Tourenberichte

DAVTeisendorf201820172016
Klettern Gröden

Dolomit statt Dachsteinkalk, Alpinklettern im Grödner Tal

Klettern am Gosaukamm mit Stützpunkt Hofpürglhütte“, so lautete die Ausschreibung. Aber die Wetteraussichten waren nicht passend und wir planten deshalb um: In den Dolomiten schaut’s besser aus, da fahr ma hi. Eine nette Pension in St. Christina im Grödner Tal war schnell gefunden und schon war alles klar.

Bei der Anreise wurde gleich durchgestartet bis zum Grödner Joch. Die „Demez“-Führe (Südostkante, IV+) auf den Gran Cir (Große Tschierspitze) wählten wir während der Anreise als erstes Ziel aus. 9 Seillängen mit luftigen Querungen und einer kurzen Abseilstelle waren nötig um auf den 2592m hohen Gipfel zu gelangen. Der Abstieg ging über einen zum Teil versicherten Steig und war dagegen einfach.

Für den Samstag planten wir eine Überschreitung der Sellatürme. Auf den 1. Sellaturm (2533m) gelangten wir über die „Steger“-Führe (Westkante) mit einer „hochglanzpolierten“ V- Stelle kurz vor dem Gipfel. Von der Scharte zwischen 1. und 2. Sellaturm ging es über die Kostner-Verschneidung (III+) auf den 2. Sellaturm (2598m). Abseilend und abkletternd erreichten wir den Einstieg zum Sattel zwischen Ciavazes und 2. Sellaturm. Um nun zum Einstieg der „Jahn“-Führe (VI-) auf den 3. Sellaturm zu gelangen musste erst auf den Sattel hochgeklettert und anschließend auf der Westseite abgeseilt werden. Georg zog es vor, hier die Tour zu beenden, und so ging es nun in einer Dreierseilschaft weiter. Leider musste auf dem Sattel sehr lange der Abseilstand gesucht werden und daher wurde für einen Aufstieg auf den 3. Sellaturm die Zeit zu knapp. Abseilend und absteigend, zum Teil durch Eis und Schnee, ging es deshalb durch einen Schluchtkamin auf die Westseite und dort zurück zum Sellajoch.

Aufgrund einer Radveranstaltung und der Sperre der Passstraße wurde am Samstag die „Dibona“-Führe (Südwestkante, IV-) auf den Sas de Mesdi (Geissler Gruppe, 2762m) ausgewählt. Wir konnten gleich zu Fuß von der Pension aus starten und über die Regensburger Hütte gelangten wir zum Einstieg. Georg hatte sich entschieden, diesen Tag nicht zu klettern und stieg daher über den Normalweg auf. Am Gipfel traf man sich wieder und anschließend ging es wieder gemeinsam bergab bis zur herrlich gelegenen Juac-Hütte. Die Abendstimmung genießend blieben wir dann dort sitzen bis die Sonne sich langsam auf die höchsten Gipfel zurückzog.

Als Abschluss des verlängerten Kletterwochenendes suchten wir uns die Fünffinger-Spitze in der Langkofelgruppe aus. Den Zustieg verkürzten wir uns gegen null durch die Benutzung der Bahn auf die Demetz-Hütte in der Langkofel-Scharte. Über den „Normalweg“, der den Grad III+ erreicht und der sich über die meiste Strecke auch in diesem Grad bewegt, geht es dort hinauf über die Nordwand, östlich vorbei am Daumen,und über den Daumenballen zur Scharte zwischen Daumen und Zeigefinger. Nun wieder nordseitig steigt man auf das oberste Fingerglied des Zeigefingers und quert über die Südostseite auf die Scharte zwischen Zeige und Mittelfinger. Von hier ist es nur noch eine kurze Seillänge zum Gipfel auf dem Mittelfinger, immerhin 2998m hoch. Verständlich, dass uns bei dieser Höhe selbst beim Klettern nicht richtig warm wurde. Größtenteils abseilend erreichten wir dann die Demetzhütte noch kurz bevor von dort die Bahn ihren Betrieb einstellte. Somit hatten wir auch so gut wie keinen Abstieg.

Danke an Stefan Stadler, der im Wesentlichen die Touren organisiert und geleitet hat.

Bericht: Georg Eckart

Bilder: Teilnehmer

Berchtesgadener Hochthron

Der Weg unsere zahlreiche Gruppe, von 27 Teilnehmern, führt uns über die nicht markierte Hochkampschneid zum verfallenen Grubenkaser. Schon am Parkplatz Roßboden ist die Route des Grubenpfads einzusehen, ein Grasband das sich diagonal durch die Ostflanke zieht. Es liegt noch Altschnee auf den Bändern, die teilweise sehr ausgesetzt in die Ausstiegsscharte führen. Für unsere große Gruppe ist dieser Weg zu riskant und wir nehmen den üblichen Weg vorbei am Scheibenkaser, entlang an den gigantischen Kletterwänden, der in den zum Gipfel führenden Störweg einmündet.

Besonders schön und leuchtend ist dieses Jahr die Blütenpracht. Wir bewundern Erika, verspätete Schneerosen, Soldanellen, Schusternagerl, ganze Matten Silberwurz, Zwergalmrausch, Enziane, stängelloses Leimkraut und letzte blühende Aurikel auf dem Plateau.

Die beim Abstieg über dem Watzmann hängende dunkle Gewitterfront blieb nur eine Bedrohung, denn die Gruppe erreichte den Parkplatz vielleicht etwas müde, aber trockenen Fußes und wohlbehalten.

Resi Koch

Wanderwoche Mostviertel

Der Alpenverein Teisendorf führte heuer seine Wanderwoche im südlichen Mostviertel in Niederösterreich durch.

In Mitterbach am Erlaufsee, wurden die 40 Teilnehmer von der Familie Zuser in ihrer Pension bestens versorgt. Ein Kuriosum: Der Bach Erlauf ist die Grenze zwischen Mostviertel – Niederösterreich und dem Mariazeller Land – Steiermark. Der nördliche Teil der Ortschaft ist Gemeinde Mitterbach, der südliche heißt Sankt Sebastian und gehört zur Gemeinde Mariazell, eine Ortschaft zwei Gemeinden mit getrennten Kindergarten und Schule.

Die Anreise über die A1 Amstetten oder Ybbs, bei windigen und bedeckten Wetter erfolgte direkt, auch Besichtigungen wie das Stift Florian, der Wahlfahrtsort Maria Taferl, Mauthausen oder eine Bergtour auf die Scheibe und den Scheiblingsstein wurden unternommen.

Witterungsbedingt waren nicht immer große Bergtouren möglich, die Zeit wurde aber alle Tage genutzt, entweder mit Touren wie Bürgeralpe, Ötscher, über Gemeindealpe zum Erlaufsee oder in die Ötschergräben, Göller, Rund um den Erlaufstausee mit Kaiserstuhl, Großer Zellerhut, die berühmten Ötschergräben, Wanderung zum Hubertussee, Pilgerweg nach Mariazell, Radtour nach Sankt Pölten oder als Schlechtwetter – Programm, Basilika von Mariazell mit Schatzkammer, eine Krippe mit über 80 beweglichen Figuren, Lebküchnerei, Wachszieherei, Kräuterlikör Hersteller, Kunstgießerei Gußwerk mit Schaugießen, Fahrt mit der Mariazeller Bahn nach Sankt Pölten. Nach den Aktivitäten wurde auch beim benachbarten Gasthaus Rauscher der süffige Most fleißig verkostet.

Die Heimfahrt über das Gesäuse – Schladming wurde noch genutzt um auf den Ötscher und das Hochkar zu kommen oder das Stift Admont zu besichtigen, einige besuchten noch den Druschhof in Schladming das Quartier von 2016.

Ich möchte mich bei allen Teilnehmern bedanken, denn das war die letzte von mir organisierte Berg –Wanderwoche.

Hocheiser

Treffpunkt war bereits um 4Uhr morgens und pünktlich um 5:45 Uhr marschierten wir vom Parkplatz Enzingerboden los.

Die 8 Teilnehmer mussten die Ski erst durch den Tunnel tragen bevor sie anschließend gleich angeschnallt werden konnten.

Der erste Teil der Tour verlief auf der Bergwerksstraße bis zum Tauernmoos-Stausee, von hier aus ist das Ziel schon in Sicht.

Nach gut 4 Stunden und 1700hm standen alle 8 Teilnehmer auf dem Gipfel und hatten einen traumhaften Rundumblick. Der Gipfelgrat wurde für ein ausgiebiges Fotoshooting genutzt.

Pulver und Firn sorgten für ein ausgiebiges Abfahrtsvergnügen.

Für die meisten Teilnehmer war dies die letzte Skitour der Saison, die eindrucksvollen Toureneindrücke wurden beim Einkehrschwung in Schneizlreuth zufrieden abgeschlossen.

Bericht: Klaus Ober
Fotos: alle Teilnehmer

 

Knappensteig

Von Hallein über den Knappensteig

Am Freitag, den 23.03.18 trafen sich 14 Alpenverein- und mehrere Teilnehmer aus dem Tennengau um 12:30h in Hallein beim Schießstand in der Nähe vom Gymnasium um mit Frau Rosenberger aus Hallein bei der wöchentlichen Kreuzwegandacht nach Bad Dürnberg teilzunehmen. Pünktlich zum Abmarsch hörten die Niederschläge auf so dass man die Regenkleidung im Rucksack lassen konnte. Bei allen Kreuzwegstationen wurde eine kurze Andacht gehalten, so dass mehr als der halben Weg betend zurückgelegt wurde. Den Rest des Weges bis zur Kirche konnte jeder nach seiner Kondition gehen. Der Rückweg fand über die gleiche Strecke statt. Beim Hagerwirt am Kreisverkehr wärmte man sich wieder auf und stärkte sich vor der Heimfahrt.

Diese Tour mit 400 Höhenmeter ist im Frühjahr, wenn die Blumen blühen oder im Hochsommer zu empfehlen, denn der Weg führt lange am Bach und im Wald.

Große Reib'n

Bilder und Feedbacks der Teilnehmer sagen mehr als tauschend Worte …..

Karin
Also:  Eine lang ersehnte Tour bei den allerbesten Bedingungen. ☀⛄Dank Klaus mit lauter netten Gleichgesinnten? endlich in Erfüllung gegangen.? Beste Betreuung, tolle Planung (Wetter), für mich angenehmes Tempo, so dass ich auch fotografieren und Zeit zum Schauen hatte.
Benotung alles in allem 1 mit Stern???
Lg Karin

Marion
Hallo. Da stimm ich der Karin voll zu ?. Ich hab’s genau so empfunden – war ein unvergessliches Erlebnis  – dank der guten Planung vom Klaus, der super Gruppe und dem Wahnsinns-Wetter und -Schnee ?☀… Von mir gibts auch eine 1 ??

Franz
…..no, no, no: Mir ham immerhin nach zehne nix mehr zum dringa kriagt, so wo’s derf ma in der Bewertung ned vergessen ???

Steffi
a Wahnsinnstour bei perfekten Bedingungen mit vielen endlos genialen Ausblicken! Gekrönt wurde das Ganze mit einer super netten Gruppe u einer hervorragenden Planung/Führung vom Klaus!!! 
Danke für a unvergesslich schene Tour!

Barbara
Die Steffi hats perfekt geschrieben! I werds nimma geh weil besser geht’s nieeeeee mehr…naja viell. wenn de Hüttnruah auf 23.30Uhr verschoben wird???Danke Klaus und Franz für die guade Organisation, Führung und Aufpassen – da fühlt man sich wohl????

Sonja
Große Reibn – unvergesslich bleibn
Gruppe, Wetter, Eindrücke nicht zu toppen
wir Mädls waren nicht zu stoppen
Stahlhaus – leider war um 21.00 Uhr die Feier aus
Gamsbraten und Kaiserschmarrn im Magen
den Aufstieg zum Schneibstein wagen
Windschartenkopf, Hagengebirge, Kallersbergnieder
Fälle auf und ab – immer wieder
Wildamriedl – am Eisgraben nicht liegen
mit sicherer Skitechnik siegen
Demutspassage überstanden
in der langen Gasse landen
Niederbrunnsulzen, nein ich passe
2579 m Funtenseetauern ist das Ziel
Sonne, Gipfelglück, ich weiß was ich will
traumhafte Abfahrt zum Funtensee
35 Grad steile Hänge ich hinter mir lasse
Am Kährlingerhaus angekommen
freundlich in Empfang genommen
in der Rettungsdecke ich stecke in der Nacht
morgens bei – 16 Grad die Sonne lacht
Ingolstädter Haus, Querung Dießbacheck und Hundstodscharte
Hochwiesabfahrt ich warte
perfekt geneigter Hang
400 hm kein BangKematenschneid –
nun ist es nicht mehr weit
Klaus ließ uns lehren
den Grat einzeln zu queren
Loferer Seilergraben und Wimbachschloss
pures Abfahrtsvergnügen
doch leider kein kühles Bierchen floss
es gibt nichts zu lügen
wir hatten traumhafte Tagetausend
Dank an Klaus und Franz ich sage
Zusammenstellung Klaus Ober

Fotos alle Teilnehmer

 

Boulder Cup

Premiere geglückt!
1. Jugend- Boulder- Cup

Boulder-Krimi in Teisendorf: Emma Prokscha, Helena Bodensteiner und Elias Schillinger siegen in ihrer Altersklasse.

Der erste Jugend- Bouldercup der DAV Sektion Teisendorf und der Ortsgruppe Waging startete fulminant. In den jeweiligen Gruppen lieferten sich die Athleten packende Duelle bis zum letzten Boulderzug.

Bei der sehr zahlreich besetzten Mädls U15 Gruppe lieferten sich Carolin Mühlbauer und Emma Prokscha ein starkes Duell bis zum Ende, bei dem „Speed Queen“ Emma Prokscha den Tagessieg im direkten Vergleich der Zeitmessung für sich behaupten konnte.
In der stark besetzten Gruppe der U19 Mädls machten nur wenige Zentimeter den Unterschied. Gleich zu beginn konnte Helena Bodensteiner ihre Körpergröße geschickter im ersten Boulder einsetzen. Lena Dornbusch ließ nicht locker. Sie kletterte TOP für TOP, doch für den Tagessieg reichte es leider nicht mehr.

Bei den Jungs U19 fiel leider Titelaspirant Jakob Kirchleitner verletzungsbedingt aus. Hierbei entwickelte sich während des Showdowns ein echter Krimi, bei dem am Ende Elias Schillinger als lachender Tagessieger knapp vor Maxi Schiller gewertet wurde. Beide Punktgleich, trennten am Ende sechs Sekunden der Boulderzeit von einander.

Die Premiere ist geglückt. Für alle Teilnehmer war es ein schönes Event mit sportlichen Erfolgen, Spiel & Spaß.

Ich Bedanke mich sehr herzlich für die Unterstützung bei 

 

 

 


RIAP SPORT, Bad Reichenhall und Glaser Haushaltsgeräte
sowie den Helfern Verena Baumgartner, Kirchleitner Thomas und Claus Prokscha.

Bericht & Fotos
enzo

Edelweißabend

57 Jubilare beim Edelweißabend der DAV-Sektion Teisendorf

Am Freitag, dem 02. März 2018, galt es im Rahmen des Edelweißabends 57 Mitglieder für ihre Treue zur Alpenvereins Sektion Teisendorf zu ehren. Geehrt werden konnten 35 Mitglieder für eine 25 Jahre andauernde Mitgliedschaft, 15 Mitglieder für eine 40-jährige Mitgliedschaft, 4 Mitglieder für 50 Jahre und 3 Mitglieder für 60 Jahre Mitgliedschaft. Der Ehrungsabend wurde musikalisch umrahmt von der Tautröpfemusi und einem humorvollem Gschichtl über „Das Bayerische Volk“, vorgetragen durch Ehrenmitglied Helmut Huber. Als Chronist las dieser auch noch aus der Chronik der Beitrittsjahre der Jubilare. Letztmalig hielt Franz Waldhutter als erster Vorsitzender die Laudatio zur Ehrung der anwesenden Jubilare und überreichte mit seinem Vorstandsteam die Ehrenzeichen. Abschließend zeigte Walter Hunklinger von den meisten Jubilaren Bilder aus vergangenen Jahren.

Auf den Bildern:

Die 50-er und 60-er Jubilare:

Vordere Reihe: 1. Vorsitzender Franz Waldhutter, Alfred Krammer, Helmut Eigenherr (beide 60 Jahre), 2. Vorsitzender Georg Eckart

Hintere Reihe: Bernhard Meyer, Richard Tausch, Josef Brantner (alle 50 Jahre)

Es fehlten: Ludwig Baumgartner (60 Jahre) und Ulrich Ramstötter (50 Jahre).

Die 40-er Jubilare:

Vordere Reihe: 1. Vorsitzender Franz Waldhutter, Primus Wimmer, Frieda Nitzinger, 2. Vorsitzender Georg Eckart

2. Reihe: Franz Koch, Alois Herzig, Helene Dietl

3. Reihe: Pauline Danzl, Anton Butzhammer, Sebastian Strohmaier

4. Reihe: Vitus Danzl, Christoph Reitschuh, Johann Dietl

Es fehlten: Georg Braeumann, Christine Häcker, Manfred Trattler, Sabine Zehentner      

Skitouren Hohen Tatra

Mit Robben besiegen!
17.-25. Februar 2018

Bei uns kann man doch auch schöne Skitouren machen, wieso muss man so weit fahren? Diesen Satz bekomme ich oft zu hören, wenn ich von meiner Skitourenreise in die Hohe Tatra erzähle.

