Archiv 2020 jdav

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Jugendausflug ins Maltatal

Spontan wurde zu Wochenbeginn abgefragt, wer Zeit und Lust hätte, den im Juli ausgefallenen Wochenendausflug ins Maltatal nachzuholen. Da das Wetter gut angekündigt war und auch der Hüttenwirt auf der Gießener-Hütte noch genügend Plätze im Lager frei hatte, ging es auch schon am Freitagnachmittag für acht Jugendliche nach der Arbeit/Uni los. Als erstes Hindernis stellte es sich dann heraus, einen Wanderparkplatz im Gössgraben des Maltatals zu finden. Denn die eigentlich befahrbare Straße zum Stausee war gesperrt, weshalb weniger Plätze als sonst im beliebten Wandergebiet zur Verfügung standen. Gekonnt wurde aber schließlich rückwärts in den Straßengraben einrangiert, wo der Bus erstmal sicher geparkt war. Gegen 17:00 Uhr hatten dann alle die Wanderschuhe geschnürt und gut gelaunt -am nächsten Tag im Abstieg wurde sie verflucht- ging es zunächst die Teerstraße bis zum Stausee und dann über kleine, verwurzelte Waldwege zur Gießener Hütte. Trotz der späten Ankunftszeit, ca. 19 Uhr, gab es für uns noch ein warmes Abendessen. Der verdiente Radler entpuppte sich dann allerdings als Überraschung…dem Wirt ist die Limo ausgegangen, also hat er das Bier einfach mit Apfelschorle gemischt. Das neue Mischgetränk schmeckt mehr wie ein Apfelmost, weshalb im Folgenden auf Bier umgestiegen wurde. Doch mehr als eines war an diesem Abend nicht drin, damit man pünktlich zur Hüttenruhe im Bett war, schließlich stand am nächsten Tag eine ordentliche Tour auf dem Plan. Und so klingelte auch schon um 6.00 Uhr morgens der Wecker. Gestärkt durch ein kurzes Frühstück wurde dann der Gipfel der Hochalmspitze, 3360 m in Angriff genommen. Der Weg dahin stieg dabei bis zur Lasaacher-Winkelscharte gemächlich an, bevor man am Detmolder-Grat über Blockgelände klettern musste und man dabei nicht das Gleichgewicht verlieren durfte. Bald wurde dann auch schon das Gipfelkreuz gesichtet, doch davor galt es noch die letzten ca. 300 hm über einen Klettersteig zu bewältigen. Dieser stellte aber für die größtenteils klettererfahrenen Teilnehmer keine allzu großen Herausforderungen dar. Die mitgetragene Gipfelbrotzeit schmeckte bei traumhaftem Rundumblick und Sonnenschein doppelt lecker, sodass man die Pause gerne noch etwas ausgedehnt hätte. Aber es wartete ja noch ein langer Abstieg bis zum Parkplatz, der dann als bald begonnen wurde. Die Stimmung der Teilnehmer war dabei bestens … die einen freuten sich über ihren ersten Dreitausender, die anderen genossen das tolle alpine Erlebnis. Dieses konnte dann jedoch nicht wie üblich mit Kaffee, Kuchen und einem Radler gefeiert werden, da der Hütte bis zum Nachmittag auch der Kuchen ausgegangen ist. Das steigert nicht gerade die Vorfreude darauf, die letzten fünf Kilometer die Teerstraße vom Stausee runterzugehen, doch letztlich blieb nichts anderes übrig und auch diese Strecke konnte von allen ohne größere konditionelle Probleme gemeistert werden. Als man dann gegen 18:00 Uhr den Bus erreichte, stellte man zum Erstaunen fest, dass Kühe den Bus eingeparkt/belagert hatten. Aber durch Hupen konnten sie vertrieben werden und auch aus der Parklücke kamen wir im zweiten Versuch raus. So erreichten wir dann ca. eine halbe Stunde später mit dem Auto unser Nachtquartier, die Gmündner Hütte. Zu unserem Leid war auch hier den Wirten die Verpflegung ausgegangen, sodass es für uns nur noch Leberkas mit Kartoffelpüree und Spiegelei gab. Doch der Hunger nach der Bergtour war groß, weshalb es allen bestens schmeckte. Und ein Topfenstrudel als Nachspeise sowie zahlreiche Biere und eine Runde Zirbenschnaps (den besten jemals getrunkenen) ließen den tollen, erlebnisreichen Tag ausklingen. Der gemütliche Abend fiel dabei sogar so lange aus, dass man die Wirtsleute übertrumpfe und erst nach ihnen schlafen ging. Dennoch saßen am nächsten Morgen alle pünktlich um 7:30 Uhr beim Frühstück (und man merkte keine Auswirkungen des Vorabends), um für die anstehenden Boulder- und Kletterrouten im Maltatal Energie zu tanken. Das Klettern und Bouldern stellte eine gute Ergänzung zur Vortagestour dar und wir hätten gerne noch länger im Klettergarten Kreuzwand verweilt, aber ein Regenguß gegen 14:00 Uhr führte zu einem schnelleren Rückzug als erwünscht. Insgesamt fuhren wir am Ende aber zufrieden und dankbar, dass wir so spontan ein solch tolles Wochenende außerhalb der gewohnten Umgebung verbringen konnten, heim. Von den gesammelten Erfahrungen können wir die nächste Zeit zehren und machen die anstehenden Arbeits/Schultage etwas erträglicher. Und wer weiß, vielleicht ist es ja in diesem Herbst noch möglich weitere, geniale spontane Touren zu unternehmen. Teilnehmer*innen werden sich sicherlich finden…

Bericht: Lena Bächle
Fotos: Severin Schillinger


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Bergtour der Jugend auf das Sonntagshorn

Am Samstag, den 04.07.2020 machten wir unsere erste gemeinsame Bergtour in den „Corona – Zeiten“,  auf das Sonntagshorn. Um 8 Uhr starteten wir beim Holzknechtmuseum in Ruhpolding. Der Weg führte durch das Kraxenbachtal, dabei musste des Öfteren der Bach überquert werden. Danach stiegen wir über den mittleren Kraxenbach und den Westgrat auf den Gipfel, dabei waren absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit im brüchigen 1er und 2er Gelände gefordert.

