Archiv 2021

 
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Bergtour von Weißenbach am Attersee auf den großen Schoberstein, die Brennerin und den Mahdlgupf

 Bei sonnigem Wetter starteten wir am 18.09.2021 zu viert in das wunderschöne Salzkammergut an den Attersee. Bei windigen, zunächst kühlem Wetter ging es einen steilen Waldsteig von Weißenbach auf den Großen Schoberstein. Dort hatten wir einen wunderschönen und einzigartigen Blick auf den Attersee. Von der Sonne geküsst, ging es nach einer kleinen Stärkung weiter Richtung Brennerin. An einem sonnigen Plätzchen am Gipfel haben wir uns mit einer ausgiebigen Brotzeit gestärkt und sind anschließend durch den Waldsteig zurück auf den Mahdlgupf gewandert. Nach einer kurzen Fotopause mit dem Gipfelkreuz ging es anschließend zurück zum Ausgangspunkt.

 Fotos und Bericht: Lisa Wendl


 
 
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Im Banne des Hochkönigs….

….so hieß es in der Tourenankündigung. Der lange Weg sollte von Bischofshofen bis in die Nähe des Ahornsteins gehen. Doch plötzlich waren alle Forststraßen mit Radverbotsschildern zugepflastert. Als Alternative wurde die als St. Veit-MTB-Runde ausgeschilderte Strecke zwischen Mühlbach am Hochkönig und Schwarzach im Pongau gefahren, bietet sie doch die gleichen Aussichten wie die geplante Tour. Mit dem Unterschied, dass nicht nur in zwei Almen eingekehrt, sondern auch das Kloster Kinderalm besucht werden konnte.

Zu viert starteten wir in Mühlbach. Bereits nach 1 ½ Stunden kehrten wir zur ersten Kaffee/Kuchenpause in der Althausalm ein. Weiter gings lange in Richtung Salzachtal bergab, leider in der Gewissheit, alles wieder raufstrampeln zu müssen. Diese zweite 600-Hm-Auffahrt unterbrachen wir mit dem Besuch des Kinderalmklosters. In der Ruheoase des 1588 m hohen Hochglockergipfels war die Mittagsrast angesagt, bevor wir zur Pronebenalm abfuhren. Ein Aussichtsbalkon genau gegenüber dem Hochkönig und der Mandelwand, wie es wohl keinen schöneren gibt. Den Abschluss bildete die 8-km-Abfahrt bis zum Ausgangspunkt. Das Wetterglück war uns hold wie Ihr auf unseren Fotos erkennen könnt.

Tourenleitung, Bericht und Fotos: Alois Herzig


 

Grundkurs Eis auf der Hochstubaihütte

Vom 24. bis 27. Juli 2021.

Für den diesjährigen Grundkurs Eis habe ich eine besondere Hütte ausgewählt. Sie steht auf einem über 3000 m hohen Gipfel und die Gletscher liegen unter ihr: Die Hochstubaihütte.
Doch fast wäre uns dieses Erlebnis verwehrt geblieben. Der Wetterbericht meldete täglich Schauer und Gewitter. Das hat mir schon bevor der Kurs los ging, einiges an Kopfzerbrechen beschert. Ein richtiges Gewitter auf dieser Höhe – das willst du nicht. Doch wir hatten Glück. Nass wurden wir nur bei den Bremsübungen im Firn.
Touren auf dem Wütenkarferner und auch mal eine weitere Tour über den Sattel auf den Sulztalferner bescherten uns verschiedenen Firn und auch Blankeis. Ein recht gutes Gelände für die Ausbildungsthemen. Leider hat sich eine Teilnehmerin verletzt. Wir wünschen ihr auch auf diesem Weg alles, alles Gute.
Genauso hart wie die Bedingungen auf der 3173 Meter hohen Wildkarspitz sind eine Hütte zu bewirtschaften, genauso rau waren die Sprüche des Hüttenwirtes. Doch wir als Bayern sind gut weggekommen. Zum Glück.

Kursleitung, Fotos und Bericht: Stefan Stadler

 

Modus gefunden

Ist es schon 7 Uhr? Frägt uns die Marianna. Wir konnten nicht mehr schlafen und haben schon mal vor der Tür das Wetter gescheckt: Es wird ein schöner Tag! Der Hunger hat uns frühzeitig an den Frühstückstisch gelockt. Ich konnte noch kurz wiedersehen, doch als die anderen zugegriffen haben, nahm ich mir auch das erste Brot. Der Mund ist trocken. Jetzt wäre ein Kaffee recht. Und dann die Frage, ob es schon 7 Uhr sei. Kurz darauf war es 7 Uhr.
Zähne putzen, eincremen, die letzten Sachen in den Rucksack stopfen und runter vor die Tür. Aha, meine Teilnehmer stehen schon fix und fertig da. Ich muss mir noch meine Schuhe binden.
Die wenigen Minuten zum Einstieg wird ein heftiges Tempo vorgelegt. Ich schnaufe und beginne schon leicht zu schwitzen. Was ist hier los? Da war jemand frisch vom Mont Blanc zurück und noch voll im Westalpenmodus. Und er hat die anderen gleich mitgerissen. Schön – die Gruppe hat seinen Modus gefunden. Ich hatte mich für die 5 Tage auf Dolomitenmudus eingestellt.
Die sieben Seillängen am Torre Wund auf grandissimo Fels begeistern uns. Mit einer Abseillänge und dann zu Fuß erreichen wir wieder den Wandfuß. Alle gehen schnurstracks zurück zur Hütte. Aha, Westalpenmodus. Dort wird natürlich das komplette Geraffel in der Tour mitgenommen. Ich muss noch zurück zum Einstieg meinen Rucksack holen.
Wir wechseln zur Cinque Torri Hütte und sind von der Szenerie zwischen und vor allem natürlich auch auf den Türmen begeistert. Mit jeder Seillänge wachsen wir zusammen und finden einen gemeinsamen Modus. Nacheinander erklettern wir: Torre Inglese, Torre Grande West, Torre Romana, Torre Quarta Bassa und Alta, Torre Barancia, Torre Latina, Torre Grande Süd. Originalkommentar: “So gemütlich war es die gesamten zwei Wochen in den Westalpen nie!”