Vom Wintersportort Strbske Pleso teilen wir uns am 1. Tag die flache Langlaufloipe mit vielen Wanderern mit und ohne Ski und gehen dem Krivan [Krummhorn] entgegen. Weiter auf dem gut eingetretenen Wanderweg kann man den dichten Wald und Latschengürtel gut überwinden und so erreichen wir einen Rücken. Die Spuren verlieren sich, wir sind jetzt auf uns gestellt und weil sich der Berg immer nur kurz zeigt, sind wir mit Landkarte und GPS gut beschäftigt den richtigen Weg zu finden. Über einen steilen Grat, teils die Ski tragend erreichen wir den Gipfel, der jetzt über der Wolkendecke liegt! Wir sind von der tollen Aussicht begeistert und stellen fest, dass die bis ca. 2.600 m hohen Gipfel in der hohen Tatra wirklich hochalpin sind! Dank der vielen hilfreichen Tipps vom Nori wissen wir, dass wir im unteren Bereich auf eine Skipiste queren können und uns so nicht durch die Latschen kämpfen müssen. DANKE!

Vom Lawinenlagebricht kann man eigentlich nur die Gefahrenstufe, Höhenlage und Exposition dank der europaweit einheitlichen Piktogramme erkennen. Aber google.de hilft weiter und wir wissen, dass wir mit Federkissen, aufgeblasenen Brettern, Bettlacken und Hartfaserplatten rechnen müssen! Da die meisten Touren in der Hohen Tatra anspruchsvoll sind, macht die angespannte Lawinenlage die Tourenplanung schwierig. Bei bestem Wetter gehen wir am nächsten Tag durch das Velka Sutdena Dolina [langes kaltes Tal] zur Zbojnicka Chata [Räuberhütte] und von dort steigen wir weiter an auf den Svistovy Stit! Wir können alle Berge der Tatra überblicken und stellen fest, dass die Tatra nicht nur hochalpin, sondern auch klein ist. Es ist vollkommen berechtigt, dass die Hohe Tatra als das kleinste Hochgebirge der Welt bezeichnet wird! Die Gruppe ist voll motiviert, topfit und so können wir jeden Tag mehrere Ziele erreichen. Erst die anbrechende Dunkelheit stoppt uns und wir fahren mehrmals bei fantastischen Abendstimmungen zurück in´s Tal.

Nach 5 Tagen auf der slowakischen Seite wechseln wir die Unterkunft und beziehen im polnischen Zakopane unser Quartier. Aber polnisch ist auch nicht besser: Die Übersetzung im Internet unserer geplanten Tour sagt uns, dass wir einen Abschnitt mit Robben besiegen und später mit Krebse ansteigen werden!??? Die Lawinenlage entspannt sich, aber das Wetter wird leider unbeständiger und wir haben mit viel Nebel und tief hängenden Wolken zu kämpfen. Wir gehen dennoch jeden Tag raus, müssen aber leider von den geplanten Touren auf weniger begehrte Ziele ausweichen.

Am Ende einer sehr erlebnisreichen Woche ziehen wir Fazit, dass wir mit den durchgeführten Touren mehr als zufrieden sein können und dass sich für uns Entdecker die eintägige Anreise für diese Skitourenabenteuer in die wilde, hohe Tatra absolut gelohnt hat!

Tourenleitung, Fotos und Bericht: Stefan

Abfahrtstechnikkurs

Neue Wege in Sachen Ausbildung beschritt Trainer Klaus Ober indem er einen Abfahrtstechnikkurs mit Seilbahnunterstützung ins Ausbildungsprogramm mit aufnahm.

Mit dem Skigebiet Unterberghorn / Kössen fanden wir ein optimales Übungsgelände in Pistennähe, hier konnten wir verschiedene Abfahrtstechniken im steilen Gelände üben.

Die Feedbacks der Teilnehmer:

Marijana
Wie auch die anderen Kurse von Klaus war der heutige Kurs ein deutlicher  Schritt nach vorne. Vor allem hoffe ich, meine mentale  Blockade jetzt  langsam überwinden zu können.
Vielen  Dank an den Klaus für seine Geduld. ?

Woggy
…….??????, aber absolut ausbaufähig nach genauer Videoanalyse??danke Klaus, wie immer ein super Kurs?

Susanne
Das ist sehr lehrreich wenn man sich selbst sieht, ich neige immer noch dazu den Oberkörper zu sehr nach vorne zu neigen, ich muss noch an der aufrechten Haltung arbeiten. Aufrecht gehen kann ich schon?super Kurs sehr hilfreich gut vermittelt, das machst du gut Klaus??

Steffi
Kurs war super ? 
Klare Ansagen und alles verständlich erklärt! 
I finds ebenfalls seeehr interessant sich selber mal fahren zu sehen! 
War sicher nicht mein letzter Kurs bei dir??!

Barbara
Kurs war für mi super genial!!! Super guad erklärt sodass i a wos umsetzen hob kenna…ois ned aber des is mei Kopf….. aber i bin jetz so was von motiviert und glücklich und gfrei mi auf de nächsten Touren zum Umsetzen?vielen lieben Dank nomoi Klaus?

Bericht/Fotos
Klaus Ober

 

 

Faschingsskitouren

Faschingsskitouren 2018 im Gschnitztal
oder
„Massel ghobt-Ski verloren-Erfahrung gewonnen

Gschnitztal! Aha!, wo is des? Das Gschnitztal ist eines der fünf Seitentäler des oberen Wipptales und bietet einfache wie ambitionierte Skitourenziele in den westlichen Stubaier Bergen. Unser Quartier schlugen wir in Trins im Dreigenerationenhotel Zita auf.


Faschingssamstag: Vorbei an der neu erbauten Naviser Hütte führt unsere Eingehskitour hinauf auf das Naviser Kreuzjöchl auf 2536m. Während des Aufstieges haben wir teilweise schlecht oder gar keine Sicht, die westseitigen Hänge haben schon einen „Stich“, müssen wir im Blindflug wieder an der Aufstiegsroute zurück?, Am Gipfel leuchtet kurz die Sonne durch die Wollken, dann fängt es an zu schneien, um wiederum kurz darauf auf der Rückseite des Berges aufzureißen und unsere Abfahrtsvariante mit Sicht ins Tal freizugeben. Dann geht’s alles ruckzuck, zusammen packen, rein in die Ski und schon geht es bei besten Pulververhältnissen hinab zur Hütte die mit einen kurzen Gegenanstieg zur Einkehr erreicht wird. „Massel hgobt“


Faschingssonntag: Morgens erwartet uns das Gschnitztal mit herrlich blauen wolkenlosen Himmel, vom Talschluß des Gschnitztal steigen wir durch das Sandestal unter den großen Nordwänden der Tribulaune zum Sandesjoch auf 2599m auf, Stefans Gruppe zieht weiter zum Pflerscher Pinggl 2757m empor und sucht die nordseitige Direktabfahrt. Wir fahren nach sonniger Pause an der Scharte die Traumpulverhänge zurück und teilen die Gruppe auf, während die einen durch Windharsch der Wirthaussonnenterasse zustreben geht’s für einige 700Hm, vorbei an der Tribulaunhütte, hoch zur Schneetalscharte 2666m. Schattig ist es, kurz die Rast, dann geht’s auch für uns zurück. Sepp ist an diesem Tag über das Kalbenjoch zum Serles 2717m unterwegs, nach geglückter Besteigung und Rückweg über das Kalbenjoch summiert sich die Tagesstrecke auf 2400Hm.

Rosenmontag: Es schneit die ganze Nacht und auch noch morgens. Defensive Tourenwahl zum Leitnerberg 2309m oder Blaser 2241m stehen auf dem Plan, direkt vom Hotel brechen die Gruppen auf, vorbei am Skilift verschwinden wir im Wald den wir erst auf 1800 m wieder verlassen. Ich entschließe mich zum Eggerberg 2280m abzubiegen, den wir im Blindflug mittels GPS über die „windabgewandte“ Südwestseite bei sehr starken Wind erreichen. Ohne Pause geht’s sofort wieder zurück in den Wald und hinab ins Tal wo sich die Gruppen im Skiliftstüberl wieder treffen. Stefan findet am Blaser, der heute seinen Namen nicht gerecht wird, bessere Verhältnisse vor und kommt auch zum Gipfel.


Faschingssdienstag: Ein sonniger Tag bricht an, das Padasterjochhaus ist heute zunächst nach 1000Hm das erste Ziel. Leider zieht es aber während des Aufstieges immer mehr zu. Langsam verschwinden die Gipfel rund um die Hütte. Kurz vor dem Padasterjochhaus setzt immer stärker werdender Schneefall ein. Wir ziehen uns so warm wie möglich an und hoffen auf ein Wolkenfenster das sich leider nicht einstellt. Alle packen ihre Sachen ein, und die Gruppen nehmen getrennt voneinander die Abfahrt auf. Je tiefer wir kommen desto besser wird die Sicht, dann reißt es plötzlich ganz auf, verdammt doch zu früh abgefahren! Leider verliert eine Teilnehmerin dann noch Ihren Ski im tiefen Pulverschnee. Trotz intensiver Suche, wir graben den ganzen Hang mit den Schaufeln ab, bleibt der Ski verschwunden! „Ski verloren-Erfahrung gewonnen“. Naja! Dann gibt es eben „einbeiniges Intensivtraining“ Schöne Pulverschneehänge reihen sich noch aneinander bis ins Tal. Stefan war am Kalbenjoch 2225m, hatte bessere Sichtverhältnisse, genoss die nordseitigen Hänge hinab zur Ochsenalm1700m und kehrte zufrieden über das Kalbenjoch zurück.

Bei Kaffee und Kuchen an der Hotelbar nehmen die Faschingsskitouren ihr glückliches und versöhnliches Ende.

Fazit:

  1. Massel ghobt

  2. Ski verloren- Erfahrung gewonnen!

  3. Naviser- Gschnitz-Obernberg-Schmirn und Valsertal, wir kommen wieder

Hiermit möchte ich mich nochmals für die Unterstützung durch die Tourenleiter Sepp Rehrl, Stefan Stadler und Klaus Ober bedanken.
 
Teilnehmer: Cordula Dumberger, Sabine Dittmar, Karin Welkhammer, Max Lex, Sepp Rehrl, Katrin Zaglauer, Gi Schneider, Thomas Pensler, Robert Hanisch, Stefan Stadler, Herbert Stutz, Hans Hausschmied, Anita Wimmer, Heini Mühlbacher, Sonja Ramsperger, Klaus Ober, Franz Rehrl, Wolfgang Oswald, Manfred Steinbeißer, Susanne und Willhelm Kaiser, Maria Huber, Annemarie Müller, Barbara Stutz, Toni Empl, Berni Lenz, Tina Levin, Norbert Zollhauser

Faschingsdienstag Traditionstour Toten Mann

Am Faschingsdienstag trafen sich bei relativ guter Wetterprognose 17 Senioren des Alpenverein zur Traditionstour. Auf der Fahrt zum Wanderparkplatz Hochschwarzeck wurde die Gruppe von einem starken Schneefall zwischen Bad Reichenhall und Wachterl überrascht, aber dann waren die Wetteraussichten wieder gut. Beim Abmarsch schien sogar die Sonne, aber als man zum Gipfel kam begann es wieder leicht zu schneien. Bei einer kleinen Rast in der Hütte, mit fester und flüssiger Stärkung machte es aber nichts. Als die Gruppe aufbrach kamen noch 8 Nachzügler. Bei immer besser werdenden Wetter stiegen die 25 Teilnehmer über den Wanderweg, welcher knietief mit Schnee bedeckt war, zum Gasthaus Gerstreit ab. Dort saßen bereits 14 Waginger AV Mitglieder welche diese Tour in umgekehrter Richtung, wie bisher immer, gingen. Nach ausgiebiger Stärkung wanderten die Senioren zurück zu den Autos und traten die Heimfahrt an.

Stahlwerk Annahütte

Die Seniorengruppe des Alpenverein besichtigte mit 32 Teilnehmern am 30.01.2018 die Annahütte in Hammerau. Nach einem kurzen Film mit Erklärung durch unseren Begleiter Herrn Höglauer, anschließender Einkleidung mit Helm, Warnweste und Kopfhörer begann die Besichtigung. Ohne Kopfhörer hätte man wegen des hohen Lärmpegels sicher nichts verstanden. Es war Beeindruckend, alles über Anlieferung, Walzwerk und weitere Bearbeitung bzw. Veredlung zu Gewinde-, Stabstahl und weiterer vieler Stahlerzeugnisse wie z.B. Verschraubungen bis zur Verladung zu erfahren. Nochmal einen herzlichen Dank an die Familie Aicher mit ihren Mitarbeitern und Herrn Höglauer für die ausgezeichnete Führung. Im Anschluss särkten sich die Teilnehmer noch beim Auwirt wo auch noch über die vielen Eindrücke gesprochen wurde.

 

Ehrung Ehrenamt

Franz Waldhutter & Manuela Aicher
wurden für ihr langes Engagement im Ehrenamt als Vorstände in der DAV Sektion Teisendorf am 25.01.2018 geehrt

Für je über 20 Jahre ehrenamtlicher Tätigkeit wurden Franz Waldhutter und Manuela Aicher von der Gemeinde durch Bürgermeister Gasser geehrt. Franz ist nun das 18. Jahr 1. Vorstand unserer Sektion und war vor dieser Amtszeit schon 8 Jahre als 2. Vorstand tätig. Manuela, die ebenfalls bereits 18 lange Jahre als 1. Schatzmeisterin wirkt, hatte sich zuvor 4 Jahre als KLJB-Jugendleiterin ehrenamtlich in die Jugendarbeit eingebracht.

Beide treten nun im März im Zuge der Neuwahlen zurück und wechseln vom Sektions-Vorstand in den Sektions-Ruhestand. Beispiellos werden ihre Verdienste in den über 18 Jahren aber bleiben: Mehr als eine Verdreifachung des Mitgliederstandes, die Pacht und den Ausbau der Teisendorfer Hütte, die Anschaffung des Sektionsbusses, der Bau der Kletterwand in Waging und zuletzt die Einrichtung der Boulderhalle in Teisendorf und die Renovierung unserer DAV- Geschäftsstelle.

In der nächsten Hauptversammlung am 16.03. endet nun beider Ära.

Ein voller Saal in der „Alten Post Teisendorf wäre eine schöne Anerkennung für beide.

Skitouren Technikkurs

Skitourentechnikkurs 2018

Großes Interesse bestand wieder am Skitechnikkurswochenende auf der Teisendorfer Hütte.
Die Trainer Klaus Ober und Sepp Rehrl schulten die 16 Teilnehmer in Spitzkehren- und Abfahrtstechnik sowie LVS Suche.
Eisige Stellen, Bruchharsch, teilweise firnige Abfahrten am Übungsgelände Schlegelmulde – optimale Ausbildungsbedingungen für die Anfänger um zukünftig auf Tour zu bestehen!
Beim geselligen Hüttenabend wurde abschließend der verdiente Schweinebraten mit Knödl und Kraut zufrieden genossen.
Bericht: Klaus Ober – Fotos: alle Teilnehmer

PS. Vielen Dank an Sonja und Franz für die Hüttenarbeit!

Hier noch ein paar Feedbacks der Teilnehmer:

Manuela
Für mich wars ein Wahnsinns Wochenende! Habe viel dazu gelernt und mich sehr gut aufgehoben gefühlt. Großes Lob an den Klaus und Sepp, ihr habts des subba gmacht! PS: Der Schweinsbraten war der Hammer!

Sabine
Dem kann ich mich nur anschließen!  Schade nur, dass ich den zweiten Tag nicht mitmachen konnte. ? War ein schönes, lehrreiches, harmonisches und kulinarisch leckeres  Wochenende. Und sobald mein Knie wieder fit ist heisst’s Spitzkehren üben…bergauf wie bergab

Resi
Es war ein sehr schönes Wochenende an dem ich gelernt habe, dass Skifahren auch bei schlechten Bedingungen Spaß macht (Spitzkehren abwärts). Wir haben viel gelernt und viel geübt und ich hoffe, dass ich das Erlernte gut umsetzen kann. Vielen Dank Klaus, vielen Dank Sepp ihr seid beide sehr gute Lehrer. Vielen Dank Sonja, vielen Dank Franz, ihr seid sehr gute Versorger.

Ella
Trotz schlechter Schneeverhältnisse hat das Lernen und Üben mächtig Spass gemacht mit Klaus ?? und Sepp ??. Alles ist ruhig und stressfrei abgelaufen. 
Für mich war das Genau das Richtige nach vielen Jahren Pause. 
Lernen, Lachen, Sonne, gutes Essen,  Gemütlichkeit und Gemeinschaft.  War ein wunderschönes Wochenende mit euch. Danke euch allen.

Maria
Ich hatte ein super Wochenende mit der richtigen Mischung aus Training und Gaudi ? am Kurs fand ich vor allem gut, dass sowohl Skitourentechnik als auch Lawinentechnik behandelt wurde! Man hat nun echt nen guten Überblick! Vielen Dank und hoffentlich bald wieder! ?

Kathi
Kann mich nur anschließen, für mich war’s das perfekte Programm auf dem richtigen Niveau, ich hab richtig viel mitgenommen! Danke dafür 🙂

Jeanette
 Es war wieder ein schönes und lehrreiches Wochenende mit viel Ausprobieren, Üben und Lachen! Klaus, Sepp… des habt‘s echt guad gmacht! …. und da Schweinzbron war wieda so vui guad! Danke Sonja und Franz! I frei mi scho auf nächsts Johr! ???

