Bergradeln im Nationalpark Stilfserjoch

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…und ewig grüßt der Ortler

Von Franz Trattler

Traumhafte Gegend, super Wetter, perfekte Unterkunft, lässiger Wirt, coole Truppe und zum biken prädestinierte Wege, waren die Zutaten für vier wahnsinns Bike-Tage im Val de Fraele!

Eine fünfzehn Mann (Frau) starke Gruppe mit zwei Guides (Danke an Marc, unseren Berliner/Münchner „Leihguide“!!!)  machte sich in Mals im Vinschgau auf in Richtung Lago di San Ciagomo de Fraele, bzw. Lago di Cancano. Geplant war die Auffahrt über den Umbrailpass und die Bochetta de Forcola, was aber wegen geschlossener Schneedecke auf 2700Metern verworfen werden musste. Nicht minder übel ging`s aber übers Val Müstair, Döss Radond und Val Mora ins Val Fraele.

Das Val Mora ist in etwa das, wie  sich ein Mountainbiker in seinen kühnsten Träumen die ideale Tour vorstellt! Leicht kopiert auf schmalen wegen ohne Hindernisse zwischen Kiefern an einem Fluss entlang

immer leicht bergab. Bis zum Stausee, wo schon ein Wasserfall zum Duschen für alle wartete.

Das Rifugio Val Fraele war schon perfekt auf uns fünfzehn vorbereitet. Nur für uns fünfzehn, was auch die restlichen Tage so blieb. So wurden wir hervorragend versorgt und bekocht vom Wirt Giacomo und seiner Familie.

Am zweiten Tag ging es auf perfekten Trails durch Val Trela rüber nach Livignio. Dort nutzten einige die Möglichkeit, um mit der Bahn auf den Carusello 3000 aufzufahren um die „Flow-Trails“ von Livignio zu testen.

Zurück ging es über den Passo Alpisella und einem weiteren Hammertrail, runter ins Val Fraele.

Am dritten Tag fuhren wir ab nach Bormio, drehten eine Talrunde auf dem Senterio della Pace um dann über das Val di Dentro zur Decauville Straße, einer zehn Kilometer langen, topfebenen ehemaligen Bahnlinie auf 1900hm, zurück zum Torri de Fraele zu fahren.

Am letzen Tag erfolgte die Rückfahrt nach Mals über das Val Mora, zur Malga Bufallora, Ofenpass, Alp de Munt, Alp Campatsch ins Val Müstair und ins Vinschgau.

Zurück bleiben Erinnerungen an traumhafte, unfallfreie Radltage, in einer traumhaften Bergkulisse, unglaublich blühende Bergwiesen, perfekte MTB-Trails, super Unterkunft, einen Wirt der auf Hardrock steht, echte italienische Küche und natürlich den Ortler, der uns ständig grüßte!


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