Archiv 2020

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Klettern im Gosaukamm vom 03. bis 06. Sept. 2020.

Es hängen Wolken am Himmel. Nach nicht mal einer Stunde Zustieg steht die Hofpürgelhütte vor uns. Die Sonne kämpft für uns hartnäckig und wird die Wolken bald auflösen.
Wir lassen uns auf dem Weg zum Einstieg Zeit – denn es braucht ebenso noch Zeit um nach den Regen der letzten Tagen den Fels zu trocknen. Die Kletterei am luftigen Nordwestgrat ist nicht schwierig. Aber mit jedem Meter wird es imposanter: Direkt neben dem linken Schuh bricht die Ostwand der vorderen Kopfwand senkrecht bis zum grün schimmernden Gosausee ab. Geil! Auf der anderen Seite des Sees, türmt sich das Massiv des Dachstein mit seinen weißen Gletschern auf. Die Sonne lacht in unsere Gesichter.
Der Mond ist noch fast voll und beleuchtet in der sternenklaren Nacht unser nächstes Ziel: Die Bischofsmütze.
Der Josef hat für die Sektion an der Hofpürglhütte etwas repariert und sucht für die kommenden Tage einen Kletterpartner. Da wir zu dritt sind, passt das genau! Der Hubert schließt sich mit ihm zu einer Seilschaft zusammen. Die zwei haben sich viel zu erzählen. Kletterer verstehen sich eben; auch wenn sie sich nicht kennen. Wie eine Herde Almkühe, die durchgehend ein Konzert mit ihren Kuhglocken geben, hört man die zwei ununterbrochen Reden. Für mich als Tourenleiter ein leichtes Spiel: Die zwei gehen nicht verloren! Wir haben am Südostgrat des vorderen Großwandeck nochmal einen Traumtag. Nur die Sonne übertreibt es ein wenig und färbt ein paar Hautflecken rot.
Es hängen Wolken am Himmel. Wir lassen die Hofpürglhütte hinter uns. Bald wird es zu regnen beginnen.

Tourenleitung, Fotos und Bericht: Stefan Stadler


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Klettern am Salbit ; 11.-16. Juli 2020

Wunderschön! Komm mal um die Ecke, dann siehst Du etwas noch schöneres! Gewaltig!

Die filigrane Gipfelnadel ist in Bergsteigerkreisen ein unvergleichliches Fotomotiv. Den Südgrat muss man sich so vorstellen, dass zig dieser Gipfelnadeln übereinandergestapelt sind. Es geht links um die Kante kurz bergab. In der Scharte balanciert man sehr luftig über ein paar Zacken. Dann denn rechten Fuß mit einem weitem Spreizschritt gegen die Nadel pressen. Der Oberkörper beugt sich wieder rüber zur Kante, die Hände greifen den nächsten Riss. Und so weiter und so fort. Am Salbit ist das Klettern dreidimensional. Jeder Klettermeter macht Spaß! Jeder Griff ist da wo er hingehört, es findet sich immer ein Tritt. Jede der 15 Seillängen ist spannend. Ein Traum!

In der Salbithütte waren wir, trotz Corona-Maßnahmen bestens untergebracht. Zum Frühstück gab es zum üblichen Buffet einen frisch gebackenen Hefezopf. Es schmeckt wie zu Hause bei Oma. Jeder Gang des Abendessens wurde in der Hütte frisch gekocht – unheimlich lecker!

Beim Hüttenzustieg war der Salbitschijen, der im Volksmund kurz als Salbit bezeichnet wird, noch im Nebel verhüllt. Am Morgen wendet sich das Blatt und die Silhouette der zackigen Urner Granitberge waren mit leuchtendem Morgenrot hinterlegt. Doch das wussten nicht nur wir zu schätzen und deshalb gab es an diesem schönen Tag Stau am Südgrat. Doch auf den bequemen Podesten in der Sonne zu sitzen ist nun wirklich nicht schlimm. Zumal man vom Südgrat den nochmal deutlich imposanteren Westgrat bestaunen kann.