Alex
Schönes Wochenende, toller Kurs, nette Leute und mit Sepp und Klaus zwei super Lehrer hat mir viel gebracht danke nochmal, bin sicher nächstes Jahr wieder dabei.

Petra
Super Wochenende. Es hat total viel Spaß gemacht. Jetzt komme ich (hoffe ich auf alle Fälle) den Berg besser und leichter rauf und auch runter. TROTZ meiner Bindung ?. Danke an alle!

Tobias
Top Kurs vom Klaus und Sepp.
Nette Leute dabei, essen top. 
Habt uns sehr viel gezeigt und viel beigebracht.
Bin im nächsten Jahr sicher dabei.
Danke für alles

Krippenwanderung

Krippenwanderung gemeinsam mit dem DAV Laufen

Die beiden Alpenvereinssektionen Laufen und Teisendorf unternahmen mit ca. 70 Teilnehmern am 09.Januar 2018 unter Führung von Dr. Josef Heringer eine gemeinsame Krippenwanderung. Mit einer ausführliche Erklärung von Zusammenhängen der ersten Krippe des hl Franziskus über die Geschichte Laufen´s mit dem Kapuzinerkloster dem nachhaltigen Umgang der Ressourcen unserer Erde zu den heutigen Krippen begann die Wanderung. Als erstes wurde die Ganzjahreskrippe aus dem 20. Jahrhundert in der Klosterkirche besucht auch auf die Bedeutung des Altarkreuzes ging er ein. Auf dem Weg zur Stiftskirche erzählte Herr Heringer einiges über Bauten und Geschichte Laufen´s. In der Stiftskirche wurde erst die kleinere Nazarenerkrippe aus dem späten 19. Jahrhundert im rückwertigen Seitenschiff der Kirche besucht, auch von den Steinreliefs an der rückwertigen Wand und der rechten Wand befindende Maria mit Kind mit Birnen in den Händen erzählte er. Ausführlich erzählt Herr Heringer und seine Frau Irmgard von der Geschichte der bekannten Krippe mit zahlreichen Figuren aus der Barockzeit am rechten Seitenaltar wo beide auch zwei Lieder zum Besten gaben. In dieser Krippe ist der bekannte Krippen – Jakl mit einem lachenden und einem weinenden Gesicht welche ausgetauscht werden z.B. beim Fest der unschuldigen Kinder weint er, außerdem sind bekannte Persönlichkeiten nachgeschnitzt wie z.B. der Maler Rottmayr, die Stille Nacht Komponisten Gruber und Mohr, die Schiefer Dirndl welche zum Teil von dem Schnitzer Enzinger aus Kothbrüning geschnitzt wurden. Der Weg führte weiter über den Europasteg hinauf über den Kalvarienberg vorbei an alten Holzhäusern und der noch älteren Kapelle als die Wahlfahrtskirche Maria Bühel zur Kirche von wo man einen herrlichen Ausblick hat. Durch die ausführlichen Erklärungen war die Zeit schon soweit fortgeschritten, dass man die Stille Nachtkapelle und Oberndorfer Pfarrkirche nicht mehr besuchte und über den Salzachdamm und die Länderbrücke zurück zum Klosterhof ging und sich noch ein wenig stärkte. Abends war nämlich noch die Jahreshauptversammlung der DAV Ortsgruppe Waging.
Bericht & Fotos: Felix Strohmaier

LVS Kurse 2017

LVS_Kurse Dezember 2017 Großes Interesse fanden im Dezember die beiden angebotenen LVS Kurse! Unter der Leitung von Sepp Rehrl und Klaus Ober konnten insgesamt 30 Teilnehmer bei den beiden Kursen den Umgang mit ihrem LVS Gerät üben. Wie alle Teilnehmer feststellten, ist ein ständiges Üben mit dem LVS Gerät, sowie Sonde und Schaufel, lebenswichtig um im Ernstfall schnelle Hilfe zu gewährleisten.

Bericht: Klaus Ober

 

Weihnachtsfeier

 

Ainringer Moor & Högl

 

Wanderung durch das Ainringer Morr und auf den Högl

Unter Führung des Vorsandes des Alpenverein Teisendorf Franz Waldhutter unternahmen 21 Teilnehmer einmal keine große Bergtour sondern eine ca. vierstündige Wanderung durch die vorwinterliche Landschaft rund um Thundorf. Das Wetter hatte einsehen mit den Wanderern, denn es hörte vor dem Abmarsch auf zu schneien und begann erst wieder als die Wanderer in der warmen Wirtsstube bei den neuen Pächtern im Thundorfer Gasthaus angekommen waren. Gestartet wurde in Thundorf die Teilnehmer wanderten erst durch das vorweihnachtliche Ainringer Moor es ging dann weiter über den Kreuzweg nach Ulrichshögel und zu einer kleinen Bergtour auf den Gipfel des Högel, wo Franz Waldhutter früher ein Kreuz aufgestellt hatte. Der Abstieg erfolgte über Wege und eine Forststraße nach Thundorf wo sich die Teilnehmer bei der neuen Wirtin bei gutem Essen und Trinken stärkten. Es war eine sehr schöne und empfehlenswerte Tour.

Bericht & Fotos: Felix Strohmaier

Hohe Asten

 

Seniorenwanderung zu Bayern´s höchstgelegenen ganzjährig bewirtschafteten Bauernhof den Hohen Asten 1104 m

Bei traumhaftem Herbstwetter machten sich 28 Teilnehmer vom Wanderparkplatz in Flintsbach auf den Weg zu Bayern´s höchst-gelegenen ganzjährig bewirtschaftetem Bauernhof den „Hohen Asten“ auf 1104m. Vorbei an der Burgruine Falkenstein und unter dem Petersberg führte die Wanderung auf der, im oberen Teil bereits verschneiten und zum Teil etwas rutschigen Forststraße zur Gaststätte mit eigener Landwirtschaft Hinterasten welche schon seit 1512 besteht. Ein Teil der Wanderer erstieg noch den Großen Riesenkopf 1337m und den Rehleitenkopf 1338m. In der Gaststätte auf der Terrasse, bei herrlicher Fernsicht stärkten sich die Teilnehmer. Beim Abstieg besuchten noch einige die Kirche auf dem Petersberg. Als man Richtung Teisendorf kam, sah man schon die Hochnebelwand, denn Daheim war es kein ganz schöner Tag, so war der Genuss des Ausfluges gleich noch größer.

15.11.2017
Bericht & Fotos: Felix Strohmaier

Bergwanderung Hochgründeck

Die Seniorengruppe des DAV Teisendorf wanderte mit 13 Teilnehmern zu einen der schönsten Aussichtsberge Österreichs zum 1827m hohen Hochgründeck. Die Anfahrt erfolgte über die Tauernautobahn Ausfahrt Hüttau. Am Ortseingang zweigt die 6 km lange Straße links zur Klammalm ab. Von dort ging die Wanderung über einen Teil des Ruperti -Pilger- und den Meditationsweg über viel Wurzeln auf das Hochgründeck. Nach Besichtigung der sehr markanten, bekannten, zwölfeckigen (nach den 12 Aposteln) kreuzförmigen St. Vinzenz- Friedenskirche, welche der Hüttenwirt und Besitzer des Heinrich Kiener Hauses, Hermann Hinterhölzl, 2004 erbaute, wärmte und stärkte man sich in der Stube dieser Berghütte. Dort traf man sich noch mit Bergurgestein Hans Putzhammer (Putzei) und seinen Freund aus Freilassing. Den Tag ließ man bei Kaffee und selbstgemachten Topfenstrudel, in der Sonne sitzend, auf der Klammalm ausklingen.

21.10.2017
Bericht & Fotos: Felix Strohmaier

Klettern Arco

Arco statt Dolomiten, immer wieder eine gute Alternative

Klettern in den Dolomiten vom 15.-17.09. stand im Programm, daraus geworden ist Arco vom 22.-24.09.. So viel umplanen brauchte ich noch nie bei einem Tourenwochenende. Eine Hochzeit und der Wintereinbruch in den Dolomiten machten es aber leider nötig. Hinzu kamen noch der Wegfall eines Teilnehmers und die kurzfristige Erkrankung dessen Nachrückers. Somit blieben nur noch 3 Kletterer übrig. Aber es hat sich gelohnt: Wir hatten ein Super-Wochenende in Arco.
Gleich nach der Ankunft starteten wir direkt in Arco auf den Colodri über die Tour Primi Sogni (5 SL, VI+). Nach Abstieg und Kaffeepause wanderten wir noch zum Klettergarten Muro dell Asino, ebenfalls auf dem Colodri. Vor dem Abstieg genossen wir dort oben noch eine Feierabend-Halbe mit Blick über den Gardasee.
Für den Samstag hatte Hubert schon eine Idee: Die Tour Luna Argentea an der „Piramide Lakshim“ westlich von Dro. Eine Stelle VII oder VI/A0 war zu bewältigen. Kein Problem wenn man junge starke Kletterer für den Vorstieg dabei hat. Die Führung am Seil teilten wir aber gerecht auf, damit jeder mal ans „Scharfe Ende“ des Seiles kam. Die Tour war wirklich herrlich und bot abwechslungsreiche Kletterei über alle 10 Seillängen.
Hubert und David gingen anschließend noch in den Klettergarten. Mir bot sich die Gelegenheit, mich mit meiner Tochter zu treffen, die sich auf dem Weg von Korsika nach Hause befand.
Am Sonntag war für den Vormittag Regen angesagt, daher nutzten wir dieses Zeitfenster zum Bummeln in den Einkaufsgassen von Arco. Ab Mittag gönnten wir uns noch nette Klettereien in Sarche im Klettergarten La Gola, Sektor Arcadioland. Im Castel Toblino stärkten wir uns dann noch bevor es wieder nach Hause ging.

Bericht und Fotos
Georg Eckart

 

Wendelstein

Seniorentour auf den Wendelstein mit

Besichtigung der Sendeanlgen des Bayerischen Rundfunk

Am Mittwoch, den 13.09.17 brachen 39 Teilnehmer des Alpenverein Teisendorf zu einer Bergtour auf den 1838m hohen Wendelstein auf. Gestartet wurde vom 1100m hochgelegenen Wanderparkplatz vom Sudelfeld. Nach kurzem Besuch an der berühmten Wendelsteinkapelle wurde von den Teilnehmern der Gipfel erstiegen. Da die Besichtigung der Sendeanlagen, wegen der großen Teilnehmerzahl auf zwei Gruppen aufgeteilt werden musste gingen einige noch den Rundweg vom Gipfel zum Wendelsteinhaus. Die Besichtigung organisierte unser Mitglied Walter Hunklinger welcher viele Jahre hier gearbeitet hatte und sein Bruder der noch im Dienst ist macht die sehr interessante Führung. Nach einer Stärkung im Wendelsteinhaus machten sich die Teilnehmer auf den etwas geänderten Abstieg Richtung Bayrischzell, wo sich an der Passstraße wieder alle versammelten und mit den Autos nach Hause fuhren.

Bericht: Felix Strohmaier

3500 Mitglieder

Der Vorstand der DAV-Sektion Teisendorf konnte dem bereits Anfang Juni beigetretenen

3.500sten Mitglied Herrn Bernhard Waxenberger vor kurzem persönlich im Verein willkommen heißen. Der erste Vorsitzende Franz Waldhutter überreichte ihm eine kleine Aufmerksamkeit und begrüßte ihn zusammen mit seinem Stellvertreter Georg Eckart.

Bernhard Waxenberger, der mit seiner Frau und den beiden Töchtern in Teisendorf lebt, freut sich schon auf die Eröffnung des Boulderraumes in der sanierten Turnhalle in Teisendorf. Auch beruflich ist er am Berg anzutreffen, denn er übt seinen Beruf des Kochs auf der Berghütte aus.

Bericht: Elke Weis

Grundkurs Eis

Duett auf dem Zuckerhütl!

Grundkurs Eis auf der Hildesheimer Hütte ; 10.-13. August 2017

Unbedingt entsprechende Kleidung mitnehmen, schreibe ich noch zwei Tage vor Kursbeginn in der letzten Infomail an die Teilnehmer. Aber dass es so schlimm kommt, hätte ich auch nicht gedacht! Wir erreichen Mittags noch trocken die Hildesheimer Hütte und auch weil die Motivation meiner Kursteilnehmer etwas zu lernen so groß ist, können uns die angekündigten Regenschauer nicht bremsen! Schon auf dem Weg zum Gletscher erwischt uns zum erste Mal ein Schauer. Dann wieder ohne Niederschlag, können wir die ersten Übungen wie man mit Steigeisen richtig im Auf- und Abstieg geht absolvieren. Ich erkläre wie man eine Gletscherseilschaft richtig einrichtet und los geht es über den Pfaffenferner. Auf dem Weg zum Pfaffenjoch fängt es dann richtig zu regnen an! Aber nicht nur ein Schauer, sondern es regnet in Strömen und es hört auch nicht mehr auf. Jetzt absteigend gegen den Wind peitschen uns die Graupelkörner in die Gesichter. Wenigstens der Wind lässt kurz unterhalb der Scharte nach. Ein Bach den wir überqueren müssen, ist bis zu den Fundamenten der Brücke angeschwollen. Bis unter die Haut nass erreichen wir die Hütte und erfahren vom Hüttenwirt, dass im Ötztal Hochwasser ist. Wir zerbrechen uns den Kopf wo im Trockenraum die besten Plätze sind, um unsere Sachen zu trocknen.

Am nächsten Tag fällt die Entscheidung auf den deutlich kleineren und flacheren Gaiskarferner zu gehen, da dieser näher an der Hütte ist und wir evtl. auch in einer Seilbahnstation der Stubaier Gletscherbahnen unterschlüpfen können. Die Ausbildung zur Schaffung von Verankerungen mittels Eisschrauben und T-Anker war hier möglich. Zudem haben wir eine erste Trockenübung zur Spaltenbergung durchgeführt. Unser Timing stimmte Heute und bei den kurzen Schauern waren wir immer in der Jochdohle (Hütte) um uns ein wenig zu stärken!

Am Samstag ging es dann wieder auf das Pfaffenjoch um die Spaltenbergung an einem gut geeigneten Windkolk ausgiebig zu üben. Da uns durch die doch unvermeidbaren Wartezeiten etwas kalt geworden war, gingen wir direkt zurück zur Hütte und nicht noch im Nebel ohne Sicht auf einen Gipfel. Die nette Bedienung auf der Hildesheimer Hütte hatte Heute Besuch von ihren zwei Schwestern und so haben die drei mit ihren professionellen Gesängen die ganze Stube unterhalten. Zufällig war auch noch Gittarist oben, der dazwischen noch so manches Stimmungslied gespielt hat. Spätestens als die drei Schwestern Amazing Grace angestimmt haben, ist es uns allen kalt den Rücken runter gelaufen! Wir waren alle begeistert! Einen so schönen und stimmungsvollen Hüttenabend hatten wir noch nie erlebt! Der Andreas hat sich mit seiner Stubenmusik gleich noch zu einem Hogascht verabredet.

Am Sonntag sind wir dann zum Zuckerhütl aufgebrochen und am Joch hat es nach 3 Tagen im Nebel endlich aufgerissen. Die Gletscher und das Zuckerhütl waren auch noch frisch angezucker! Die 20 cm Neuschnee am Gipfelaufbau haben uns an den 2-er Kletterstellen noch ein bisschen gefordert, aber die Schwierigkeiten wurden von allen dann doch gut gemeistert. Ein 360 Grad Gipfelpanorama in einer wilden Hochgebirgslandschaft bei strahlendem Sonnenschein! Was will man mehr? Ein Duett! Kurz nach uns sind die 2 Schwestern (die Bedienung musste arbeiten…) angekommen und haben uns noch eine letzte kleine Vorführung ihrer herausragenden Gesangskünste am Gipfel des Zuckerhütl geschenkt!

Kursleitung und Bericht: Stefan

Fotos: Hubert, Stefan

Kallbrunnalm

Seniorenwanderung zur Kashüttn auf die Kallbrunnalm

Die Seniorengruppe des DAV Teisendorf wanderte am Mittwoch, den 16. August bei bedecktem Himmel von Pürzlbach aus zum Käsakeller auf die Kallbrunnalm.

Bei der Besichtigung des Käsekeller´s erfuhr die Gruppe vom Käser Gerhard sehr viel über die Milch -anlieferung,

-untersuchung, Käse -herstellung, -bearbeitung, -reifung,

-verkauf. Man merkte, dass er das Handwerk mit seinem ganzen Herzblut ausübt. Nach Verkostung und Brotzeit wurde bei schönem Wetter wieder zum Berggasthof Pürzlbach abgestiegen, wo man noch bei Kaffee und frischen Heidelbergkuchen den Tag ausklingen ließ.
Bericht: Felix Strohmaier

Klettern in den Dolomiten

Die Glück!