Cinque Torri – Türme sammeln vom 20. bis 24. Aug. 2021.

Tourenleitung, Fotos und Bericht: Stefan Stadle

 

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Rampoldplatte und die Hochsalwand

Am Sonntag, den 25.07.2020, führte ich meine erste Wandertour vom oberen Jenbachtal-Parkplatz auf die Rampoldplatte und auf die Hochsalwand im Mangfallgebirge.
Zeitig um 7:15 ging es gemeinsam vom Treffpunkt in Siegsdorf zu 5. zum Wanderparkplatz im oberen Jenbachtal. Die Tour starteten wir bei trockenem, sonnigen Wetter. Zunächst führte uns der Weg entlang eines Forstweges. Nach kurzem führte ein Steig über einen Wiesenhang hinauf auf die Rampoldalm. Dort genoß das Alm-Schwein gerade sein Mittagessen und wurde mit Sonnencreme von der Sennerin eingeschmiert. Der letzte Hügel führte auf die Rampoldplatte – ein Gipfelkreuz auf einem Wiesenhang. Ein ungewöhnlicher Gipfel war das für die Berchtesgadener Bergfexen, die das felsige Gestein im Berchtesgadener Voralpenland gewöhnt waren ;-).
Ab der Rampoldplatte überquerten wir einen Kamm im mittelschweren Gelände. Der letzte, steile Anstieg auf die Hochsalwand war aufgrund der Unwetter vom Vortag etwas glitschig, wurde von der Gruppe aber souverän gemeistert. Nach einer gemeinsamen Gipfel Brotzeit ging es über einen Rundweg hinunter zur Reindler Alm und über die weiße Wand – einem Waldsteig- zurück ins Jenbachtal.
Trotz vorhergesagtem Regen am Nachmittag, haben wir uns die Belohnung mit Kaffee, Kuchen & Essigknödel auf der Wirtsalm nicht nehmen lassen. Den kurzen Schauer danach konnten wir gut gestärkt verkraften und nach 15 Minuten hatten wir es auch schon zum Ausgangspunkt zurück geschafft.
Bericht: Lisa Wendl

Nachtrag von Georg als Teilnehmer und Vorstand:
Ich freue mich, mit Lisa eine weitere junge Wanderleiterin in unserer Sektion begrüßen zu dürfen. Lisa hat von sich aus ihre ehrenamtliche Mithilfe angeboten und nur so konnten wir sie für die Sektion gewinnen.
Aufgrund unseres weiterhin starken Mitgliederzuwachses brauchen wir noch mehr ehrenamtliche Helfer als Tourenleiter, Trainer, Jugendleiter, … . Scheut Euch nicht uns anzusprechen, denn die „verborgenen Schätze“ in den über 4700 Mitgliedern zu finden ist kaum möglich


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Auf nordseitigen Wegen zum Gipfel der Hinteren Goinger Halt

Nach einer langen Regenwetterperiode, in der die Tour zweimal verschoben werden musste, machten wir uns jetzt, bei schönstem Spätsommer-Wetter mit 11 Teilnehmern auf den Weg ins Griesener-Tal, mit Ziel Hintere Goinger Halt.

Ausgangspunkt war die Griesener Alm, die nach einem Brand vor 1,5 Jahren  derzeit wieder völlig neu aufgebaut wird.

Zunächst geht es  taleinwärts bis kurz vors Stripsenjoch  dann dreht sich der Weg in einem 180 Grad Linksbogen und leitet in den Eggersteig, der in exponierter Wegführung  in die Steinerne Rinne führt. Hier beginnt der luftige aber gut versicherte Steig durch das steile Felsental. Eine gewaltige und wilde Felsenlandschaft umrahmt unseren Aufsteig, der drahtseilversichert und in Kehren nach oben führt. Eine ganze Reihe berühmter und beindruckender Klettergipfel wie Fleischbank oder Predigtstuhl steht uns hier  Spalier. Weiter oben neigt sich das Gelände dann zurück, wird flacher und endet am Ellmauer Tor.

Von hier geht es die restlichen 200 Höhenmeter in nordöstlicher Richtung auf den Gipfel der Hinteren Goinger Halt. Wir genießen die Aussicht an diesem Traumtag, und machen uns nach ausgiebiger Rast konzentriert und vorsichtig auf den Weg zurück ins Tal.

Hans Kern


Keep on Riding

 

Die Teisendorfer MTB Jugend ist wieder im Gelände unterwegs