Jungmannschaftsausflug ins Wallis

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Am Samstag, den 08.08.2022 war um 6:00 Uhr morgens Treffpunkt beim Schwimmbadparkplatz in Siegsdorf: es ging auf in die Schweiz, genauer ins Wallis, zum Hochtouren gehen.
Bereits während der Fahrt über namhafte Passstraßen wie den Furkapass staunten wir über die beeindruckende Berglandschaft: massive Bergformationen mit kleinen Gletscherüberreste und zahlreichen Bergbächen haben wir in dieser Vielzahl bisher noch nicht gesehen.
Am Campingplatz in Visp angekommen, wurden zunächst die Zelte aufgebaut und anschließend über mögliche Touren in den kommenden Tagen beratschlagt.
So stand am Sonntag zunächst eine kleine Bergtour aufs Augstborghorn zum Akklimatisieren an oder alternativ verschiedene Kletterrouten im nahegelegenem Klettergebiet.
Am Montag fuhren wir dann gemeinsam mit der Jugendgruppe der Alpenvereinssektion Trostberg ins Zinaltal und stiegen auf knapp 2800m auf. Dort biwakierten wir und starteten am nächsten Tag um 3:30 Uhr unsere Tour auf das 4150m hohe Bishorn. Die letzten knapp 900hm mussten dabei über einen Gletscher bewältigt werden. Jedoch stellte einzig die ungewohnt dünne Luft eine Herausforderung dar. Ansonsten waren auf dem schneearmen Gletscher alle Spalten sichtbar und die Witterungsbedingungen mit Sonnenschein und wenig Wind nahezu perfekt. So erreichten alle 13 Teilnehmer den Gipfel, für einige der erste Viertausender. Der darauffolgende lange Abstieg war mühsam, beflügelt von dem Gipfelerfolg aber kein Problem.
Am Mittwoch legten wir einen entspannten Kletter bzw. Badetag ein. Für Abends waren Gewitter angekündigt, sodass wir die nächste Hochtour erst am Donnerstag starteten.  Hier waren wir wieder gemeinsam mit den Trostbergern unterwegs, dieses Mal im Saastal. Die Gegebenheiten vor Ort ermöglichten, dass wir drei Gruppen bildeten: ein Teil kletterte über den Rotgrat auf die Weissmies, ein anderer Teil bestieg über den Holaubgrat das Allalinhorn und eine weitere Gruppe suchte über einen weiten Gletscher den Weg auf das Strahlhorn.  Alle Gruppen erreichten am Freitagmorgen den jeweiligen Gipfel und haben damit einen weiteren Viertausender bestiegen.  Zur Feier des Tages wurde daher am Abend auch gegrillt und es gab nicht wie sonst häufig Nudeln.
Da auch Samstag und Sonntag das Wetter mitspielte, wurde dies noch für eine weitere Hochtour genutzt,  von der Täschalp ging es entweder auf das Rimpfischhorn oder auf den Alphubel.  Eine herrliche Aussicht auf das Matterhorn, die Monte-Rosa-Gruppe sowie den Mont-Blanc waren Lohn für die Anstrengungen des Aufstiegs.  Nach einem langen Abstieg stand am Sonntagabend schließlich noch die Heimreise an. Müde, aber sehr zufrieden und dankbar für die vielen Erlebnisse und Eindrücke kamen wir in der Nacht zum Montag zu Hause an.

Bericht: Lena Bächle

Fotos: Severin Schillinger