Klettern in den Dolomiten
06.-09. Juli 2017

Jetzt noch? Ja natürlich! Wenn ich erst mal auf der Terrasse der Gartlhütte sitze, habe ich sicher keine Lust mehr nochmal zum Klettern zu gehen, auch wenn der Zustieg mit 10 Minuten sehr kurz ist. Also gehen wir nach dem wir Mittags die Delagokante auf den Delagoturm geklettert sind noch an den Wandfuß des Torre Piaz und schauen genau ob und wo es hier kletterbare Touren geben könnte. Wir entdecken zwei Bohrhakenlinien, die aber ziemlich „zach“ aussehen und einen einsamen Schlaghaken mitten in der Wand. Gehört dieser zu einer klassischen Linie? Wir schauen noch weiter bis an die Südwestkante und dann ist es klar: Hier steigen wir ein! Die Route ist nur anfangs in der Wand und führt uns dann am sehr scharfen Grat weiter nach oben. Links bricht der Fels jetzt einige Hundert Meter senkrecht nach unten ab. Wie in den Dolomiten üblich, ist die Absicherung mit wenigen Schlaghaken spärlich, aber mit Friends und Keilen lassen sich gut weitere Zwischensicherungen anbringen. Es ist nicht schwer, nur ein 4-er, aber bei dieser extremen Ausgesetztheit bewegt man sich irgendwie respektvoll an der messerscharfen Kante weiter nach oben. Wir sind alle begeistert, dass wir heute nochmal eine gleich beeindruckende Seillänge wie an der Delagokante klettern dürfen. Stand! Eine zweite kurze Seillänge führt uns zur Abseilstelle. David seilt sich als erstes ab und macht noch ein paar schöne Fotos wie Eli und Hubert die letzten Meter klettern und wir uns ebenfalls abseilen. Dann schmeckte uns das Bier noch ein bisschen besser, als wenn wir direkt zur Gartlhütte abgestiegen wären! Nach dem Essen gehen wir nochmal raus frische Luft zu schnappen und die Abendstimmung zu genießen: Im warmen Licht der untergehenden Sonne sind die Vajolettürme am fotogensten!

Am ersten Tag sind wir bis nach Wolkenstein gefahren und an der Stevia (Geislergruppe) die Westkante auf den Glückturm geklettert. Die Hüttenwirtin der traumhaft gelegenen Juac Hütte hat die Klettertour liebevoll einfach nur „die Glück“ genannt! Dabei hatten wir mit dem Wetter an den vier Tagen in den Dolomiten „das Glück“… egal!

Am Freitag ging es dann weiter auf die renovierte Gartlhütte und sind dann gleich noch in die Delagokante eingestiegen.

Aber es gibt an den Vajolettürmen nicht nur einige der schönsten Gratkanten im Alpenraum zu klettern, sondern auch tolle Risse und Kamine! Leider ist man bei solch schönen und bekannten Klettertouren nie alleine. So müssen wir uns in der „Fehrmann“ (Elbsandsteinpionier) auf den Stabelerturm und im Winklerriß auf den Winklerturm mit vielen anderen Seilschaften arrangieren. Aber mit der nötigen Geduld dürfen wir uns in tollem Fels die Kamine nach oben stemmen und haben einen herrlichen Klettertag!

Seit meiner letzten Sektionstour im Rosengarten vor einigen Jahren, hatte ich nicht nur die Vajolettürme ganz oben auf meiner Wunschliste, es hat sich auch noch das Bild des Fensterlturm fest in meinem Kopf verankert. Der Fensterlturm ist eine nur wenige Meter dicke Wandscheibe mit einem Loch (Fensterl), in dem ein Kreuz befestigt ist. Also sind wir am Sonntag nicht direkt abgestiegen, sondern haben noch den landschaftlich sehr schönen Umweg über die Rotwandhütte genommen um dieses einmalige Felsgebilde zu beklettern. Wieder „nur“ im 4. Schwierigkeitsgrat erreichen wir den höchsten Punkt und seilen uns direkt am Fenster vorbei ab: Beeindruckende Berg- und Kletterziele an die man sich noch sehr lange erinnert, müssen nicht schwierig sein! Solche Touren werde ich in den nächsten Jahren für meine (Sektions)Touren auswählen!

Tourenleitung und Bericht: Stefan

Fotos: David, Hubert, Stefan


Seniorentour auf das Dietrichshorn

Seniorentour auf das Dietrichshorn (1503m)

Bei bestem Wanderwetter bestiegen 31 AV Senioren von Unkenberg über die Unkenmähder das Dietrichshorn. Die größte Gruppe stieg über den etwas schwierigeren Weg an der Wand die anderen den etwas leichteren, aber trotzdem Trittsicherheit verlangenden Weg von Süden auf den Gipfel. Der Abstieg erfolgte gemeinsam über den leichteren Weg.

Eine überraschende Einlage gab es, denn einige Teilnehmer haben seit mehreren Jahren in der Gegend eine Alm gepachtet, dort wurde noch ein kurzer Besuch abgestattet.

Den Tag ließ im Garten des Gasthauses Dietrichshorn bei guter Verpflegung durch die Familie Ebser ausklingen.

Foto & Bericht: Felix Strohmaier


Bergwanderwoche Val di Sole / Trentino

Bergwanderwoche vom 24.06 – 01.07.2017 im Val di Sole / Trentino

Der Alpenverein Teisendorf unternahm mit 37 Personen eine Bergwanderwoche im Val di Sole im Trentino. Von den Mitarbeitern des Liberty Hotel Malé***s in Malé wurden wir bestens versorgt. Leider versäumte der Besitzer Herr Marinelli den Linienverkehr, ausgerechnet am schönsten Tag der Woche um 8:00 Uhr anzurufen. Durch Änderung der Linien in diesem Jahr fuhr der geplante Bus nicht mehr und unsere Radfahrer mussten sich kurzfristig neu orientieren.

Tagebuch:

Samstag 24.04.

Die meisten Teilnehmer fuhren über den Brenner, weiter über Mezzocorona, den Mendelpass oder über den Reschenpass, das Ultental nach Male´. Bei der Anreise wurde z.B. das Kloster Neustift bei Brixen besichtigt, eine kleine Wanderung im Ultental unternommen oder eine Strecke vom Reschenpass Richtung Meran mit dem Fahrrad gefahren. Leider hatte einer Pech, es war nicht nur der Fahrradschlauch sondern auch der Mantel defekt, so dass diese Fahrradtour für alle Beteiligten ein besonderes Erlebnis wurde.

Sonntag 25.06.

Leider regnete es in der Früh ziemlich, darum gingen einige zur Käserei nach Terzolas, eine von ca. 21 Genossenschaftskäsereien welche auch den Trentingrana herstellen und warfen einen Blick in die Produktion. Die meisten gingen in die Kirche um für besseres Wetter zu beten, was auch fruchtete. Nach einigen hin und her fuhren vier ins Rabbital und bewanderten den Wasserfall – Rundweg. Zwei machten eine Weinbergtour. Der größte Teil ging zu Fuß oder fuhr mit der Bahn nach Caldés zum internationalen Musikfest. Hier kam das leibliche und musische Wohl nicht zu kurz. Zum Ausgleich wurde zwischendurch noch das Schloss besichtigt wurde. Zum Abendessen waren wieder alle zusammen.

Montag 26.06.

Der heutige Tag ist leider etwas aus dem Ruder gelaufen. Der aus dem Internet ausgedruckte Busfahrplan stimmte leider nicht mehr, so dass der angegebene Rad – Bus Malé in Richtung Tonale Pass nicht mehr fuhr. Für 22 Teilnehmer war jetzt Organisationstalent gefragt. Ein Teil fuhr mit dem eigenen PKW auf den Pass, mit der Gondelbahn Presane und erstiegen den Corniciolo di Presano (2922m), einige fuhren mit dem Rad zurück. Zwei fuhren mit dem Bus nach Madonna di Campiglio und suchten die Spuren aus der Jugendzeit. Mit der Gondelbahn Daolasa fuhren vier bis Bassetta del Vigo (2043m), wanderten über die Rif. Orso di Bruno (2180m) zum Lago delle Malghette.

Mit dem Fahrrad fuhren 2 über den Weg Nr.715 Madonna di Campiglio 1720 Hm nach Malé ab. Die vier eifrigsten wollten den Monte Vioz (3645m) besteigen, klappte aber nicht ganz. Ein Fahrrad – Talwanderung nach Pallizzano machten sechs Teilnehmer.

Dienstag 27.06.

Die größte Gruppe fuhr mit der Gondelbahn Daolasa und machte ebenfalls die sehr schöne Wanderung zum Lago delle Malghette. Nach einer kurzen Einkehr am See teilte sich die Gruppe, die einen gingen über den Lago Alto die anderen über eine Alm(auf Umweg) zur Bergstation zurück und fuhren ins Tal. Von Proveis aus stiegen drei zur Ultener Hochwarth (2625m), auch Trient wurde unsicher gemacht oder ein Ruhetag eingelegt. Von Mezzano – Ortise aus wurde der Cima Valetta (2827m) von dreien bestiegen. Leider wurden alle vom Wettergott etwas abgewaschen.

Mittwoch 28.06.

Die Wetterprogose war sehr schlecht, so haben sich die meisten zu einer Fahrt mit Bahn und Bus nach Trient entschieden. Viele unterbrachen die Fahrt für eine Stunde in Molario wo in dem Zentrallager des Trentingrana eine Kurzbesichtigung abgehalten wurde. Es war beeindruckend wie die hochqualitativen 350 000 Hartkäselaibe auf Holzbrettern 2 neben-einander und 18 in den vielen Regalen übereinander zwischen 18 Monate und 6 Jahre gereift werden. In Trient wurde die Altstadt, Dom, Schloss und Museen besucht. Kurz vor der Heimfahrt brach ein Gewitter mit heftigen Regenfall aus, so dass alle froh waren als es wieder mit Bus und Bahn nach Malé ging. Einige machten den Rabbi – Wasserfallweg oder stiegen zur Malga Stablasolo auf. In Malé ist jeden 2. Mittwoch Markt, wo man auch fündig wurde und ließen den Tag mit einer kleinen Radtour, Sauna und Ruhe ausklingen.

Donnerstag 29.06.

Trotz schlechter Wetterprognosen riskierten die meisten eine Fahrt Richtung Peio.

Zwei fuhren mit dem Rad von Mezzano durch das Val di Sole, ein anderer Teil mit dem Radbus nach Peio und mit dem Rad zurück nach Malé der Rest mit der Seilbahn auf den

Peio 3000 (3000m). Leider regnete es, darum stiegen nur vier zur Rif. Dos del Cambri (2315m) ab. Die anderen fuhren zurück zur Mittelstation, stiegen von hier zur Rif. Dos del Cambri auf. Bei Stärkung, Wein und Bier wurde es noch recht Lustig. Nach Abstieg bzw. Abfahrt mit dem Sessellift zur Mittelstation fuhren alle mit der Seilbahn ins Tal und mit Bus und Bahn zurück ins Hotel. Die zwei größten Kämpfer stiegen von St. Nikolaus im Ultental auf die Ilmspitz (2652m). Unser Einzelkämpfer ging vom Rabbital über die Haslgruber Hütte (2426m) zu den Lago Corvo.

Freitag 30.06

Nach heftigen Regenfällen in der Nacht riskierten alle eine Tour. Eine große Gruppe fuhr mit dem Bus nach Sonrabbi. Dort kann der Linienbus wegen der engen Gassen nicht weiterfahren. Es wurde zu Fuß bis zum großen Parkplatz gewandert, von dort mit dem Bus auf die Malga Stablasolo gefahren und der Wasserfall – Rundweg gemacht. In der Malga traf man sich wieder und stärkte sich. Beim Abstieg zur Bushaltestelle am Campingplatz Plan soll sogar jemand einen sehr federnden und beschwingten Gang gehabt haben! Einige fuhren mit Bahn Rad- (Bicci-) Bus und Auto auf den Tonale Pass (sehr kalt), drei noch mit der Seilbahn auf den Berg und mit dem Rad zurück nach Malé. Die zwei eifrigsten stiegen von Folgarida aus auf den Cimo Nana (2575m). Drei machten noch die schöne Tour von Daolasa mit der Seilbahn und zu den beiden Lagos Malghette und Alto. Die Kleidung wurde bei allen etwas nass aber es herrschte auch schönstes, farbenprächtigstes Bergwetter.

Samstag 01.07.

Bei schönem Wetter traten alle die Heimfahrt an. Es wurde wieder über die verschiedenen Möglichkeiten wie bei der Anreise nach Hause gefahren. Nur zwei machten noch einen Abstecher an den Gardasee. Trotz des sehr durchwachsenen Wetters wurde doch viel unternommen.

Foto & Bericht: Felix Strohmaier

Schnappen - Schnappenstein

Schnappen –Schnappenstein

Am Sonntag, den 11. O6.17 unternahm der AV Teisendorf mit 15 Teilnehmern eine Bergwanderung den auf Schnappen (1546m) und Schnappenstein 1491m). Start war vom Gasthaus Altmühl in der Griesenau (Kaisergebirge). Es wurde bei herrlichem Bergwetter über die Stubenalm, wo gerade Käsebruch für 3 Laib Emmentaler geschnitten wurde, über blühende Bergwiesen die Untere und Obere Schnappenalm, Schnappen zum Schnappenstein gewandert. Auf dieser Tour besteht eine wunderbare Aussicht, im Süden der Alpenhauptkam, das Kaisergebirge auf der anderen Talseite und im Norden die Chiemgauer Alpen. Nach einer kurzen Gipfelrast stärkten sich die Teilnehmer auf der Stupenalm, wobei auch viel über die Käserei und Almwirtschaft gesprochen wurde und anschließend ging es zurück ins Tal.

Besonders erfreulich ist auch, dass die älteren Mitglieder bei diesen Touren noch dabei sind, der Älteste wird bald 85 Jahre Hochachtung !

Bericht & Fotos: Felix Strohmaier


Sportklettern Frankenjura

Nein Dünn!

Sportklettern in der Fränkischen Schweiz ;
25.-28. Mai 2017

Während der Anfahrt haben wir festgestellt, dass ausgenommen vom Georg noch Niemand von uns in der Fränksichen Schweiz beim Klettern war. Aber jeder schon eine Menge von diesem tollen Klettergebiet gehört hat und deshalb unbedingt mal hin wollte! Jetzt war es endlich soweit!

Den ersten Klettergarten steuerten wir schon bei der Zufahrt am Vormittag an. Zwar schon im Frankenjura, aber noch im Regierungsbezirk Oberpfalz, ging es in Hirschbach an den Klettergarten „Schlaraffenland“. Die Touren dort waren meist nicht allzu schwer, aber an die Höhe bis zum ersten Haken mussten wir uns schon mal gewöhnen. Nach einer Einkehr in Hirschbach ging es dann weiter zu unserem Quartier in Gößweinstein, im Herzen der Fränkischen Schweiz.

Die Quartiere waren bezogen, die Energiespeicher wieder gefüllt. Somit wanderten wir direkt vom „Gasthof Fränkische Schweiz“ aus zum zweiten Tagesziel, den „Napoleon“. Die Wanderer schauen uns aufmerksam zu, wie wir uns zum Klettern vorbereiten. Direkt neben dem Einstieg zum Nordgipfel des Napoleon führt unterhalb der Burg von Gößweinstein ein schöne Wanderweg entlang der Felswände. Die Kinder starren neugierig auf unser Equipment und fragen ihre Eltern wozu das viele bunte Zeug da gut sein soll. Der erste Haken steckt, wie in der Fränkischen Schweiz nicht unüblich, erst in ca. 8 Meter Höhe und deshalb muss in den schönen Riss auf den ersten Metern noch ein oder zwei Friends gelegt werden! Gesagt, getan! Auf den nächsten Metern nehmen die Schwierigkeiten stetig zu, aber jetzt ist die Tour gut mit Bohrhaken abgesichert. In schöner Kletterei geht es jetzt rechts auf die Kante und ich glaube meinen Augen nicht: Dieser Zapfen ist nur ca. 20 cm dick, nein Dünn! Ich bin absolut begeistert und ziehe unschwierig die letzten Meter bis zum Umlenker am höchsten Punkt durch! Im Frühjahr, wenn die Buchen ein dichtes Blätterkleid tragen, kann man von unten die zierlichen Dimensionen des Napoleon (Südgipfel) nicht erkennen!

Jetzt soll noch der Nordgipfel des Napoleon bestiegen werden: In einem gut abzusichernden Risssystem geht es senkrecht im 5. Schwierigkeitsgrat bis auf den Gipfel. Dieser Kletterfels ist in der Fränkischen Schweiz wahrlich herausragend, weil das Gipfelplateau über den Baumwipfeln ragt und auch ein Gipfelkreuz dort oben aufgestellt ist. Wir verweilen eine Zeit in der Abendsonne am Gipfel und lassen unsere Blicke über die malerischen Hügel schweifen. Wie in einer Modellbahnlandschaft schlängelt sich die Straße und die Eisenbahntrasse unter uns durch das Tal der Wiesent. Wir können auch einige Kletterer an den umliegenden Felsen ausfindig machen, bevor wir uns abseilen und zurück zum nahe gelegenen Gasthof Fränkische Schweiz in Gößweinstein gehen. Die erste laue Sommernacht in diesem Jahr können wir bis zur Sperrstunde angenehm im schönen Biergarten verweilen. Wir wären gern noch länger sitzengeblieben, auch wegen der geringen Preise und dem guten Essen. Aber es hat auch so gereicht und wir waren am nächsten Tag dafür wieder alle fit und motiviert zum Klettern!

Für den nächsten Tag haben wir den Klettergarten mit dem Namen „Intensivstation“ ausgewählt. In bestens abgesicherte Routen fühlen wir uns im typischen steilen Fels mit vielen Löchern im Frankenjura langsam wohl. Nach einer Stärkung in Behringersmühle, dem geographischen Zentrum der Fränkischen Schweiz, fahren wir nachmittags noch zur „Schlosszwergwand“, welche im Führer mit vielen Sternen empfohlen wird. Nach nur wenigen Minuten Zustieg stellten wir fest, dass wir nicht die einzigen waren, die diese Idee hatten. Aber ein paar Touren waren doch frei, die wir dann auch gleich für uns blockierten. Die Sterne im Kletterführer waren absolut gerechtfertigt: Von oben bis unten ist der feste Fels mit scharfkantigen Löchern bestückt – Frankenjura vom Feinsten!

