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Die Historie der Faschingsskitouren! Ein Rückblick!

12.03.2024

Die Tage im Friaul, Malborgetto im Gasthaus La Baita waren nach 20 organisierten Faschingsskitouren nun die letzten aus meiner Hand.
2004 habe ich die Organisation von Alois Herzig übernommen, nur im Coronajahr 2021 konnten wir nicht fahren.

Ich bedanke mich vor allem bei meinen Tourenleitern, Alois Herzig, Robert Hanisch, Anderl Hager, Micha Weber, Armin Scheuerecker, Tobi Krittian, Tina Levin, Klaus Ober, Stefan Stadler und Sepp Rehrl für Ihre Unterstützung und Leitung der Touren.
Die Faschingsskitouren sind seit 1995 fester Bestandteil des Tourenprogramms, hervorgegangen aus alle zwei Jahre stattfindenden Tourenwoche mit Stützpunkt im Tal, bis 2003 hatte Alois Herzig die Orga, in den von mir organisierten Fahrten konnten 539 Personen teilnehmen, wir haben ca. 170 verschiedene Gipfel in allen Alpenländern mit Ausnahme von Frankreich bestiegen.

  • April 1990 Ahrntal                                                                 
  • April 1992 Sedrun Disentis                                                 
  • März 1994 Lienz Osttirol (Resi Koch organisiert)                                       
  • Februar 1995 Zederhaustal                                                      
  • Februar 1996 Gsiesertal                                                                            
  • Februar 1997 Oberwölz Steiermark                                      
  • Februar 1998 Astfeld im Sarntal Südtirol             
  • Februar 1999 Maria Luggau Lesachtal Kärnten 
  • 2000 ausgefallen
  • Februar 2001  Lago die Antorno/Cortina                             
  • Februar 2002 Bad Kleinkirchheim (Resi Koch organisiert)                           
  • Februar 2003 Grundlsee
  • Februar 2004 Lessach im Lungau (ab hier Nori)
  • Februar 2005 Innervillgraten                                                   
  • Februar 2006 Johnsbach i. Gesäuse                                     
  • Februar 2007 Taufers im Münstertal                                    
  • Februar 2008 Maria Luggau im Lesachtal                           
  • Februar 2009 St.Nikolai im Sölktal                                         
  • Februar 2010 Durnholz im Sarntal (2 Termine)
  • März 2011 Toblach im Pustertal                                       
  • Februar 2012 Campill i. Gadertal                                           
  • Februar 2013 Krakaudorf Steiermark                                   
  • März 2014 St.Nikolai im Sölktal                                         
  • Februar 2015 Kötschach-Mauthen                                       
  • Februar 2016 Mallnitz                                                                
  • Februar 2017 St.Leonhard i. Passeier                                   
  • Februar 2018 Trins i. Gschnitztal                                            
  • März 2019 Mühlwald im Ahrntal                                      
  • Februar 2020 Sappada                                                               
  • 2021 Ausfall aufgrund Corona
  • Feb/März 2022 Astental Sadnighaus                                        
  • Februar 2023 Pfitschertal                                                         
  • 10-13.02.24 Tarvisio-Marlborghetto

Mit dem Sölktal haben wir nur ein Ziel ein zweitesmal besucht, weil wir beim ersten Besuch im Schnee  regelrecht versunken sind.
Die größte Teilnehmerzahl wurde 2010 mit 38 Teilnehmern erreicht aber dann aufgrund organisatorischer Zwänge auf 24 begrenzt.
Nur zweimal mussten Teilnehmer mit ernsthaften Verletzungen ins Krankenhaus, dies waren eine große Kopfplatzwunde und ein Stockstich in den Mund. Bänderdehnungen, Muskelzerrungen ect. gab es öfter, was bei einer in Summe zurückgelegten Höhenmeterdistanz von ca. 1,8 Mio Höhenmetern nicht komplett vermeidbar ist.

Einen großen Lawinenabgang im Villgratental haben wir glücklicherweise „verpasst“, Lawinenkontakte kleinerer Art gab es einige zu verzeichnen, den Umgang und das Management mit der LWS 3 ist uns nahezu jedes Jahr auferlegt worden, nur im Sölktal hatten wir mal eine 4 zur Abwechslung.
Die Sorge um Schnee und brauchbare Verhältnisse waren ein ständiger Begleiter, aber wenn auch der Wetterbericht noch so schlecht war, die Schneemengen und Schneeverhältnisse zu wünschen übrig ließen, mit meinen Tourenleitern als Profis an der Seite haben wir immer zur Zufriedenheit der Teilnehmer „geliefert“

Ich hoffe einen Nachfolger für die Organisation zu finden der die Tradition fortführen wird.
Im Rückblick auf viele „unvergessliche Momente, mit großer Dankbarkeit und einem Lächeln im Gesicht“

Habe fertig!
Euer Norbert Zollhauser