsskitourentagen:

Man nehme:
Grundzutaten:

Vier verschiedene Gebirgsgruppen mit Venedigergruppe, Riesenfernergruppe, Zillertaler und Pfunderer Berge

Daraus die Gipfel, Hochgasser, Magerstein, Gr. Möseler, Weißzint, Zösenberg, Rieglerscharte, Passenkar, Putzenhöhe

Vitamine:
Tina, Klaus, Sonja, Karin, Felix, Barbara, Toni, Susanne, Willi, Max, Sabine, Anita, Heini, Marion, Steffi, Stefan, Hans, Sepp, Robert, Tobias, Sepp, Franz, Herbert, Thomas, Cordula, Katrin, Annemarie, Nori

Kohlehydrate:
Matreier Tauernhaus, Bergmeisteralm, Dorfwirt Knoll Lappach, Moarhofalm, Hotel Mühlwald

Eisweiß:
Viel Pulver und Firn, a Prise Bruchharsch, ein Hauch von Windharsch,

Gewürze:
Tiefblauer Himmel mit viel Sonne, sehr viel Sonne, man braucht hier nicht zu sparen, etwas Nebel, bitte sehr sparsam damit umgehen, etwas Wind, auch hier nicht zu viel, etwas Neuschnee in der Nacht kann nicht schaden, und natürlich grandiose Fernsicht

Zum Schluß noch etwas Maschkera für den Faschingsgeschmack und ein Schluck vom Gipfelschnapserl!

Man mische die Zutaten vorsichtig dann entstehen vier wunderbare Skitourentage in Mühlwald / Ahrntal Südtirol.

Euer Chefkoch
Norbert Zollhauser

Viel Spaß beim Nachkochen!

I m p r e s s i o n e n
Faschingsskitouren


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Glemmtaler Gipfelrunde
7 Gipfel & 8 Gipfelkreuze

Sieben eifrige Skitourengeher wurden bei der Glemmtaler Talschlussrunde zu Gipfelsammlern.

Sonntagfrüh um 8.00 Uhr gings los in der Lengau, wir bewegten uns über sanfte Grashänge Richtung Schusterkogel. Dies war der erste Gipfel des Tages.

Nach kurzer Rast machten wir uns startklar zur Abfahrt Richtung Schusterscharte. Für den weiteren Weg wählten wir die Route über den Rücken zum Mittagskogel.

Eine kurze abenteuerliche Abfahrt mit Fellen und den Aufstieg zum Teufelssprung bewältigten wir geübten Skibergsteiger ohne große Probleme.

Über einen traumhaften Rücken mit Blick auf den Alpenhauptkamm ging es nun weiter zum vierten Gipfelkreuz des Tages, am Gamshag.

Der weitere Weg führte über die Abfahrt zwischen Gamshag und Tristkogel zur leider nicht geöffneten Oberkaseralm, unsere Selbstversorgung genossen wir hier mit Blick in die grandiose und einsame Berglandschaft.

Nun stand noch der Anstieg zum Rauber und auf den Saalkogel auf unserer Programmrunde.

Die Demutspassage vom überwechteten Kamm mit heiklem Abfahrtssprung über den Rücken schafften alle und wir wurden mit einem entspannten Schlussanstieg zum Staffkogel und dem achten Gipfelkreuz des Tages abschließend belohnt.

Hungrig und zufrieden beendeten wir diese traumhafte Tagestour mit 25 km Strecke und fast 2000 hm beim Einkehrschwung in Schneizlreuth.

Bericht: Klaus Ober

Fotos: Armin Scheurecker, Karin Welkhammer


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Abfahrtskurs Skitechnik 

Eindrücke – Feedback der Teilnehmer

Rosi:
Also zum Feedback: Es hat mir sehr gut gefallen, hab viel gelernt. Es war auch sehr gut, daß du jeden Einzelnen gesagt hast, was nicht so gut ist, was man falsch macht. Gute Stimmung, schönes Wetter, gute Brotzeit.

Martin:

Nachdem da Klaus Heid scho wieda auf Tour war konn er Gestern Need so richtig ausglasst gween sei.😉

Der Kurs hat mir viel gebracht.

Klaus hat sich einen guten Plan gemacht uns in der kurzen  Zeit zu zeigen worauf es ankommt. Ich wünsche allen Teilnehmern -innen das jeder für sich das eine oder andere umsetzen kann.