Stefan musste aus persönlichen Gründen leider vorzeitig abreisen. Seine Aufgabe übernahm dann Hubert. Die Ziele am Samstag waren die „Jubiläumswand“ im Wiesenttal und die „Elfenwelt“ nahe Türkelstein. Am Sonntag ging es nach der Abreise vom Gasthof ins Trubachtal an die „Haselstaudener Wände“. Getreu dem Zitat von Wolfgang Güllich „Man geht nicht nach dem Klettern zum Kaffeetrinken, Kaffeetrinken ist integraler Bestandteil des Kletterns.“ machten wir dies noch zum Abschluss in Obertrubach. Georg und Helmut besuchten dort das Grab dieser Kletterlegende, der 1991 mit der Route „Action Directe“ im Frankenjura den 11-en Grad eröffnete. Zu allerletzt nun noch Dank an Hubert, dass er für Stefan eingesprungen ist.

Bericht und Fotos: Georg, Stefan

Skitouren Jamtal

Skitouren im Jamtal, Silvretta

Knapp ein Meter Neuschnee und kalte Temperauren bescherten uns hervorragende Verhältnisse rund um die komfortable und hervorragend geführte Jamtalhütte. War es am ersten Tag bei fast 20 Grad Minus und steifer Brise aus Nord noch recht ungemütlich, so folgten vier traumhafte Skitourentage bei herrlichem Wetter und perfekten Bedingungen. Bis zu zehn der umliegenden Dreitausender wurden bestiegen und einige jungfreuliche Pulverschneehänge mit unseren Spuren verziert. Das Einspuren der anspruchsvollen Topziele Dreiländerspitze und Augstenspitze durften wir auch übernehmen, was immer ein besonderes Erlebnis ist. Ein Besuch auf der herrlich gelegenen Wiesbadener Hütte im Rahmen einer Runde stand ebenfalls auf dem Programm. Die 16 Teilnehmer waren in zwei Gruppen unterwegs, somit wurde auch niemand überfordert. Im Gastraum der Hütte erhielten wir unseren Stammplatz in einer gemütlichen separaten Ecke. Wir hatten dort schön Platz um das Dreigängemenü zu genießen und die Hüttenabende recht gesellig ausklingen zu lassen.

Bericht und Fotos

Sepp Rehrl


Loferer Skihörndl

Loferer Skihörndl 2286 m (Karfreitagstour)


Eine 5-köpfige Gruppe machte Sich auf den Weg zum Parkplatz des Lofererhochtals.

Bereits am Parkplatz wurde die Gruppe um zwei weitere Mitglieder verstärkt!

1500 Hm Aufstieg standen bevor, die ersten 500hm waren nach einer Stunde Fußmarsch schnell überwunden, weiter ging es mit den Ski bei besten Frühjahrsbedingung bis zum Gipfel, denn wir nun bereits zu zehnt in Angriff nahmen, da unsere Gruppe weiteren Zuwachs durch 3 Mittglieder der DAV Sektion Laufen-Tittmoning erhielt.

Die Sonne zeigte Sich nur kurz, so dass wir uns zügig dem Abfahrtsvergnügen stellten. Wir wählten die direkte Abfahrt über die 3 Mulden Richtung Rinne bei besten Butterfirn.

Den Einkehrschwung in Schneizlreuth, bei Apfelstrudel mit Sahne und Eis oder doch ohne Sahne und Eis, nutzten die Sektionen zum gemeinsam Erfahrungsaustausch!

Bericht Klaus Ober
Fotos: Nori Zollhauser

 

Jahreshauptversammlung

Jahreshauptversammlung

Am Freitag, den 24. März fand die 108. Jahreshauptversammlung unserer Sektion im Saal des Gasthauses zur alten Post statt. Es fanden sich mit 64 wahlberechtigten Vereinsmitgliedern weniger Mitglieder als bisher zur JHV ein. Ob dies auf den erstmals später angesetzten Termin der JHV zurück zu führen ist, bleibt unklar.

Neben der einstimmigen Entlastung des Vorstands und der Schatzmeisterin durch die Mitgliederversammlung, wurde Georg Eckart als zweiten Vorsitzenden in den Vorstand gewählt. Andreas Hager, der bisherige zweite Vorsitzende hatte im letzten Jahr sein Amt zur Verfügung gestellt. Franz Waldhutter gratulierte Georg Eckart zur erfolgreichen Wahl und brachte seine Anerkennung für das Engagement zum Ausdruck.

Franz Waldhutter führte durch die Tagesordnungspunkte der Veranstaltung, informierte unter anderem über die JHV des Bundesverbandes, über die nun in Betrieb genommene Kletterwand in Waging, über die aktuell im Ausbau befindliche Boulderwand in der Teisendorfer Turnhalle. Die Referatsleiter berichteten über Vorkommnisse und Arbeiten. Stefan Stadler präsentierte den Tourenrückblick.


Skitour Hochkönig

Hochkönig

Die bekannte Skiroute vom Arthurhaus zum höchsten Punkt der Berchtesgadener Alpen ist immer wieder für ein kleines Abenteuer gut.

Diesmal hatten wir uns allerdings ein traumhaftes Wetter ausgesucht mit einer geschlossenen Nebeldecke im Tal und strahlend blauem Himmel über uns. Die Aufstiegsspur war schon am Morgen aufgefirnt und so problemlos zu gehen. Für einige der 14 Skibergsteiger war an der Torsäule aber bereits Schluss, die Hitze machte doch arg zu schaffen und ein Teilnehmer hatte einen Bindungsbruch. Auf dem Plateau mussten an einigen kurzen felsigen Passagen die Ski abgeschnallt werden, letztendlich erreichten acht das Matrashaus.

Die Abfahrtsroute wählten wir etwas nördlicher um den lästigen kurzen Tragepassagen auszuweichen. Ein kurzer Gegenanstieg führte uns oberhalb eines 45° Steilhanges zurück zur Aufstiegstrasse – gut getroffen. Der Hang war schön aufgefirnt und so problemlos zu meistern. Im unteren Abschnitt musste man an einigen Passagen mit tiefen Sulz fertig werden. Am Ausgangspunkt lockten zuerst ein Après-Ski Lokal und anschließend die herrliche Sonnenterrasse vom Arthurhaus um die durstigen Kehlen wieder aufzufüllen.

Kendlmühlfizen

Kendlmühlfizen

Die Seniorengruppe des Alpenverein Teisendorf wanderte am Mittwoch, den 22.03.17 auf dem „ Moorrundweg um Grassau“.

Vom Ausgangspunkt in Grassau ging die Wanderung in das Naturschutzgebiet

„Kendlmühlfilzen“. Vom Aussichtsturm hatte man ein Überblick über einen Teil des 1800 Hecktar großen Hochmoors welches zum Komplex der „ Südlichen Chiemseemoore“ gehört und bis 1980 intensiv Bewirtschaftet wurde. Man konnte noch einen Teil der Gleise der Schmalspurbahn sehen. Die Wanderung führte die Gruppe über den Moorlehrpfad Rottau – Grassau, wo Infotafeln über Flora, Fauna und der Bewirtschaftung im Moor informierten, weiter zum Wasserfall am Grießenbach. Von dort wurde über dem Klaushäusl, am Hang entlang nach Grassau zurückgewandert. Im Gasthaus Sperrer stärkte sich die Gruppe noch bevor es wieder heimwärts ging.


Edelweißabend

Edelweißabend
10.03.2017

Ein fester Bestandteil im Programm des DAV Teisendorf ist der als Edelweißabend bezeichnete Festabend, abgehalten ausschließlich zu Ehren der langjährigen Mitglieder. Um diese besonderen Ehrungen nicht in einer hektischen Jahreshauptversammlung untergehen zu lassen, lud dazu die Vorstandschaft am 10. März in den Landgasthof Helminger in Rückstetten ein. Der erste Vorsitzende Franz Waldhutter konnte neben den sehr zahlreich erschienen Jubilaren, auch den Ehrenvorsitzenden der Ortsgruppe Waging Herbert Schifflechner, der an diesem Abend für 50jährige Mitgliedschaft selbst geehrt wurde, und die Ehrenmitglieder Helmut Huber, Fritz Graml und Lorenz Mayer, begrüßen.

Dieser Abend war ein Abend der Superlative:

Erstmals konnte die Vorstandschaft einem Mitglied zur 75jährigen Mitgliedschaft, für seine Treue zum Verein danken. Karl Kapferer hatte es sich neben Simon Helminger und Georg Fischer nicht nehmen lassen, die beiden letztgenannten blicken bereits auf eine 70jährige Mitgliedschaft zurück, persönlich die Ehrung entgegen zu nehmen. Sie erhielten neben dem Ehrenabzeichen auch ein kleines Präsent zum Zeichen der Anerkennung. Auch die Gesamtzahl der zu Ehrenden überstieg heuer das übliche Maß. Zuletzt wurden zwischen etwa 50 und 60 Mitglieder jährlich geehrt, am vergangenen Freitag waren es die Höchstzahl von 80 Mitgliedern, für die die Vorstandschaft Ehrungen vorbereitet hatte. Zwei Mitglieder der Vorstandschaft, Mike Frumm-Mayer, Leiter der Ortsgruppe Waging und Sepp Enzinger, Jugendreferent wurden für 25jährige Mitgliedschaft geehrt. Auch weitere, längjährig für den Verein aktiv ehrenamtlich Tätige, wie Resi Maier, Heinrich Riesemann und Johann Waldherr standen auf der Liste der zu Ehrenden.

Aufgelockert wurde der Abend mit der zünftigen Ziachmusi Dufter-Hogger.
Helmut Huber gab beim Vortragen der zumeist recht lustigen Gedichten und Geschichten sein Bestes. Walter Hunklinger hatte mühevoll eine Reihe alter Fotografien von Bergtouren der Jubilare organisiert und recht unterhaltsam präsentiert. Erinnerungen der Anwesenden wurden geweckt, manch lustiger Abend wurde wieder präsent.

Bericht: Elke Weis

Gemeindeehrung DAVler

Gemeinde Teisendorf verleiht 34 Menschen die Anerkennungsmedaille

Zum dritten Mal hat die Gemeinde Teisendorf Bürger für Ihr herausragendes ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. 34 Menschen,fünf Frauen und 29 Männer, waren mit ihren Angehörigen zu den Ehrungsabend eingeladen. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von der Bochleitnmusi. Schätzungen gehen dem Bürgermeister zufolge davon aus,das in Deutschland rund 23 Millionen Menschen ehrenamtlich arbeiten. Und ihr, die ihr heute geehrt werdet, seit mit dabei und ihr fragt nicht was habe ich davon? Die Anerkennungsmedaille des Marktes Teisendorf

sei ein aufrichtiges Zeichen des Dankes. Den geehrten wünschte der Rathauschef weiterhin viel Freude und Erfolg bei ihren Aufgaben und das Gefühl der Zufriedenheit.den Vereinen und Organisationen wünschte er, das sich immer genügend engagierte Leute finden,um Ehrenämter immer mit den richtigen Personen besetzen zu können.

Zum Schluß dankte zweiter Bürgermeister Schader allen Geehrten und den Vereinen und hob besonders die großartige Jugendarbeit die geleistet wird in der Gemeinde.

Von unserer Sektion Teisendorf wurden ausgezeichnet:

Helmut Eigenherr, seit sieben Jahren Hüttenwart und zuvor ab 2005 Mithilfe bei der Teisendorfer-Hütte, seit mindestens 35 Jahren aktiver Bergwachtler, auch Bereitschaftsleiter und Wirt des Begwachtheims.

Helmut Huber, 1.Vorsitzender von 1985 bis 2000, 2. Vorsitzender von 1979 bis 1981, Mitglied im Wegeteam seit vielen Jahren und seit 2015 Chronist.

Foto: Veronika Mergenthal


Faschingsskitouren

Faschingsskitouren 2017 im Passeiertal
oder
„Sowas bin i no nia gfoahrn

Nach Jahren der Abstinenz endlich wieder in Südtirol. Sonne, Pulver, Firn und Rotwein , heißen die Zutaten zum Südtiroler Skitourenglückscocktail. Obwohl der Süden in diesem Winter wieder unter Schneemangel litt, hatten wir das Glück alle Zutaten präsentiert zu bekommen.


Faschingssamstag: Der Wetterbericht behielt recht, nach Schneefall in der Nacht beginnt der Morgen mit Sonne und wolkenlosem Himmel. Unsere Wahl für die Eingehskitouren fiel auf das Ratschingstal. In Sterzing noch aper, präsentierte sich das hintere Ratschingstal schon im Winterkleid. Bis 10 cm Neuschnee auf tragender Altschneedecke und die 1000Hm Aufstieg zu den drei Gipfeln, Fleckner, Saxner und Glaidner Hochjoch versprachen einen würdigen Auftakt in die Faschingstage. Die Aussicht nach Süden präsentierte dann auch schon die Ziele der nächsten Tage in der Texelgruppe und im hinteren Passeiertal. Nach Bestimmung aller sichtbaren Berge oder Gebirgsgruppen testeten wir die Pulverschneehänge hinab ins Ratschingstal. Ein kurzer Einkehrschwung und noch schnell vor der Nachtsperre ging es über den Jaufenpass zu unseren Gasthaus Gurschler in St.Leonhard im Passeiertal.


Faschingssonntag: Bewölkt mit einzelnen Sonnenfenstern wird vorausgesagt, wir taktieren auf die Rötenspitze in der Texelgruppe, die Ausgangshöhe bei 1300m am Gasthaus Bergkristall reicht gerade so, das die Forststrasse zur Faltmaralm mit durchgehender Schneedecke bedeckt ist. Lässt die Schneehöhe im vorderen Tal noch zu wünschen übrig, steigt die Schneehöhe mit zunehmenden Aufstieg rasch an, um in schönen Pulver überzugehen. Wir geniessen den Gipfel bei absoluter Windstille und wie bestellt kommt zur Abfahrt die Sonne heraus. Über 600Hm schönste Pulverhänge, 200Hm über Firn, 200 Hm durch schwierigen Staudenhang und 300Hm über die Straße zum Wirt, summieren sich zu unserem Skitourenabenteuer. Im Bergkristall treffen sich alle zur Nachbesprechung.


Rosenmontag: „Botzer“Botzer“Botzer“ der Paradeskiberg im hintersten Timmelsalmtal ist seit gestern in aller Munde, 1500-1600Hm Aufstieg und 9km einfache Distanz und bester Wetterbericht. Früh ging der gestrige Abend zu Ende, allen ist eine gewisse Anspannung anzumerken. Morgens geht es an der Timmelsbrücke wieder bei letzten Schneeresten auf der Fortstrasse zur Timmelsalm. Von hier verlieren sich die Gruppen in den kuppierten Aufstiegsgelände bevor sich am Fuße des Botzer alle im Links-Rechts Bogen zur Botzerscharte hinauf wiederfinden und -sehen. An der Scharte nach über 8km und 1300Hm wird Skidepot gemacht und der restliche Aufstieg über den ausgesetzten Gipfelgrat wird zu Fuß überwunden. 3251m hoch, grenzenlos ist der Blick über die Berge der angrenzenden Gebirgsgruppen. Selfie, Küsschen, Gratulation, Gruppenfoto und schon beginnt der Abstieg und die schier endlose Abfahrt in Pulver und Firn hinab zur Timmelsbrücke. Im nagelneuen Gasthaus Schönau überschlagen sich die Superlativen des Erlebten bei den Erzählungen aus den vier Gruppen.


Faschingssdienstag: Lang war die Nacht, der Himmel weint zu morgen. Der Wetterbericht hatte es schon angekündet. Wir entscheiden uns als Abschlußtour die gemütliche Sattelbergalm am gleichnamigen Berg aufzusuchen und fahren zurück über den Brenner nach Gries. Unter einer Autobahnbrücke bei Regen und halb aperer Wiese steckt die Stimmung in den Skistiefeln fest. Kopf einziehen und durch! Nach halber Strecke zur Alm geht der Regen in Schnee über und wir ziehen auf der ehemaligen Skipiste zum Sattelberg hoch, jeder dreht nach seiner eigenen Leidensentscheidung im Sturm am Sattelberg um oder känpft sich zum Gipfel hoch und fährt zur Alm ab. Bei Cappu, Topfenstrudel, Bier, Hirtenmakkaroni oder Kasspressknödel nehmen die Faschingsskitouren ihr versöhnliches Ende.

Fazit:

1. „wer suchet, der findet“ Firn und Pulverschnee

2. Mit dem Sonnenhotel Gurschler fanden wir eine ausgezeichnete Unterkunft. www.sonnenhotels.it

3. wir kommen wieder!

Hiermit möchte ich mit nochmals für die Unterstützung durch die Tourenleiter Sepp Rehrl, Stefan Stadler und Klaus Ober bedanken.

Teilnehmer: Cordula Dumberger, Sabine Dittmar, Karin Welkhammer, Max Lex, Sepp Enzinger, Sepp Rehrl, Gi Schneider, Thomas Pensler, Robert Hanisch, Stefan Stadler, Herbert Stutz, Hans Hausschmied, Anita Wimmer, Heini Mühlbacher, Sonja Ramsperger, Klaus Ober, Franz Rehrl, Wolfgang Oswald, Manfred Steinbeißer, Susanne und Willhelm Kaiser, Norbert Zollhauser

Faschingsdienstagstour

Faschingsdienstagstour 2017 auf den „Toten Mann“

Trotz der nicht optimalen Wetterprognosen ließen sich 56 Alpenvereins- mitglieder der Sektion Teisendorf nicht abhalten und nahmen an der Faschingsdienstags Traditionstour auf den „Toten Mann“ teil. Die meisten Teilnehmer gingen um 8:45 Uhr vom Wanderparkplatz Hochschwarzeck weg. Am Gipfel wurde heuer nur eine kurze Tank- und Stärkungspause eingelegt, es fing nämlich leicht zu Schneien an. Über verschiedene Wege, z.B. Söldenköpfl, Soleleitungsweg oder direkt zum Bergasthof Gerstreit wo sich alle zum ausgiebigen Mittagessen trafen. Es hatte wieder zu schneien aufgehört und die Sicht und auch die Stimmung in der Gaststube wurde immer besser. Nach der guten Versorgung durch das Gaststäten Team und angeregter Unterhaltung ging es wieder zurück zu den Autos. Es wurde keine Regenbekleidung benötigt!