Die folgenden Tage lassen wir es ein wenig ruhiger angehen. Auch täglich am Abend angekündigte Schauer zwingen uns dazu. Aber wir hatten ja schon unsere Traumroute geklettert und dann nimmt man das sehr gelassen. Schließlich wurde das Wetter ganz schlecht und im dichtem Nebel bei Dauerregen verabschieden wir uns von den Schweizer Bergen. Auf Wiedersehen. Wir meinen es ernst!

Tourenleitung, Fotos und Bericht: Stefan Stadler


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Grundkurs Eis auf der Oberwalder Hütte ; 20.-23. August 2020

Ich bin mir nicht so ganz sicher? Hatten meine Teilnehmer beim diesjährigen Grundkurs Eis weniger gewusst, was an diesen vier Tage passiert. Oder wusste ich noch weniger wie der Kurs in der reizvollen Großglocknergruppe genau ablaufen wird? Die sechs jungen, motivierten Leute übten zur Vorbereitung nicht nur die Knoten, sondern hatten sich auch im Internet über die Hütte informiert: Leider sei der Wirt so kalt wie die Hütte. An der Hütte angekommen wurden wir freundlich empfangen. Wir waren uns sicher, das kann nicht der Wirt sein. Das Essen war sehr gut und am Abend war es schön warm in der Hütte – irgendwas stimmt hier nicht. Doch die Lösung war schnell klar, die schöne Hütte hatte einen neuen Pächter. Ich war schon lange nicht mehr und noch nie im Sommer im Gebiet über der Pasterze unterwegs. Wie könnte ich den Kurs hier organisieren? Doch mit ein bisschen suchen und zugegeben auch ein wenig Glück, haben wir für alle Ausbildungsthemen gutes Gelände gefunden:
– Für die Bremsübungen einen auslaufenden Firnhang.
– Eine kurze, steile Blankeisstelle, um verschiedene Steigeisentechniken zu trainieren.
– Der Nordhang unter dem Schneewinkelkopf bot sich an, um die Sicherungstechnik des laufenden Seiles zu üben.
– Für die Spaltenbergung fand ich eine tiefe Randkluft. In einer richtig fiese Firnkante verklemmt sich hier immer ordentlich das Seil. Das wusste ich vor dem Kurs natürlich nicht.
Natürlich will ich in so einem Kurs die Vereinsmitglieder für Hochtouren begeistern. Doch diesmal hatte ich das Gefühl, dass ich ständig von irgendwelchen grausigen Unfällen erzählt habe. Es gab sogar gleich am ersten Tag auf einem harmlos erscheinenden Gletscher einen völlig unerwarteten, kleinen Spaltensturz. Doch die Sechs konnte das alles anscheinend nicht abschrecken. Sie haben sich beim Abstieg von der Hütte für ihre erste selbständige Hochtour verabredet. Zwei Wochen später sah ich Fotos in den sozialen Netzwerken, mit Teilnehmern vom Kurs neben dem Gipfelkreuz des Zuckerhütl. So etwas nach der Tour mitzubekommen, ist das schönste was einem ehrenamtlichen Kursleiter passieren kann. Das konnte ich vor dem Kurs natürlich nicht wissen und ist auch sicher nicht planbar. Aber so ist dieses Amt eine echte Ehre!

Tourenleitung, Fotos und Bericht: Stefan Stadler


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16 Bergsteiger der Alpenvereinssektion Teisendorf erleben vier Traumtage in den Dolomiten.

