Mit der Wanderwoche Unterwegs in der Waldheimat

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11 Teilnehmer waren es schließlich, die Jüngste noch keine 60 Jahre und die Älteste über 85 Jahre, die sich auf den Weg nach Krieglach, in die Heimat von Peter Rosegger machten. Schon bei der Anfahrt stiegen wir in der Nähe von Leoben (Sommerparkplatz Niklasdorfgraben) auf den Gipfel der Mugel, einem aussichtsreichen Waldbuckel (1630 m). Danach fuhren wir zu unserem Herberge, dem Hotel Waldheimat der Familie Rothwangel. Die Zimmer waren groß und geräumig. Die Zimmerpreise waren mit 43 Euro Für Übernachtung und Frühstück recht moderat. Warum der Zuschlag für die Halbpension 20 Euro betrug, merkten wir beim Abendessen das reichlich ausfiel und durchaus gehoben Ansprüchen gerecht wurde. Am Folgetag erwanderten wir von der Liftstation über Spital am Semmering das Stuhleck. Nach ca. 900 Hm und gut 2 Stunden Gehzeit erreichten wir bei vereinzelten Schneeflocken den Gipfel und trafen dort, im Alois-Günther-Haus auf den 2. Teil unserer Gruppe, die vom Pfaffensattel aufgestiegen war sich damit knapp 500 Hm erspart hatte. Bei schönstem Wetter trafen wir uns am Montag auf dem Schneealpenhaus (1784 m). Ein Teil von uns hatte den steilen Anstieg über den Karlgrabenweg zum Windberggipfel (1903 m) gewählt und dir restliche Truppe stieg vom Parkplatz Kohlebnerstand direkt zur Hütte auf. Knapp 1300 Höhenmeter bzw. 500 Hm standen am Schluss auf dem Höhenmesser. Am Dienstag gings dann auf die Rax. Während die Einen mit der Seilbahn zum Berggasthof Raxalpe auffuhren und anschließend den Jakobskogel (1736 m) erwanderten, stiegen wir über den Fuchslochsteig auf die Heukuppe (2007 m). Am Gipfel angekommen konnten wir mit dem Fernglas erkennen, wie die Anderen fast gleichzeitig den ca. 5 km entfernten Jakobskogel erreichten. Über den Altenberger Steig wanderten wir dann zurück zum Ausgangspunkt am Parkplatz Gsoller. Am Folgetag gingen wir vom Berggasthof Scheikl über das Graf Meran-Haus auf die Hohe Veitsch (1981 m) und anschließend über den Teufelssteig zur Rotsohlalm, wo wir uns wieder mit den Anderen trafen, die die Alm vom gleichen Parkplatz aus in gut 1,5 Stunden erreicht hatten. Nach ausgiebiger Rast ging es gemeinsam zurück zum Parkplatz. Die Bilder von den flachen Ebenen von Rax, Schneealpe und Veitsch täuschen ein wenig. Alle 3 Berge bieten in Ihren steilen Felsenfluchten auch rassige Anstiege, über Klettersteige bis hin zu extremen alpinen Kletterrouren. Am Donnerstag wanderten wir vom Parkplatz im Wallfahrtsort Frauenberg auf den Gipfel des Rennfelds. Die sommerliche Bewölkung behinderte aber die Aussicht ein wenig. Im Abstieg wählten wir den Weg über den Buchecksattel und den Breitenausersteig zur Jagaalm. Wo wir, natürlich verabredet, auf den Rest der Truppe trafen. Deren Aufstieg war diesmal mit ca. einer halben Stunde recht kurz. Entsprechend lustig klang die Runde als wir schließlich eintrafen. Dies hinderte uns aber nicht daran, ausgiebig das gleiche Fröhlichkeitsniveau anzustreben. Nur das heranziehende Gewitter zwang uns nach ca. 1,5 Stunden schließlich zum Aufbruch. Nachdem wir in den Vortagen ausgiebig unterwegs waren, gönnten wir uns am Freitag einen Kulturtag. Ein Teil der Gruppe besuchte die 3 Rosegger Museen in der Gemeinde Krieglach: den Bauernhof in dem Rosegger geboren wurde, die Waldschule die von ihm initiert worden war und sein Sommerdomizil in Krieglach. Andere besuchten das Pilgerkreuz in Veitsch, das größte begehbare Holzkreuz und besichtigten die Stadt Bruck an der Mur und Einer machte eine Bahnfahrt, die er in dieser Form nicht geplant hatte. Auch Radfahren war möglich. Einige gut ausgeschilderte Radwege luden dazu ein. Ein Problem gab es allerdings, während wir auf den Gipfeln von Mugel, Rennfeld, Stuhleck und auch am Schutzhaus der Schneealpe überall auf Mountainbiker und E-Biker trafen, berichtet Hans unser Radler, dass er auf Forstraßen überall auf Sperrschilder mit entsprechender Strafandrohung getroffen war. Nachdem diese Berge alle mit breiten Forststraßen erschlossen sind, ist es nicht nachvollziehbar warum Fremdenverkehrsorte hier nicht für mehr Klarheit sorgen können.
Bericht Mike
Bilder Katharina, Irmgard, Mike