Rotwandreib

Rotwand-Reibn

(29.01.2017)

Eine starke Frauengruppe mit Anhang machte sich am letzten Januarsonntag auf den Weg zu den Münchner Hausbergen. Ein Gebiet, das für uns zu weit weg erscheint, obwohl die Fahrzeit dorthin nur eine Stunde beträgt. Ziel war die „weltberühmte“ Rotwandreibn, auf der mit mehrmaligen Abfahrten und Anstiegen die 1884 m hohe Rotwand bestiegen und umrundet wird. Unser Weg, von Lisa bereits kurz vorher getestet, führte entgegen den meisten Tourenbeschreibungen über den Taubenstein und den Lämpersberg zur Rotwand und nach der Mittagspause im Rotwandhaus noch auf den Auerspitz. Zur Kaffeezeit konnten die 7 Teilnehmer unter Leitung von Resi nicht am Taubensteinhaus ohne Einkehr vorbeigehen. Zum Schluss blieb man mit 1400 Aufstiegsmetern auch im Rahmen der Zeit, die in der Tourenbeschreibung angeführt war. Einzelheiten und die Aufzeichnung unseres Wegs sind im Internet bei gps-tour.info nachzulesen.

Teilnehmer: Resi, Lisa, Cordula, Karin, Hanna, Markus und Alois als Fotograf und Berichteschreiber.

hier die Link-Adresse von der Tour:

https://www.gps-tour.info/de/touren/detail.155468.html

Lawinenkurs

Lawinenkurs

(26.01. und 29.01.2017)

Die 16 Plätze für die Lawinenausbildung waren schnell vergriffen, so mussten zahlreiche Mitglieder auf nächsten Winter vertröstet werden. Der theoretische Teil fand unter der Leitung von Sepp Rehrl mit Unterstützung von Klaus Ober in Waging statt. Schwerpunkte waren die Interpretation des Lawinenlageberichtes und das Beurteilungsschema 3 X 3. Zum Schluss gab es einen Film über die Verschüttetensuche.

Im Rahmen einer Tour auf den Kienberg wurden die praktischen Lehrinhalte vermittelt. Auf halbem Weg hatte Klaus ein Lawinenscenario vorbereitet. Bei einer so großen Gruppe ist natürlich ein gewisses, für so manchen, auch lehrreiches Chaos vorprogrammiert. In zwei Gruppen konnte dann der Tag intensiv genutzt werden für Geländebeurteilungen, Schneedeckenuntersuchungen und Übungen mit dem VS-Gerät. Ein Höhepunkt war das Auslösen eines Airbag-Rucksack. In einem Gasthaus in Siegsdorf konnte man auf den zweiten Anlauf noch Platz für einen netten geselligen Abschluss finden.

Skitour Eiskogel

Skitour Eiskogel (2321 m) am 12.02.2017

Während Siegsdorf frühmorgens um 7.00 Uhr noch im Nebel versank, fuhren 7 Tourengeher der Sonne entgegen.
Am Ausgangspunkt von der Wengerau erblickte man bereits die Hackelhütte im Sonnenschein.
Doch nun hieß es erst mal den eisigen Sommerweg durch den Wald zu besteigen. Kräftezerrend an der Hackelhütte angekommen wollte schon so mancher Teilnehmer nach 600 hm frühzeitig einkehren. Klaus Vorschlag, nun endlich die Harscheisen anzulegen motivierte die Gruppe nun weiter den Südhang über die Hänge des Tauernkogels zu queren und über das Kar in die Tauernscharte zu steigen.
Sonne pur – vergleichbar mit einer Frühjahrshochtour! An der Scharte angekommen, der Gipfel bereits in Sicht! Die letzten Meter ging es nun ohne Harscheisen in Richtung Nordwesten über die Gipfelhänge zum Eiskogel.
Bei Knödelsuppe und Weißbier auf der Hackelhütte sowie einer teilweisen Firnabfahrt ließen die Skibergsteiger den Tag zufrieden, wenn auch leider mit manch kleinem körperlichen oder materiellen Wehwechen ausklingen.

Teilnehmer: Sabine, Sonja, Ali, Felix, Stefan, Sepp und Klaus

Skitouren Technikkurs

Skitouren Technikkurs
18-19.02.2017

Hier die Feedbacks und Eindrücke der Teilnehmer:

Jeanette:
Also, als so ziemlich einzig wirkliche blutige Anfängerin hatte ich anfangs schon ein richtig mulmiges Gefühl. Und als wir dann auch noch durch den Wald fahren sollten dachte ich: "Gut, dass ich ein Buch dabei hab!" Aber es kam ganz anders: Es hat richtig Spaß gemacht! Klaus ging auf jeden einzelnen sehr gut ein und in der Gruppe fühlte ich mich wirklich gut aufgehoben und außerordentlich wohl! Ein ganz, ganz dickes Lob! Für mich war das ein Kurs mit vielen Premieren! Und ich hab viel gelernt! Danke! Und: Anderl, da Schweinzbron war echt sauguad! Nächstes Mal bin ich wieder mit dabei! Das ist eine Drohung! ???

Feedback von Metzlerin
Für die Leute die noch gar keine Spitzkehren könnten, oder auch für diejenigen die sich verbessern wollen ist so ein Kurs ein Muss.
Ich habe immer Angst gehabt wenn’s steil und eisig wurde. Aber nach dem Wochenende nicht mehr.
Ganz tolle Gruppe, ein toller Kursleiter Klaus.
Danke, danke, danke.

Andrea (Wogggy)
Feedback????. Bravo Klausi, auch hoffnungslose Fälle bringst du zum Spitzkehren gehen im vereisten, bewaldeten Steilhang. Gratuliere!!! Mit deiner ruhigen und netten Art war es ned schwer deine Ansagen in die Tat umzusetzen. Danke? obs geholfen hat, werde ich nächstes Wochenende testen und dir dann nochmal berichten? (beim Apfelstrudel)lG Woggy ?

Annemarie

A Hoch auf so a Wochenende!
Der Klaus der hod des super g'macht
und uns korrekte Spitzkehren beigebracht.
Der Klausi is voi engagiert,
so dass jeda de Technik pausenlos trainiert.
In perfekten Spitzkehren geht's dann den Berg hinauf,
des schont den Energieverbrauch.
Hast du den"Bahnhof" richtig g'macht,
dann werd a im Steilhang wieder g'lacht.
Und wird's a glatt und immer steiler, da Klaus sagt:
"Du stehst jetzt sicher wia a Pfeiler!"
Des Selbstvertrauen wächst enorm,
du fühlst dich richtig gut in Form.
Des wahre Glück kam dann am Abend,
könnten wir uns an Anderl's Schweinsbron laben.
Der Anderl is a Spitzenkoch,
er lebe hoch, hoch, hoch...
Da gibt's a Schnapserl hinterdrei,
und i foi z'frim in Bett hinei.
Nur super Leit warn mia in da Gruppe,
und da Schnee war...Zuckerpuppe!!!
Superschee war des Wochenende,
de Zeit is wia im Flug verrinnt.
I Dank eich olle sehr von Herzen,
und hoff das koan de Haxn schmerz'n!!!
??... Glg an euch olle mitanand, i hab's total genossen... Danke?.
Klaus, du hast des super g'macht- "alle Ehre"!!! I hoff auf weitere Kurse????

Thomas:
"Angefangen hab' ich wie viele: Tourenausrüstung gekauft, Videos im Netz geschaut und mir von Freunden und Bekannten "a bisserl was" zeigen lassen. Wie ich nun weiß, führt dies aber nicht unbedingt dazu, dass man die Basics vernünftig lernt. Deshalb brachte mir dieses tolle Tourentechnik-Wochenende auch gleich mehrere Erweckungserlebnisse 😉 und ich bin nun zuversichtlich, in einigen Jahren vielleicht doch noch ein halbwegs passabler Tourengeher/Skifahrer zu werden 😉 Dankeschön Klaus für die wertvollen Tipps und Hinweise! Und falls du beizeiten einen Anschluss-Kurs planen solltest - ich wär' dabei!"

Sonja:
Spitzkehren lehren
Steilhänge nicht verwehren
Pulverspass zu mehren
Ferse hoch
kein steifes Knie
Wie?
Ich lerne das nie
Den Anderl als Koch
die Hütte nach Schweinebraten roch
Knödl und Kraut gabs auch noch
Schnaps ist geflossen
wir habens genossen
und ein Wiedersehen beschlossen

Weihnachtsfeier

 

Weihnachtsfeier der DAV Sektion Teisendorf

Gut besucht war die Weihnachtsfeier unserer Sektion, die am Sonntag, den 4. Dezember, nachmittags im Saal des Gasthauses „Zur Alten Post“ in Teisendorf begangen wurde.
Der erste Vorsitzende, Franz Waldhutter, gab einen kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr und zeigte sich dankbar, dass viele schöne Unternehmungen und Bergtouren ohne nennenswerte Unfälle durchgeführt werden konnten. Kurz berichtete er über das momentan aktuelle Projekt der Sektion, den Bau des Boulderraumes in der Turnhalle Teisendorf und gab bekannt, daß neben der Spendenaktion der Sektion per Brief, auch eine Aktion über die Raiffeisenbank Südost geplant ist. Mit dem Crowdfounding sollen ebenfalls Spenden gesammelt werden, die wenn eine vereinbarte Summe erreicht wird, von der Bank noch kräftig aufgestockt werden soll.

Die anwesenden Mitglieder wurden durch das Duo von Marlene und Theresa Klinger und der stimmigen Familienmusi Hogger musikalisch auf die Staade Zeit eingestimmt. Besinnliches und erheiterndes trug auch wieder Helmut Huber durch seine Lesungen bei. Einen kurzen Rückblick über das zurückliegende Vereinsjahr hatte Walter Hunklinger mit seinem Lichtbilderbeitrag zusammengestellt.

Alles in allem – eine wunderschöne, besinnliche Feier!

Gesegnete und besinnliche Weihnachten wünscht der Vorstand der DAV Sektion Teisendorf allen Mitgliedern und Bergfreunden!

Klettern Loferer Steinberge

Klettertour Großer Wehrgrubenspaß Loferer Steinberge
(22. / 23.07.2016)

 
Am Freitagnachmittag solls losgehen. Spannend schon die ganze Woche zuvor: Spielt das Wetter mit am Wochenende? Aber die Motivation bei den Teilnehmern war bestens: Im schlimmsten Fall trinken wir eine edle Flasche Wein auf der Hütte ohne zu klettern, aber aufgestiegen wird. Die Gastfreundschaft von Katharina und ihrem Team auf der Schmidt-Zabierow-Hütte zu genießen ist es aber auch wirklich alleine schon Wert die 1150 hm zu überwinden. Zunächst bei schwüler Hitze, dann bei leichtem Gewitterregen ging es hinauf. Nach dem Abendessen war es wieder genügend Trocken um den Standplatz in einer Dreierseilschaft zu üben. Und nun war endlich Zeit für eine edle Flasche Blauer Zweigelt.

Wer weiß, vielleicht bleibt bei der labilen Wetterlage das der einzige Höhepunkt der Tour.

Am Samstag gab es aber nur noch Restbewölkung der Abendlichen Gewitter und eine Aussicht auf trockenes Wetter bis ca. 14:00 Uhr. Kein großer Spielraum, aber es reicht für die 13 Seillängen wenn es zu keinen größeren Verzögerungen kommt. Also Aufbruch und keine Zeit verlieren.

Markus und Andi in 2-er Seilschaft voraus. Diese hatten mehr Zeit zur Erkundung der Route. Ich mit Stephan und Thomas hinterher. Auch in der 3-er Seilschaft wechselten wir die Führung, denn somit konnten wir uns das lästige Durchziehen der Seile an den Ständen ersparen. Nach ca. 4,5 Std. Kletterei waren wir dann am Gipfel. Das Wetter spielte weiter mit und somit genossen wir die Aussicht auf die umliegenden Berge und das Loferer Tal. Nach dem zum Teil etwas kniffligen Abstieg zur Hütte ließen wir uns dort auf der Terrasse noch einmal verwöhnen bevor es wieder ins Tal ging. Und auch da kamen wir noch trocken an.

Teilnehmer: Andi, Markus, Stephan, Thomas Bericht und Leitung: Georg Eckart
Bilder: Georg

Grundkurs EIS am Dachstein

Grundkurs Eis am Dachstein – Simonyhütte

25.- 28. 08 2016

Jetzt spannt doch mal das Seil richtig! Jeder der in die Gletscherspalte springt, ist vorher erkennbar nervös und gibt deutliche Kommandos an seine Seilpartner. Am dritten Tag wird die Spaltenbergung in der Dreierseilschaft schon recht gut beherrscht und so habe ich heute zum Üben direkt neben der Dachsteinwarte ein sehr realistisches, aber auch forderndes Gelände ausgewählt. Aber dank der guten Kommandos und der aufmerksamen Seilpartner ist alles gut gelaufen und das Seil zur zusätzlichen Hintersicherung ist nie gespannt gewesen!

Für den diesjährigen Grundkurs Eis habe ich die Simonyhütte am Dachstein ausgewählt. Wie schon in den letzten Jahren war der Kurs schnell ausgebucht. Neu war, dass das Wetter vom ersten Tag an durchgehend schön war. In den zurückliegenden Jahren hat es mindestens am Hüttenzustieg geregnet. Um Zeit zu sparen sind wir nicht den sehr weiten Weg von Hallstadt zur Simonyhütte gegangen, sondern haben die Krippensteinbahn benützt. So hatten wir gleich am Donnerstag noch Zeit auf dem Gletscher die verschiedenen Techniken, wie man mit Steigeisen im Auf- und Abstieg geht zu üben. Dann zeigte ich noch wie man sich auf dem Gletscher für einen eventuellen Spaltensturz richtig anseilt und sind zur Übung ein Stück auf den Gletscher gegangen. Am Abend hat uns der Koch mit Simonysuppe, Schweinefilet und Schokoladenmuss verwöhnt.

Der Wirt hat uns verraten, dass am Isstoih ein guter Windkolk sein, um die Spaltenbergung zu üben. Nur was und wo ist der Isstoih? Nach mehrmaligen nachfragen konnte ich dann Isstoih auf Eisstein übersetzten und ein kurzer Blick auf die Karte hat uns verraten wo es Morgen hingehen soll. Wir haben den Weg dorthin besprochen und so hat uns der Willi als Übung am nächsten Morgen durch die Spalten zum Isstoih geführt. Dort angekommen stellte ich fest, dass der Windkolk aus Blankeis besteht und sehr tief ist, also ungeeignet zum (ersten) Üben. Am Anfang soll ein Fehler schon noch verziehen werden! Ob es der Wirt gewusst hat? Vermutlich schon!? Warum hat er uns dann hierher geschickt? Egal! Es war nicht mehr weit bis zum Dirndl wo wir ein tolles firnbedecktes Übungsgelände vorfanden. Nach einer Brotzeit ging es los und jeder Kursteilnehmer hat die verschiedenen Aufgaben der Spaltenbergung geübt! Zum Abschluss haben wir noch die Bremstechniken im Firn und Eis mit und ohne Pickel besprochen und natürlich auch gleich ausprobiert. Kaspressknödelsuppe, Gulasch und zum Nachtisch Simonyvariationen.

Um Abwechslung zu haben führte uns der Andi am folgenden Tag auf einem anderen Weg zum tags zuvor noch ausgekundschafteten Übungsgelände. Da ging es richtig zur Sache. Nach einer Stärkung auf der Sonnenterrasse der Dachsteinwarte sind wir noch auf den Dachstein gegangen. Aber wie es sich für einen Grundkurs Eis gehört natürlich nicht über die Schulter, sondern über den spaltigen Gletscher an der Nordseite und über den Klettersteig auf den höchsten Punkt. Beeindruckend! Auf der einen Seite geht es steil hinunter auf den Gletscher, auf der anderen Seite bricht die Südwand 1000 m senkrecht ab. Am Horizont ist das Tote Gebirge zu sehen, dreht man sich um erscheint Großglockner und Großvenediger. Die Berge die wir bei dieser Fernsicht erkennen können sind unzählbar. Es ist windstill und warm und wir sitzen im T-Shirt auf fast 3000m Höhe. Toll! Wir steigen zur Hütte ab und Rätzeln schon, ob es heute wohl Simonyschnitzel geben wird? Wie an allen Abenden haben wir nach dem Essen noch besprochen was wir den ganzen Tag über wie, was, wo und warum gemacht haben. Alle Kursteilnehmer waren sehr interessiert und so durfte ich jeden Abend noch ein paar Fragen beantworten, bevor es fliesend in den gemütlichen Teil überging.

Den Kurs haben wir mit einer Übung Abseilen und dann Selbstrettung aus der Gletscherspalte am letzten Tag abgeschlossen. Hierfür habe ich unweit der Hütte einen sehr gut geeigneten Boulder mit Überhang und oben einer scharfen Kante gefunden. Nach einem letzten Kaffee auf der Simonyhütte sind wir abgestiegen und blickten auf vier sehr schöne und erlebnisreiche Tage zurück!