War vor dem Aufbruch bei einigen Teilnehmern noch Unsicherheit ob der Coronapandemie, so verflogen diese Gefühle schnell dank des blauen Himmels am frühen Morgen des 23. August bei der
Anfahrt durch das Inntal ins Pustertal und von dort nach Pedratsches im Gadertal. Mit Guide Heini  und Michael waren Doris, Kathi, Sepp, Maria, Anneliese, Petra, Christl, Heidi, Mirjam, Albert, Marianne, Zimbo, Markus und Hubert aufgebrochen.
Das Ziel am ersten Tag war der Kreuzkofel in der Fanesgruppe mit Übernachtung auf der Ücia dles Muntagnoles. Die Mutigeren nahmen den Weg über den Kreuzkofelsteig mit Ausgangspunkt Costalta
und die Vernünftigen stiegen vom Ausgangspunkt Rü de Feria über das Val Medesc und die Medescscharte auf. Fast zufällig trafen sich die Gruppen zur gleichen Zeit auf der Kreuzkofelscharte, wo noch ein einfacher Aufstieg auf den 2907 m hohen Kreuzkofel auf uns wartete. Die Zeit war bereits fortgeschritten und der anfangs blaue Himmel verdunkelte sich mit grauen Wolken. Der Weg über die schier endlose Weite des Fanes Plateaus zur Hütte war mit knapp zwei Stunden angegeben.  Auf halbem Weg öffneten sich die voll beladenen Wolken und heftiger Regen mit Graupel begleitete uns bis dahin. Wir mit Wasser gefüllten Schuhen wurden staunend von der Hüttenwirtin Sonja empfangen. Das Haus , fein und herzlich, gehörte uns allein. Bald legte sich die Aufregung, als unsere nassen Sachen im Wäschetrockner landeten. Das Abendessen bekamen wir auf der Fanes Hütte, wo Petra, Anneliese und Michael übernachteten, da nicht alle auf der Montagnoles Platz hatten. Auf der Fanes Hütte wurden wir bestens freundlich bewirtet. Seniorchef Max bot Mirjam an, sie am nächsten Morgen nach Vigil zu fahren, da sich ihre Schuhe vollkommen aufgelöst hatten und ein weiter gehen nicht mehr möglich war. Neffe David fuhr uns mit seinem Jeep von der Fanes zurück zur Montagnoles und besorgte uns einen Fernseher, wo wir noch happy den Bayernsieg feiern konnten. Ein langer, erlebnisreicher Tag ging zu Ende.

Am Morgen des zweiten Tages strahlender Sonnenschein und ein traumhaftes Bergpanorama. Unser Ziel war die Passhöhe Falzarego mit Übersteigung des Lagazuoi. Der Alta Via Dolomiti führte uns über das Limojoch   zur Forcela dl Lech auf 2486 m. Von dort öffnete sich ein gewaltiger Blick hinunter zum Le de Lagacio. Der Weg hinunter war unschwierig. Am See war eine Ruhepause mit Blick auf die gewaltigen Wänden der Pia Dl Lech, der Cima Scontoni und Piza Süd, dem Hauptgipfel der Fanes mit 2980 m angesagt. Nach fast 6 Std. Gehzeit waren wir an der herrlich gelegenen Hütte auf dem Lagazuoi angelangt. Nach einem guten Capuccino gings auf den 2762 m hohen Lagazuoi Gipfel. Leider zog überraschend ein Schauer über den Berg und entmutigte einige, den mit Seilen teilweise gesicherten Jägersteig abzusteigen. Inzwischen war Mirjam mit neuen Meindlschuhen wieder zu uns gestoßen, begleitet von Mama Doris, die auch unsere Autos vom Ausgangsort zum Pass mitnahmen. Wieder blauer Himmel bescherte uns einen eindrucksvollen Abstieg über den unschwierigen Klettersteig zum Rifugio Col Gallina, wo wir nächtigten. Den späten Gewitterschauer, der die Bergspitzen weiß überzuckerte, erlebten wir dieses mal bei Rotwein und einem guten Essen.

Am dritten Tag wieder strahlend blauer Himmel und kühl mit dünnem Eis auf den Wasserpfützen.
Michael wählte mit 6 Bergsteiger den kurzen, aber knackigen Klettersteig zum Monte Averau mit 2649 m Höhe. Die übrigen Teilnehmer bestiegen mit Heini den einsamen Corda Negro mit 2518 m . Eine kurze II-er Stelle weist den großen Ansturm an Bergwanderer ab, der sich zu dieser Jahreszeit am Falzarego Pass trifft. Ein großartiger Ausblick über die gesamten Dolomiten belohnte unsere Mühen. Zur Mittagszeit waren wir wieder am Ausgangspunkt. Jetzt hieß es umpacken und sich vorbereiten für den nachmittäglichen Aufstieg zur Utia Pisciadu. Nach einer knappen Autostunde waren wir auf dem Grödner Joch, unserer Ausgangspunkt für den Hüttenanstieg. Michael und Markus stiegen bereits vorher aus und wählten den Anstieg über den Pisciadu Klettersteig. Mit fast 500 m Wandhöhe ein Erlebnis für den versierten Klettersteiggeher. Wir wählten den Normalzustieg zur 2585 m hoch gelegenen Hütte. Dieser führt durch eine steile Scharte, die aber gut seilversichert ist und uns keine Schwierigkeit bereitete, sieht man von vielen Berggehern ab, die am Nachmittag absteigen. Auf der Hütte wurden wir sehr freundlich von den Wirtsleut Renato und Elvira Costa mit Sohn und Tochter empfangen und für den anstrengenden Tag mit bester Bewirtung belohnt.