Der Abstieg erfolgte über den leichteren hinteren Kraxenbach, dabei ging es rasant über die Sandreisen hinunter. Nach einer kurzen Abkühlung in einer der vielen Gumpen gab es Kaffee und Kuchen an der Schwarzachenalm. Insgesamt waren es 8 Teilnehmer*innen.

Bericht und Fotos: Severin Schillinger


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Skifahren Saalbach

Am Samstag den 29.02.2020 startete unsere DAV-Jugendgruppe einen Skiausflug nach Saalbach-Hinterglemm. Los ging es um 7 Uhr am Parkplatz in Teisendorf und mit dem Bus und einem weiteren Auto fuhren wir Richtung Leogang. Dort angekommen ging es direkt auf die Piste und bei teilweise bewölkten Wetter und guten Pistenverhältnissen starteten wir unseren Skitag. Einige genossen die Abfahrten abseits der Pisten nicht ganz so sehr wie Andere, jedoch sind schlussendlich alle gut beim gemeinsamen Mittagessen angekommen. Danach ging es wieder ab auf die Piste und trotz einiger Stürze sind alle 11 Teilnehmer wieder wohlbehalten unten angekommen. Alles in allem hatten wir einen lustigen, aber anstrengenden Tag.


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Skitour Reifelberg (1883m)

Am Samstag den 08.02.2020 ging es diesmal zu viert ins Heutal. Das Wetter war traumhaft und so waren wir offenbar nicht die einzigen die es an diesem Tag in die Berge zog. Daher entschieden wir uns nach dem gemütlichen Aufstieg zur Hochalm für den Reifelberg, wo deutlich weniger Trubel herrschte als am benachbartem Sonntagshorn. Nach kurzer Teepause ging es dann weiter Richtung Gipfel. Die Sonnenbrille war bereits im Einsatz und selbst im T-Shirt kahm man etwas ins Schwitzen. Die ca. 1000hm waren schließlich schneller geschafft als gedacht und nach der Gipfelbrotzeit ging es an die Abfahrt. Der schon etwas schwere Schnee machte auch die Abfahrt nochmals anstrengend, und so kahmen wir ein bisschen erschöpft wieder am Parkplatz an. Abschließend machten wir noch einen Abstecher in die Angerer Pizzeria.

Bericht & Fotos: Jakob Kirchleitner, Quirin Kirchleitner


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Jugendgruppe Skifahren/Freeriden Leogang

Diesmal ging es am 18.01.2020 mit der Jugendgruppe zum Skifahren in den Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn. Zu sechst starteten wir am Samstag um 7 Uhr mit dem Vereinsbus Richtung Schnee, schließlich wollten wir die ersten Spuren in den frischen Schnee ziehen. Zu schneien hatte es noch nicht aufgehört, was auch den ganzen Tag so bleiben sollte. Doch das senkte die Moral nur wenig. Sobald der erste Schwung im Powder gemacht war, waren uns einig das das Aufstehen es wert war.
Schon nach den ersten Abfahrten machten wir uns mit den Bretteln auf den Weg nach Fieberbrunn wo der Schnee noch ein bisschen besser war. Mittags kehrten wir auf eine stärkende Gulasch-/Fridatten- suppe ein. Nach einigen weiteren Abfahrten ging es dann auch schon wieder zurück nach Leogang und pünktlich mit den letzten Bergfahrten kamen wir wieder zurück zum Vereinsbus.
Bericht & Fotos: Jakob Kirchleitner, Quirin Kirchleitner


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Die Kindergruppe entdeckt den Zauberwald
Am 11. Januar fand unsere erste gemeinsame Aktion im neuen Jahr 2020 statt. Wir
wollten zum Rodeln an den Hintersee in die Ramsau. Nachdem der Schnee uns verlassen
hat – oder gar nicht erst aufgetaucht ist – gingen wir kurzerhand zu Fuß durch den
Zauberwald.
Zu Beginn erfuhren wir durch eine Geschichte die Entstehung vom Hintersee und dem
Zauberwald. Danach ging´s hinein in die Felsbrocken-Landschaft, wo es viel zu entdecken
gab: Tierspuren im Schnee, Eiszapfen, Spiel- und Klettergelegenheiten – und natürlich
viele Felsbrocken. Wir spielten Tannenzapfen-Boccia, mussten eine vereiste Strecke
bewältigen und probierten aus, wieviele Kinder auf einem schatzkistegroßen Stein stehen
können, und worauf wir achten müssen damit auch alle ihren Platz dort finden.
Nach einer Brotzeit vergrößerte sich unserer Gruppe: Schneemann Olaf ist zu uns
gestoßen! Von den Kindern erbaut begleitete er uns bis zum Parkplatz, wo wir ihn bei
einem weiteren Schneemann zurück ließen. Mit den Worten “Tschüß Olaf, nächsten
Winter bauen wir dich wieder” verabschiedeten wir uns aus dem Zauberwald.

Bericht & Fotos: Katrin Fritzenwenger, Bettina Köllerer