MTB Postalm

 

War es das letzte Sommer-Wochenende? Das hat wohl jeder der konnte für einen Ausflug in die Berge genutzt.
 
Zu siebt starteten wir am Samstag mit dem MTB zur Postalm-Bodenbergrunde, eine Zusammenstellung mehrerer von mir ausgekundschafteter Rundtouren in der Osterhorngruppe. Zuerst ging’s auf der alten Postalmstraße in angenehmer Steigung aber noch recht kühl zur Postalm, dem angeblich größten zusammenhängenden Almgebiet Österreichs, rauf. Sie ist als MTB-Tour offiziell ausgewiesen. Ich kann mich aber noch gut an unsere erste Radlfahrt auf dieser Straße vor ca. 25 Jahren erinnern: sie war auch für Radfahrer streng tabu. Nur die Jäger, die uns aufhielten, durften dort mit ihren Jeeps fahren!
 
Unterhalb des Braunedlkogels mussten wir ein arg sumpfiges Gelände durchqueren, für uns war dies die Schlüsselstelle. Den Abstecher zum Bodenberggipfel hätte man auslassen können, aber keiner wollte zurückbleiben.
 
Die Einkehr auf den Rinnbergalmen zog sich hin. Beinahe 2 Stunden saßen wir in der Sonne und ließen uns bei immer besser werdender Sicht zum nahen Dachstein unseren Kaffee, Kuchen, Weißbier und vor allen Dingen den selbstgemachten Käse schmecken. Wir wussten ja: ab jetzt geht’s bis zum Auto nur noch abwärts.
 
Um die Abfahrt auf der Bundesstraße zu vermeiden waren aber alle dafür, mit einem kleinen Gegenanstieg die Runde ein klein wenig zu verlängern. Auch auf der wegen Bauarbeiten gesperrten Straße entlang der Lammer waren wir fast alleine. So schloss sich die Runde unfall- und pannenfrei an unseren Autos.
 
Für mich wars der Abschluss meiner über 30-jährigen Tätigkeit als ausgebildeter Fachübungsleiter (Hochtouren) beim DAV Teisendorf. Verschiedene interne Reibereien veranlassen mich dazu, zumindest für den DAV Teisendorf/Waging nicht mehr als Tourenleiter zur Verfügung zu stehen.
 
Alois Herzig
Bergwanderwoche Schladming

Bergwanderwoche vom 19. – 26.06.2016 in Schladming

Der Alpenverein Teisendorf fuhr dieses Jahr mit 42 Personen zur Bergwanderwoche nach Schladming. Im Hotel Druschhof in der Unteren Klaus wurden wir von der Familie Rettenbacher und ihren Mitarbeitern hervorragend versorgt. Herr Rettenbacher gab uns sehr gute Wandervorschläge auch bemühte er sich sehr um die Reservierungen von Bus und Bergbahnen, so dass auch Sonderbusse zusätzlich zum Linienverkehr eingesetzt wurden.

Tagebuch:

Sonntag 19.06.
Die Anreise erfolgte über die Tauernautobahn, wobei schon einige vom Arturhaus zur Mitterfeldalm wanderten oder das Christkindl in Filzmoos besuchten. Auf die Planai fuhren mehrere und erstiegen den Krahbergzinken (2134m), wobei die frühen Ersteiger nicht und die späteren sehr nass wurden.

Montag 20.06.
Bei Nieselregen wanderten die Waginger von Schladming über die Wilden Wasser zum Mühlenweg ins Untertal, fuhren nachmittags noch auf die Hochwurzen um den Roßfeld (1919m) zu besteigen. Einige wanderten von der Dachsteinseilbahn – Talstation zu umliegenden Almen. Die größte Gruppe stieg bei Nieselregen auf den Rittisberg (1682m) um beim Abstieg noch in der Sonnenalm, bei Musik vom Wirt, sich zu stärken, das Wetter wurde auch besser. Zwei fuhren mit dem Rad den Enns – Radweg bis Radstadt und besuchten die Wollmanufaktur in Mandling.

Dienstag 21.06.
Ab jetzt wurde das Wetter jeden Tag schöner. Alle Teilnehmer fuhren auf die Reiteralm und machten unterschiedliche Wanderungen z.B. zum Spiegelsee, die Reiteralm – Runde Gasselhöhe (2001m), Ruppeteck (2126m), Schober (2133m). Georg und Walter erstiegen den Franzl – Klettersteig. Eine genüssliche Fahrrad – Abfahrt von der Reiteralm zum Druschhof ließen sich 4 Teilnehmer nicht entgehen. Das Abendessen wurde wegen des Fußballspiels der Deutschen von einigen in Etappen eingenommen.

Mittwoch 22.06.
Heute Abend stand das Grillen auf der Druschalm im Untertal auf dem Programm, denn die 4 Damen, welche nur bis Mittwoch dabei waren, wollten anschließend nach Hause fahren.
Aus diesem Grunde fuhren die meisten ins Untertal um über die Riesachfälle am Riesachsee (1338m) vorbei zur Preintaler Hütte (1657m) zu wandern. Die Waginger starteten schon sehr früh und gingen den gleichen Weg aber weiter über den Klafferkessel zum Greifenberg (2618m). Einige erkundigten Schladming und fuhren mit dem Rad nach Radstatt. Ab 16.30h war Treffpunkt auf der Druschalm, dort wurden wir von der Familie Rettenbacher mit Grill -fleisch, -wurst, Krapfen und Getränken verwöhnt. Leider kamen die letzten erst so spät nach dem vereinbarten Termin, dass man sich bereits Sorgen machte, es könnte ihnen etwas zugestoßen sein.

Donnerstag 23.06.
Bei wolkenlosem Himmel starteten wir um 8.20h mit einem vom Wirt organisierten Sonderbus zur Dachstein – Seilbahn, von dort fuhren wir um 10.15h mit der ebenfalls reservierten Bergbahn zur Bergstation. Die ersten 3 starteten früher, denn sie stiegen über den Schulter – Klettersteig auf den Dachstein (2995m). Viele wanderten zur Dachsteinwarte Seethaler – Hütte (2741m) auch der Kleine und Hohe Gjaidstein (2794m) wurden erstiegen und der Eispalast besucht. Nach der Abfahrt wanderten noch mehrere zum Kaffee trinken zur Südwandhütte (1871m).

Freitag 24.06.
Reimund fuhr in der Früh mit dem Wirt zum Parkplatz Riesachfall von wo er über die Gollin – Hütte auf den Hochgolling steigen wollte, leider kam er auf den falschen Weg und kam auf den Greifenberg (2618m). 3 Waginger fuhren auf den Hauser Kaibling (2015m) und stiegen über die Bärfallspitze (2150m) auf den Hochstein (2543m). Der andere Teil der Gruppe fuhr wieder mit einer Sonderfahrt zur Ursprungalm (1604m) von dort stiegen 2 auf die Lungauer- (2471m) und Steirische Kalkspitze (2459m). 11 begingen die Überschreitung Giglachsee (1927m), Murspitzsattel (2013m), Duisitzkarsee (1670m) zur Eschachhütt´n, sehr schön!
Der Rest machte es sich gemütlich rund um den Giglachsee ( zum Teil gebadet) und die Ignaz-Mattishütte. Fritz und Ferdl fuhren über Ruperting zum Steirischen Bodensee wo sich Fritz einen Kaiserschmarrn mit Sauerkraut bestellte. Auf Nachfrage anderer am nächsten Tag berichtete uns die Wirtin, dass ihr Mann sie 3 mal in die Küche holte und fragte ob sie wohl zu lange in der Sonne war.

Samstag 25.06.
Mit dem Fahrrad fuhren mehrere zum Steirischen Bodensee, war sehr schön. Die Waginger machten die Überschreitung von der Hochwurzenbahn über Guschen (1982m), Schiedeck (2339m), Kampspitze (2390m) zur Ursprungalm. Thaler Sepp mit Frau kam auch noch und blieb 3 Tage. Die meisten fuhren auf die Planai und bestiegen den Krahbergzinken (2134m).
3 fuhren mit der Hauser Kaibling – Bahn und bestiegen den Hochstein (2543m).

Sonntag 26.06.
Heute heißt es wieder Abschied nehmen. Das Wetter war nicht mehr sehr schön so dass einige gleich nach Hause fuhren. Auch den Steirischen Bodensee oder die Hochwurzen besuchten noch einige.

Felix Strohmaier

Mountainbike Wipptal

Mountainbiken im Wipptal
15.-18.6.2016

Das Wipptal, häufig nur Durchfahrtsort bei der Reise über den Brenner, bietet auch viele gute Mountainbiketouren. Steinach, ca. auf halber Strecke zwischen Innsbruck und Brenner, wäre der optimale Ausgangspunkt. Uns hat es aber ein paar Kilometer abseits nach Trins im Gschnitztal gezogen, wo wie im Hotel Zita für vier Tage sehr gut einquartiert waren.

Alle am Sattelberg
stehend v.l.n.r.: Silvia, Markus, Monika, Thomas, Franz S., Sepp W., Michi, Margit, Marion, Micha, Sepp S., Christa, Hermann, Gerti, Franz T., Fini, Andrea, Katharina, Heinz, Hermine, Marijana, Max, Klaus, Werner, Elisabeth, Alois
unten: Maria, Hubert W., Hubert M., Anita, Annemarie, Sonja, Fotograf: Heinrich

Die Wetteraussichten waren nicht optimal, wechselhaftes kühles Wetter, hohe Schauerwahrscheinlichtkeit, aber auch sonnige Abschnitte, alles mit dabei.

Am Mittwoch stand nach der Anreise eine Tour ins Navisertal auf dem Programm. Nach einer kurzen Abfahrt von Trins nach Steinach ging es zuerst weiter bis kurz vor Matrei, wo in östlicher Richtung das Navisertal beginnt. Die Tour folgt immer leicht ansteigend einem Bachlauf, bis hinter der Ortschaft Navis die Auffahrt zur Naviser Hütte beginnt. Hier konnten wir uns erstmal gemütlich auf der Terrasse stärken, bevor wir die Tour über die Klamm-, Vögeler- und Peeralm fortsetzten. Ein paar Teilnehmer erweiterten die Tour noch über die Seapenalm. Für die meisten ging es aber über Navis wieder zurück nach Steinach und Trins.

Für den Donnerstag entschieden wir uns zu einer Tour rund um das Nösslachjoch. Klassisch wird diese Tour im Uhrzeigersinn gefahren. Da die Trunahütte aber noch nicht geöffnet hatte, entschieden wir uns für die andere Richtung, um auf der Nösslachhütte die Mittagspause planen zu können. Die Tour begann mit der Auffahrt zur Trunahütte, dann weiter zum Fallzammähder, wo eine kurze Schiebepassage bis zum Eggerjoch beginnt. Der Wetterbericht hatte für freie Flächen auf dieser Höhe starke Sturmböen angekündigt, so teilten wir die Gruppe rechtzeitig, um zügig über das Joch zu kommen. Die Abfahrt über die Egger Mähder war ein landschaftliches Highlight. Blühende Almwiesen und im Hintergrund die noch schneebedeckten Tuxer Alpen, Mountainbiken aus dem Bilderbuch! Nach einer kurzen Querung hatten wir die Nösslachhütte erreicht, wo wir uns erstmal gemütlich stärkten. Ein großes Lob dem Wirt, der es alleine geschafft hat unsere Gruppe zu verköstigen! Zurück ging es anschließend über die Berger- und Gerichtsherrenalm. Am Nachmittag war noch ausreichend Zeit, die Tour über Gschnitz bis ans Ende des Tales fortzusetzen, wo wir die Tour bei Kaffee und Kuchen gemütlich ausklingen ließen. Zurück zum Hotel rollten wir entspannt bei Rückenwind in kleinen Gruppen.

Der Freitag sollte laut Wetterbericht der beste Tag werden. So planten wir für diesen Tag die Königsetappe über die Sattelalm auf den Sattelberg und über die bekannte Brennergrenzkammstraße und das Sandjöchl zurück nach Obernberg. Für die Anfahrt nach Vinanders, wo die Auffahrt zur Sattelalm beginnt, benutzten wir die Straße von Steinach über Nösslach. Gerade recht zum Einradeln und auf der Sattelalm hatten wir uns so schon die erste Einkehr verdient. Vom Wirt auf der Sattelalm holten wir uns noch ein paar Tipps für die Auffahrt zum Sattelberg. Hier gibt es leider noch immer keine optimale Lösung für die Nutzung der Straße. Mehr oder weniger schiebend, erreichten aber alle Teilnehmer gut den Sattelberg, wo wir die Tour auf der bekannten Grenzkammstraße fortsetzten. Am Himmel wechselten sich dunkle Wolken und blaue Flecken ab, wir hatten aber Glück und erreichten das Sandjöchl ohne von einem Regenschauer erwischt worden zu sein. Nach einer kurzen Schiebestrecke ging es auf Alm- und Forstwegen hinunter zum Obernbergersee, der landschaftlich traumhaft zwischen den Bergen eingebettet liegt. Noch eine kurze Abfahrt und wie hatten das Gasthaus Waldesruh, wo wir uns für die letzte Wegstrecke, das Obernbergtal hinunter nach Gries und über Steinach zurück nach Trins, stärkten. Die Letzten erwischte nun doch noch ein Regenschauer, bei diesen Wetterverhältnissen aber mehr als zufriedenstellend.

Die Abschlusstour führte uns am letzten Tag noch auf die Blaserhütte. Ein sehr empfehlenswertes Ziel, das über die Auffahrtsstraße auf der südöstlichen Seite gut zu erreichen ist und von wo man über die Zwieselmäder in westlicher Richtung wieder hinunterfahren kann. Hier wurde im oberen Bereich der Weg sogar mountainbiketauglich präpariert, sodass er auch für den weniger versierten Abfahrer gut zu bewältigen ist. Einige erklommen noch den nur wenige Minuten entfernten Blasergipfel. Von hier hat man einen wunderbaren Rundblick, der bei uns aber leider durch die vielen Wolken etwas getrübt wurde. Auf der Blaserhütte lässt es sich aber sehr gut einkehren, ein toller Tourenabschluss! Zurück im Hotel ließen wir die Tourentage noch mit einer kurzen Einkehr ausklingen, sehr zufrieden über die durchgeführten Touren und den vielen schönen gemeinsamen Momenten.

Als Tourenleiter bleibt für mich die Erfahrung, dass eine tollen Landschaft, gute Tourenmöglichkeiten und das Wetter nur ein Teil für eine gelungene Mountainbiketourenveranstaltung sind. Ein großer Teil aber ist eine starke Teilnehmergruppe, in der sich alle aufeinander verlassen können und die Gemeinschaft groß geschrieben wird. Motivation genug, sich auch wieder für die nächsten Jahre Gedanken für entsprechende Tourentage zu machen!

Bericht: Heinrich Mühlbacher

Fotos: Max Lex, Alois Herzig

MTB & Klettern Finale Ligure

Mountainbiken in Finale Ligurien

22.-27.5.2016

Seit einigen Jahren taucht Finale Ligure Immer wieder als Mountainbike Hotspot in den verschiedensten Medien auf. Geworben wird mit trauhaften Trails durch eine mediterrane Landschaft, Blicken aufs Meer und italienischem Lebensgefühl. Grund genug also, sich Gedanken über ein paar Tourentage im Vereinsprogramm zu machen.

Gemeinsam mit Klettergruppe, rund um Stefan Stadler und Georg Eckhart, starteten wir am Sonntag früh in Richtung Süden. Bereits mittags hatten wir unsere Unterkunft, das Albergo Oasi (www.albergooasifinaleligure.it) in Finale erreicht und konnten nach einer kurzen Pause auf die erste Erkundungstour starten. Ziel waren die Hügel zwischen Varigotti und Noli, auf denen auch regelmäßig ein 24h Rennen ausgetragen wird. Hier konnten wir uns mit den Trails und Herausforderungen vertraut machen und die ersten tollen Blicke über die Landschaft und aufs Meer genießen. Gemeinsam mit den Kletterern ließen wir den Tag beim Pizzaessen in Finalborgo ausklingen.

Für die nächsten Tage waren 2 längere Touren geplant. Ziel waren der Pian dei Corsi, Monte Settepani und eine Tour vorbei am Monte Carmo. Richtung Pian dei Corsi starten wir auf der Hauptstraße nach Feglino und weiter auf immer steileren Forststraßen und Wegen, bevor man die letzten Kilometer, begleitet durch das Sausen der Windkraftanlagen, auf der Passstraße fortsetzen. An der Osteria del Din beginnt hier ein flowiger Singletrail, der den Bergrücken entlang Richtung Gorra führt und am Ende den passenden Namen „Rollercoaster“ trägt. Am Ende hatte alle eine begeistertes Grinsen im Gesicht.

Die Tour zum Monte Carmo begann am nächsten Tag mit einer kurzen Strecke nach Petra Ligure auf der Via Aurelia, der Küstenstraße. Dann ging es, immer einsamer auf Asphalt die ersten 600hm hinauf. Anschließend ging es auf Schotter bis knapp 1200m zum Giogo di Giustenice hinauf. Immer begleitet von einer ständig wechselnden Vegetation und dem Blick hinaus aufs Meer, der sogar noch Korsika in der Ferne erkennen ließ. Oben folgt die Tour den Forstwegen entlang des Bergkamms auf ca. 1200m und endet wieder auf der Asphaltstraße am Melogno. Immer wieder hat man nun auch einen tollen Blick Richtung Norden, auf die südlichsten Alpenausläufer. Heute hat die Osteria del Din geöffnet und wir stärken uns für die zweite Weghälfte die uns zuerst zu den Ruinen einer Natobasis und weiter auf super Singletrails zum Cola di San Giacomo führt. Die Abfahrt auf den Wegen und Trails Richtung San Rocco beenden wir mit einem Cafe und Eis in Finalborgo.