Am vierten Tag war unser Ziel der 2985 m hohe Pisciadu. Anfangs auf dem Dolomiten Höhenweg, vorbei am tiefblauen Pisciadusee, dann über eine seilversicherte Steilstufe zum Bergfuß. Wir  waren alle gefangen von den beeindruckenden Felswänden der umliegenden Gipfel. Nun ging es über gut begehbare Stufen mit gutem Fels in gut einer Stunde zum Gipfel. Wir genossen nochmals den herrlichen Ausblick, bevor wir uns an den nicht für alle leichten Abstieg zurück zur Hütte machten. Noch eine kurze Stärkung, ein herzlicher Abschied von den Wirtsleut und dann über eine teils seilgesicherte, steile Wandstufe hinunter in das Mittagstal. Eingerahmt durch senkrecht aufsteigende Türme führt dieser Weg hinunter nach Colfosco, wo wir uns beim schön gelegenen Restaurant Mesoles mit einem kühlen Bier oder einem Capuccino  für die Heimfahrt stärkten.

Eine herrliche Tour in einer prima Gemeinschaft mit dem Wunsch, hier wieder eine Tour zu planen, ging leider zu Ende.  


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Benvenuti a Sappada!

“Cima, Forcella, Val, Monte, Malga, Alpe, Lagho, Passo”, Wörter die einem Bergsteiger Abenteuer in grandioser Umgebung versprechen.

In Kombination mit ” …uno mezzo litro Vino Rosso al a casa…” oder ” …due grande Cappucino,prego…” erlebt der Bergsteiger die schönsten Seiten die das Bergsteigerleben bieten kann.

Sappada, südlich des Karnischen Hauptkammes in der Region Venetien, gleich hinterm Kreuzbergpass “Passo Monte Croze” bei Sexten gelegen verspricht diese Kombination nicht nur, sondern erfüllt sie voll und ganz, wenn, ja wenn, man sich darauf einlässt.

Wir Faschingsskitourengeher konnten mit Roteck, Demut, Porze, Hochspitzl, Tilliacher Joch, halt! falsch! ich meinte mit Cresta Palombino, Monte Palombino, Monte Vancomun, La Muta, Chiastelin, Creton di Tul, Fuorcla Dignas, Forcella Rinsen, verschiedene klassische Tourenziele rund um Sappada besteigen. Die Schneeverhältnisse waren teilweise super, teilweise aber auch fordernd, das Wetter drei Tage aber bestechend schön, und auch beim Fasching in Sappada, der “Plodner Wossnocht” wurde ausgiebig mitgefeiert.

Wir kommen wieder!

Ciao Sappada, torneremo!

Fotos: Stefan Stadler, Georg Eckart, Gi Schneider


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Soleleitungsweg
Kind-Kegel-Kraxe- Gruppe

Vom Winter in den Frühling! Bei der letzten Unternehmung der KKK herrschten winterliche Verhältnisse, doch heute am 17. Februar frühlingshafte Temperaturen.
Vom Berggasthof Zipfhäusl in der Ramsau starteten 10 Familien über Gerstreit zum Söldenkpöfl.
Mit schieben, tragen, selber gehen schlängelte sich unser langer Familienzug den flachen Weg entlang.
Der alte Stollen, Felsblöcke, Brücken und Wassertröge sorgten für Ablenkung und Motivation für den insgesamt 12 km langen Weg.
Nach unserer Einkehr am Söldenköpfl begleiteten uns die letzten Sonnenstrahlen für diesen Tag zurück zum Auto.