Barbara:

Großes Lob wieda an Klaus! Er versteht es die Technik systematisch, gut und verständlich vorzumachen,zu vermitteln und von JEDEM abzuverlangen! Geht auf jeden nochmal persönlich ein und korrigiert. So ist es ein großer Lerneffekt und macht riesig Spaß. Das Übungsgelände wurde wieda…sowie das Wetter😉richtig gewählt‼️

Herzlichen Dank für Dein Engagement 👏👏👏👏👏

Marijana:

Klaus- Kurs  wieder  ein voller Erfolg.

Mitterweile macht  mir auch schon  das freie  Skigelände richtig  Spass bei der Abfahrt.

Daran  hat Klaus  Kurs  ein riesen Anteil.

Vielen Dank dafür.

Renate:

Durch den Kurs ist mir klar geworden das ich an meinem Fahrstil noch arbeiten muss. Jedoch auch das ich schwierige Passag auch meistern kann und mich nicht schämen muss wenn ich rutsche oder auch den Hang im Zick Zack Quere. Danke

Anita:

Danke Klaus für einen Tag Abfahrtstechnik abseits der Piste! Du kannst dein Wissen und Können auf eine sehr angenehme Art anschaulich vermitteln! Du hast mir somit auch etwas Angst vor der Abfahrt in steilen, schmalen oder schwierigen Passagen


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Alternativwochenende Predigtstuhl
vom  26.01.19-27.01.19

Diesmal kam alles anders…
Samstags morgens, 8.30 Uhr, 7 Teilnehmer standen startklar mit Skiern, Gepäck und Proviant zur Bergfahrt auf die Teisendorfer Hütte.
„Keine Bergfahrt heute aufgrund der Sturmböen“, ertönte die Mitteilung. Nun war klar, Klaus musste sich schnell ein Alternativprogramm einfallen lassen.
Ein Aufstieg zur Hütte kam für uns aufgrund der schwierigen Verhältnisse nicht in Frage,  sodass für Tag 1 der Unternberg in Ruhpolding unser Zielgelände war. „Stürmische Spitzkehren“ bis zum „Brandlköpfl“, Einkehr Unternbergalm, der abendliche Hüttenabend fand dann mit bereits eingekauftem Schweinebraten, Knödel und Kraut  im Hause Wimmer/Mühlbacher statt.

Tausend Dank an Anita und Heini für die Mühe und spontane Gastfreundschaft! 

Tag 2 Heutal, Spitzkehrenvertiefung auf Skitour zum Sonntagshorn. Ein schneereicher Traumtag, die angefügten Bilder sagen alles.

Fazit: Plan B hat perfekt funktioniert.

Leidenschaft, Professionalität und Spaß, danke Klaus so kennen wir Dich

Negativ: 2 angemeldete Teilnehmer erschienen nicht (auch keine Absage). Liebe Leute, sowas macht man nicht, es wäre eine Warteliste mit Nachrückern vorhanden gewesen… 

Abschließender Dank auch an Franz Waldhutter, der die Teisendorfer Hütte für uns freigeschaufelt hat.

Bericht: Sonja Ramsperger
Fotos: Barbara Stutz, Heini Mühlbacher


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Ausbildung – Tourenplanung 3×3 – LVS Suche 12.01.2019

Aufgrund der aktuellen Lawinen- und Verkehrslage entschloss sich Kursleiter Klaus den geplanten 2-Tageskurs (Theorie und Praxis) in einen Tageskurs abzuändern.

Der theoretische Teil fand Samstags Vormittag in Traunstein statt. Hierbei konnten die 10 Teilnehmer u.a. auf die Tourenplanung 3×3 genauer eingehen. Verhältnisse – Gelände – Mensch – sind immer die drei Faktoren, die zeitlich zu Hause, vor Ort und im Einzelhang geplant und beurteilt werden müssen.

Der Nachmittag stand unter dem Motto: „Lerne dein LVS-Gerät kennen“.

An einem „schneereichen“ großen Parkplatz wurden verschiedene Messstrecken ausgemessen und die Teilnehmer im Umgang mit ihrem eigenen LVS Gerät geschult. Hierbei wurde bei „Senden und Suche“ auch mit Störfaktoren u.a. Handy und Alufolie gearbeitet. Schnell wurde erkannt, wie wichtig es ist, das Gerät richtig zu tragen, damit im Notfall schnell Hilfe gewährt werden kann.

Auch manch erfahrener Skitourengeher konnte in diesem Kurs noch was dazulernen, was sich abschließend in der Feedbackrunde bestätigte.

Bericht: Klaus Ober

Fotos: Sonja Ramsperger

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