Für den Mittwoch planen wir nur eine kürzere Tour über die Singletrails hinter San Bernardino. Die Wege sind anspruchsvoll, aber kurzweilig und lassen keine Langeweile aufkommen. Für den Nachmittag haben wir ein Treffen mit den Kletterern in Verezzi geplant. Zeit auch für einige Biker, mal ihr Kletterkönnen unter Beweis zu stellen.

Am Donnerstag starten wir wieder über Orco Richtung Cola di San Giacomo und folgen in einem weiten Bogen den Straßen und Singletrails bis zum Monte Mao. Hier wird die tolle Aussicht leider durch die unangenehmen Gerüche, die der Ostwind aus einer darunter liegenden Mülldeponie herauftreibt getrübt. So setzen wir nach einer kurzen Pause die Tour fort und finden uns bald auf sensationellen Singletrails wieder, die durch eine üppige mediterrane Vegetation bis nach Spotorno führen. Bevor wir am Strand eine Badepause einlegen, genießen wir noch einen Cafe und Eis in Noli. Für den Abend ist noch ein gemeinsames Essen im Agriturismo Ca’Alice geplant.

Am letzten Tag starten wir noch zu einer kurzen Runde über Calice Ligure, San Rocco und Perti, bevor wir unsere Tourenwoche mit einem letzten Bad im Meer beenden.

Am Ende liegt eine traumhafte Bikewoche, mit tollen Touren super Wetter hinter uns und die Erkenntnis, dass ich dieses Bikerevier sicher nicht zum letzten Mal besucht habe.

Tourenleitung und Bericht: Heinrich Mühlbacher

 

Klettern in Finale Ligure: Bester Fels in fantastischen Formen

22. – 27.05.2016
In Fahrgemeinschaft mit der Radfahrergruppe von Heini ging es am Sonntag, 22.05., nach Finale Ligure. Die gemeinsame Fahrt und die gemeinsame Unterkunft mit den Radfahrern im Hotel Oasi in Finale war nicht nur für die Fahrgemeinschaften ein Gewinn. Abends, beim gemeinsamen Essen oder Barbesuch und im Hotel wurden Erlebnisse ausgetauscht und so war es auch möglich, die jeweils andere Seite von Finale kennenzulernen. Stefan Stadler holte sich bei Beatrice (Die „Managerin“ vom Hotel Oasi) die besten Tips zum Abendessen. Ein kulinarischer Höhepunkt war am Donnerstag das Menü im Agritourismo „A Ca‘ de Alice“. Schon die Vorspeisen waren so gut und üppig, dass wir bei der Hauptspeise schon fast aufgeben mussten. Mangels ausreichender Italienischer Sprachkenntnisse wussten wir auch nicht genau, was uns denn noch so alles erwartet. Espresso und Hochprozentiges konnte manchen Magen dann noch retten. Dank hierzu auch den beiden Fahrern an diesem Abend für ihre Enthaltsamkeit.

Aber nun der Bericht über die Kletterei in Finale Ligure:

134 Klettersektoren sind im Finale-Kletterführer von Verlag „Versante Sud“ aufgeführt. In Summe schafften wir davon gerade mal 10 Sektoren in 6 Klettertagen.

Am Sonntag, dem Anreisetag, teilten wir uns noch auf zwei Gruppen auf:
Stefans Gruppe fuhr im Bus mit einer Gruppe zum Rocca di Corno zu den Sektoren West und „Zona Rossa“. Dort konnte mit der Route „Rombo di Vento“ (6c) gleich ein Highlight in Finale geklettert oder auch nur von unten betrachtet werden. Diese Route führt über senkrechte Leisten und meist großgriffig immer überhängend von einer Felsnische zur nächsten. 35m lang ist diese Route und dadurch entsprechend kraftraubend und ausgesetzt.
Georg startete mit seiner Gruppe im Klettergarten Rocce dell’Orera westlich von Finalborgo. Zu Fuß ging es dazu vom Hotel Oasi in Finale nach Finalborgo und dann im Wald hinauf zum Klettergarten. Dieser Klettergarten bietet am Nachmittag durch die östliche Ausrichtung herrlichen Schatten und es sind auch eine Menge leichterer Routen ab Schwierigkeitsgrad 4 vorhanden. Eine sehr schöne Sicht von oben auf die Burg Castel San Giovanni und über das Tal war dort ebenfalls geboten.

Am Montag ging es mit sechs Kletterern zunächst zum Klettergarten La Torre am Monte Cucco. Lange Routen, auch mit 2 kurzen Seillängen, konnten wir dort klettern. Der Fels war hervorragend und dank der guten Verteilung der Schwierigkeiten war es jedem Teilnehmer möglich, seinen Trainingszustand auszutesten. Nachmittags wechselten wir zum nächsten Kletter-Hightlight in Finale, den Tre Frati (Drei Brüder). An den Tre Frati war nicht nur herrliche Kletterei möglich, sondern deren Form ließ auch Gipfelglück aufkommen, da hier die Kletterei auf ausgesetzten Türmen endet. Besonders der Hauptturm, der „Frate Maggiore“, hatte eine echt „geile“ Form und jeder der Teilnehmer ließ sich darauf ablichten. Ganz einfach war die Kletterei dort hinauf nicht, es musste dazu mindestens eine 6a bewältigt werden. Der kleinere Turm, der „Frate Minore“, war zwar mit seiner Form nicht so aufregend, bot aber dafür den besten Standpunkt für die Aufnahmen vom großen Bruder.

Welche weitere fantastische Formen die Natur imstande ist zu gestalten, konnten wir dann am Dienstag bewundern: Die „Grotta dell’edera“. Durch einen engen Zustieg, den man am besten mit Stirnlampe bewältigt, gelangt man, zuletzt den Rucksack vor sich her schiebend, in die fast kreisrunde Grotte. Nach oben hat die Grotte mehrere Öffnungen und ein große Öffnung auch auf halber Höhe zur Talseite. Man glaubt sich darin schon fast in einer Kathedrale zu befinden mit zahlreichen kreisrunden Seitenaltären. Trotz Kletterschwierigkeiten ab 6b konnten wir dort einige Routen klettern und fast jeder Teilnehmer gelangte auch bis zur Umlenkung. Den Rückweg nach Finale trat dann ein Teil der Gruppe zu Fuß an. Vorbei am „Castel Gavone“ ging es in die Altstadt von Finalborgo. In einer Bar wurde dort noch das Flair dieser schönen Stadt aufgesogen, bevor es wieder weiter nach Finale ins Hotel ging.

Speziell die Route „Rombo di Vento“ lockte einige von uns am Mittwoch ein zweites Mal an den Rocca die Corno. Dort wurde bis über Mittag noch einmal alles geklettert, was dem einzelnen möglich war. Zwei Kletterer hatten sich nun schon ausgeklinkt, David war für diesen Tag zu den Radfahrern „übergelaufen“ und von den Radfahrern ist die Verena zu den Kletterern gewechselt. Somit waren wir wieder zu sechst im Klettergarten. Nachmittags verließen wir den Rocca die Corno und fuhren an den Rocce dell’Orera um sich dort mit Heini und ein paar Radlern zu treffen, die auch mal in die Senkrechte gehen wollten. Dieser Sektor ist vom malerischen Ort Verezzi besonders leicht zu erreichen und bietet einige leichtere Touren. Dank rauem Fels ist Nadine jetzt auch die Preisaufkleber an der Sole ihrer bis dahin ungebrauchten Kletterschuhe los.

Am Donnerstag stand der Rocca di Perti mit dem Sektor „Plazza dell’Oasi“ auf dem Programm. Dieser Sektor mit bequemen Wandfuß und kurzem Zustieg bietet sehr viele Routen auf dichtem Raum. Damit nicht wieder der Nachmittags-Kaffee ausfällt und wegen der schon dünnen Haut auf den Fingern wechselten wir zeitig auf den Sektor „Stadtplatz Finalborgo“. Dort ging sich außer Kaffee auch noch ein Bier aus, das mit einem reichlichen Gedeck serviert wurde.

Am Rocca Carpanea im Sektor „Pilastrino mirovino“ legten wir am Freitag zum letzten Mal Hand an den Fels von Finale. Unterschiedlichste Felsarten und Routen in diesem Sektor zeigten uns noch einmal die Vielfalt der Klettermöglichkeiten in Finale.
Nach Mittag trafen wir uns dann mit den Radlern vor dem Hotel. Nach dem Bepacken der Fahrzeuge ging es ein letztes Mal in den Stadtplatz von Finale und wir genossen dort italienisches Eis oder einen Capuchino vor der Abfahrt nach Hause.

Leitung: Stefan Stadler und Georg Eckart
Bericht: Georg Eckart
Bilder: Stefan Stadler, Georg Eckart

MTB Hausbergrunde

So schön ist unser Voralpenland!

Vatertagsrunde (Mütter wurden nicht ausgeschlossen) am 5.5.2016


Warum in die Ferne schweifen, sieh, das Gute liegt so nah! Wer`s nicht glaubt, fährt unsere Runde um den Haunsberg nach und wird staunen.

 

Start bei frischen 8 Grad in Waging und Teisendorf. 15 Radler waren wir, die sich dann am Europasteg in Laufen trafen und auf ausschließlich ruhigen Nebenstraßen den Haunsberg umrundeten. Besonders bei den Abfahrten zum Obertrumer See und nach Anthering geht einem das Herz auf, das Panorama über blühende Wiesen zu „unseren“ noch tief verschneiten Bergen ist unübertrefflich.

Auch mit unseren „Labstationen“, Braugasthof Sigl in Obertrum und dem Tiefentaler Hof in Patting gelang ein Glücksgriff. Das Tempo bestimmten die Gemütlichsten und so kam keiner außer Atem. Wäre auch zu schade gewesen bei dem traumhaften Wetter.

Wer wieder näheres über unseren Weg wissen will, um ihn evtl. nachzuholen, kann wieder bei gps-tour.info alles nachlesen und sich die Runde, wenn vorhanden, aufs GPS-Gerät oder Smartphone laden. Ein verfahren ist dann nicht möglich. Sie ist allerding ungeeignet für Radler, für die das Verhältnis Kilometer / Höhenmeter / Fahrzeit das wichtigste ist.


Bericht und Tourenleiter: Alois; Fotos: Mike und Alois

 

Skitour Hocheiser

Hocheiser 3206 m

(30.04.2016)

Weil der Wetterbericht für den 1.Mai Regen angesagt hatte, wurde die Tour um einen Tag vorverlegt auf Samstag den 30.April, was sich als richtige Entscheidung erwies.

Treffpunkt war bereits um 5Uhr morgens, Abmarsch am Parkplatz Enzingerboden war Punkt 7Uhr bei tiefblauen Himmel und strahlenden Sonnenschein. Die 11 Teilnehmen mussten die Ski erst durch den Tunnel tragen und dann noch ca.20Minunten bis wir die Tour mit Skiern vorsetzen konnten, der erste Teil der Tour verläuft auf der Bergwerksstraße bis zum Tauernmoos(Stau)see von hier aus ist das Ziel schon in Sicht. Nach knapp 4 Stunden und 1750hm standen alle 11 Teilnehmer auf dem Gipfel und hatten einen traumhaften Rundumblick.

Bei der Abfahrt hatten wir alle Schneeverhältnis eines Winter, Pulver, Bruchharsch, Firn und zum Schluss Sulz, was unsere Abfahrtsfreuden aber in keinster Weiße trübte und wir viel Spaß mit der ein oder anderen Sturz Einlage hatten.

Das war führ die meisten die letzte Skitour des Winters, eine schöne Abschluss Tour die wir mit einer gemütlichen Einkehr in Schneizlreuth ausklingen Liesen.

Bericht: Klaus Ober

Faschingsskitouren Mallnitz

Faschingsskitouren 2016 in Mallnitz

oder
„Im Vakuum der Zeit“


Faschingssamstag,

Traumwetter! Im Gasteinertal, vom Skizentrum Angertal geht es 1200Hm hinauf, vorbei an der Gadauner Hochalm über superschöne ideal geneigte Pulverschneehänge zum 2412m hohen Kalkbretterkopf. Ein wunderbarer Aussichtspunkt. die Niederen Tauern, Hohen Tauern, Wilder Kaiser, Leoganger, Hochkönig, Tennengebirge, bis zum Dachstein, hunderte von Skitouren breiten sich vor unserem Auge aus. Dennoch verweilen wir nur kurz, zu sehr locken die Pulverschneehänge unter uns, endlich Winter! Es staubt, es staubt richtig!
An einer Apresskialm am Skizentrum kehren wir noch ein, bevor wir mit der Tauernschleuse nach Mallnitz weiterfahren.

Faschingssonntag,

Föhn, Südföhn!, Genuatief, Windspitzen bis 140 km/h, der Wetterbericht breitet sein Schreckensszenario aus. Nur das morgens noch Ruhe herrschen soll, lässt Hoffnung aufkeimen. Wir wollen es probieren!
Die Nacht: Sternenhimmel bis 5.00 Uhr, Frühstück 7.00Uhr,
Der weitere Plan: Auffahrt mit Seilbahn auf 2600m, dann Querung zur Radeckscharte auf 2872m, geht der kleine Ankogel?
Die Realität, Nebelsuppe an der Bergstation, Nullsicht, wir probieren es dennoch, mit GPS geht es auf dem teils aperen Sommerweg im Blindflug zur Scharte, der Sturm an der Scharte ist auszuhalten, die Einfahrt bockhart aber griffig 100Hm Abrutschen bevor die ersten Schwünge die restlichen 1600Hm Abfahrt einleiten, im Anlauftal immer wieder starke Fallwinde die einem Sicht und Atem nehmen. Nach einer Bachquerung wird es im Wald endlich ruhiger. Eine abenteuerliche Tour liegt hinter uns, obwohl wir erst wenige Stunden unterwegs sind kommt es uns vor wie ein langer und ausgefüllter Tag. Mit der Tauernschleuse fahren wir zurück nach Mallnitz, die Zeit wird noch für Einkehr und Wellnessprogramm genützt.

Rosenmontag,

20cm Neuschnee über Nacht!, Perfekt! Wir starten von der Stockerhütte 1300m auf der ungeräumten Straße zur Jamnighütte, Stefans Gruppe zweigt zur Romatenspitze 2696m ab, die sie bis auf wenige Meter besteigen können ohne dem Wind allzusehr ausgesetzt zu sein. Tinas und Sepps Gruppen gehen zum Mallnitzer Tauern sprich zur Hagener Hütte 2448m. Während des nebligen Aufstiegs reißt es immer wieder auf und zieht in Sekundenschnelle auch wieder zu. Oben am Mallnitzer Tauern „wachelt“ es so wie es halt stürmt wenn man mitten in der Fönwalze steckt die uns von unseren Bergen zu Hause immer wieder so beeindruckt. Kostenloses Gesichtspeeling inklusive!
Wir finden im Winterraum der Hütte Schutz vor dem Sturm, Nach kurzer Stärkung geht’s es wieder hinaus in den Sturm diesmal gegen die Windrichtung nach Süden, die besser werdende Sicht lässt unbeschwertes Schwingen ins Tal zu. In der Stockerhütte am Parkplatz kehren wir gemütlich ein und wärmen uns auf.

Faschingssdienstag,

Wieder soll es eine Tour im Gasteinertal sein, mit Abstand zur Föhnwalze aber möglichst in der Sonne.
Mit dem Dorfer Himmel sprich Tagkopf finden wir diese Tour, von Unterberg 860m geht’s es über ideale freie Hänge hinauf zur Kokaseralm und zum Tagkopf 2065m, dann Abfahrt in die Scharte und Aufstieg zur Mooseckhöhe 2129m. Während am Tagkopf der Wind noch beschaulich „pfeift“ legt er an der Mooseckhöhe wieder derart zu das nur noch breitbeinig ein Weiterkommen möglich ist und Sonnenbrillen einfach vom Gesicht gerissen werden. In einer Wächte finden wir Schutz und schon geht’s hinunter durch superschöne Pulverschneehänge und zur Einkehr im schönen Unterbergerwirt, in dem wir die Tage Revue passieren lassen und uns über vier schöne erlebnisreiche Faschingsskitouren erfreuen.

Fotos: Karin Geierstanger, Stefan Stadler, Tobi Dillinger, Norbert Zollhauser

 

Faschingsdienstagtour Dodn Mo

Faschingsdienstag - Traditionstour auf den "Toten Mann"

09.02.2016

Der Hl. Petrus hatte Einsehen mit den Mitgliedern des Alpenvereins Teisendorf. Bei noch schönem Wetter gingen die 46 Teilnehmer um 8.45 Uhr vom Wanderparkplatz Schwarzeck weg. Bei der Tank- und Stärkungspause auf dem Gipfel war eine sehr gute Sicht zu den um umliegenden Berchtesgadener Bergen. Ein Teil der Teilnehmer wanderte über den Soleleitungsweg, wo sich alle zum Mittagessen im Gasthaus Söldenköpfl trafen. Hier stärkten sie sich bei guten Essen (Knödeldurchmesser 9 cm), Kaffee und Kuchen. Nach angeregter Unterhaltung und bereits einsetzendem Wind ging es wieder über den Soleleitungsweg zurück zu den Autos.
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