Bericht Enzinger Sepp


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Aschenfirn:

Bei Sonnenaufgang erreichen wir die Talstation, wo gerade die ersten Händler ihre Stände aufbauen. Am Horizont steigt dunkler Rauch aus dem Krater in den ansonsten blau strahlenden Himmel auf. Vorbei an satt grünen Pinien beginnen wir den Aufstieg und Schritt für Schritt finden wir langsam unseren Rhythmus. Oberhalb der letzten Skilifte überwinden wir eine Geländekante, von wo an der Wind unsere Jacken flattern lässt. Für einen Schluck warmen Tee finden wir ein gemütliches Plätzchen hinter einem erstarrten Lavabrocken. Alte Skispuren sind verblasen und es finden sich immer wieder dicke Ascheablagerungen in den Vertiefungen. Der Wind flaut zum Glück nochmal ein bisschen ab und wir gehen zielstrebig der qualmenden Gipfelpyramide entgegen. Der letzte Abschnitt ist eisig, so errichten wir ein Skidepot und gehen mit Steigeisen an den Schuhen kontinuierlich weiter. Nur auf den letzten Metern zum Gipfelkrater, der bis an die Oberkante mit Rauch gefüllt ist, wird der Wind extrem. Die andere Seite des Kraters verläuft sich im Qualm, aber jedenfalls sind wir von dessen Ausmaß überwältigt. Die Abfahrt über den hartgepressten Schnee und zuletzt im aschedurchsetzten Firn geht überraschend gut! Natürlich war das heute keine Genussskitour, doch beim Kaffee in der Frühlingssonne sind wir uns einig, dass die Eindrücke dieser Tour auf den Etna überwältigend waren und sehr lange anhalten werden!

Fotos: Reini, Stefan – Tourenleitung und Bericht: Stefan Stadler


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Abfahrtskurs Skitechnik
Eindrücke – Feedback der Teilnehmer

Laura – Christoph
Danke für alles Klaus! Du hast mit uns zwei als blutige Anfänger im Gelände keine leichte Aufgabe gehabt. An richtigesTiefschneefahren oder gar Springen haben wir zwei selbst erst garnicht gedacht. Aber durch deine ruhige Art und deine Geduld hast du uns die nötige Sicherheit gegeben. Naja was soll ma sagen? Am Ende haben wir alles mit großer Begeisterung probiert und wir wollten garnicht mehr aufhören. Du hast uns jetzt richtig “glustig” gemacht und uns gezeigt wie viel Spaß es macht im Gelände zu fahren. Jetzt brauch ma nur noch mehr Schnee und dann heißts üben üben üben. Wir ham ja schließlich noch 40 Jahre Skierfahrung zum nachholen, bis wir so gut fahren wie du! 😜💪🏻❄🎿

Anita
Also für mich war der Kurs auch sehr lehrreich, vor allem super, dass trotz allg Schneemangels doch die Verhältnisse so gut waren, um unterschiedliche Techniken kennenzulernen und mit praktischen Übungen auszuprobieren😏Tag war sehr kurzweilig, unterhaltsam und interessant dank genialem Ausbilder und total netter Gruppe😍

Maria
Hallo Klaus, mir hat der Kurs richtig, richtig Spaß gemacht. Deine Tipps u Hinweise geben Sicherheit und hab ich gut umsetzen können!
Vielen Dank 😁🍀⛷ … und es war eine sehr entspannte, angenehme, Atmosphäre.😎

Hermine
Es war ein rundherum toller Tag.. ich habe gelernt am steilen Berg quer zum Hang stehend 180° in die andere Richtung umzusteigen….hätte nicht gedacht , dass ich mich das mal trauen würde👍🤣echt coolinger!
Noch weniger hab ich geglaubt, dass ich mal umspringen könnte….aber am Ende des Tages bin ich gesprunge …wow.🙃🎿

Andrea
Vielen Dank lieber Klaus . Wie immer hast du beste Arbeit geleistet. Springen werde ich wohl nie, aber runter kommen überall🤣⛷️

Zusammenstellung: Klaus Ober
Fotos: alle Teilnehmer


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Spitzkehren, Spurenanlage und Schweinsbraten auf der Teisendorfer Hütte

Samstag, 01.02.2020,
Treffpunkt 08:30 Uhr an der Talstation der Predigtstuhlbahn: Wir brechen auf zum Skitouren Technikkurs unter dem Motto ‚Spitzkehren, Spurenanlage und Schweinsbraten‘. Weil unsere bunte Truppe von acht Kursteilnehmern sehr vorbildlich und überpünktlich vor Ort war, durften wir mit einer außerplanmäßigen, allerersten Bahn Richtung Teisendorfer Hütte starten.      

Kurz die Rucksäcke abgelegt, ging sie auch schon los: die anspruchsvolle und für uns Anfänger sehr herausfordernde Abfahrt zum Trainingsgelände rund um die Schlegelmulde. Den guten Tipps und der Geduld der Kursleiter Klaus und Armin war es zu verdanken, dass wir trotz einiger Stürze in das batzige Weiß verletzungsfrei unten ankamen.        
Nach kurzer Vorstellungsrunde und theoretischer Einführung wurden die Felle aufgezogen und dann ging es los: das Spitzkehrenmassaker!    
Wie ist es falsch und wie mache ich es richtig? Üben, üben, üben war angesagt! Nach der Mittagspause konnten wir bei frühlingshaften Temperaturen und strahlendem Sonnenschein unser erlerntes Können unter Beweis stellen: Auf 300 Höhenmeter Aufstieg bauten Klaus und Armin so viele Spitzkehren in ihre Aufstiegsspur ein, wie es bei dem wenigen Schnee nur irgendwie möglich war. 
Auf der Hütte angekommen erwartete uns das Hüttenteam mit Kaffee, Kuchen, Weißbier und Terrassen-Lounge – ein Traum! Vor dem Abendessen gab es eine Feedback-Runde – die für die Guides sehr positiv ausfiel – und eine kleine Theorieeinheit zum Thema Rucksack, Material und Co. Und dann wurde aufgetischt: fünf Kilogramm Schweinsbraten, Knödel und Krautsalat, bis alle restlos satt waren. Gemütlich ließen wir den Abend mit einem Spaziergang zum Gipfelkreuz, Gitarrenmusik und dem ein oder anderen Bier ausklingen.        
Am nächsten Morgen war das Wetter um einiges besser als vorher berichtet. Dennoch wollten wir uns wegen einer Unwetterwarnung vor Sturmböen nicht auf die Bahn verlassen und fuhren mitsamt Gepäck ab zur Schlegelmulde. Das technische Wissen vom Vortag wurde vertieft und wir Teilnehmer hatten endlich das Gefühl, dass diese hochkomplexen Spitzkehren doch gar nicht so schwer sind. Mittags kam dann der angekündigte Regen und wir beschlossen einheitlich uns schnellstmöglich auf den Weg ins Tal zu machen. Leider war nicht viel mit Abfahren – nach wenigen hundert Metern mussten wir die Ski an den Rucksack schnallen und zu Fuß weiter absteigen. Aber so ist es nun einmal, bei einer Frühjahrsskitour Anfang Februar.
An dieser Stelle ein herzliches Vergelt‘s Gott im Namen aller Teilnehmer ans Hüttenteam für einen warmen Ofen und einen sauguten Schweinsbraten! Und natürlich an Klaus und Armin für einen sehr lehrreichen und lustigen Kurs, aus dem ein jeder von uns sehr viel nützliches Wissen und Können mitgenommen hat!

Bericht: Kathi Trattler
Bilder: alle Teilnehmer


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Winter gefunden!
Kind-Kegel-Kraxe

Am Sonntag den 20.Januar startete die Kind-Kegel-Kraxe Gruppe ins neue Programm. Die Wanderung zum Frillensee im erhofften winterlichen Look ging voll auf.

Egal ob klein, groß oder größer wir alle genossen die winterliche Umgebung, und keiner störte sich an den immer wiederkehrenden Schneeschauern. Der fast unverspurte und frische Neuschnee auf dem Weg zeichnet unser kunterbuntes Potenzial unserer Gruppe in den Schnee. Von der Bob-und Schlittenkufen-Spur, die Schuhabdrücke in der Größe 24 – 46 und 3×12“ Reifenspuren liesen wir im Schnee zurück.

Mit kurzer Rast am verschneiten Frillensee ging es über die Rodelbahn zurück zum Parkplatz.

Bericht Sepp